Neueste Artikel aus der Wissenschaft Sonnenschutz beim Wandern in den deutschen Alpen: Eine quantitative Analyse des Sonnenexpositionsverhaltens 31.07.2026 - JUNGE FORSCHUNG Kennzahlen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement: Analyse allgemeiner und arbeitsbezogener Gesundheitskompetenz zur Vorhersage der Arbeitsfähigkeit durch Erklärbare Künstliche Intelligenz 31.07.2026 - EXECUTIVE SUMMARY Warum die ASU den Mut zum unkonventionellen Denken wagt 31.07.2026 - IN EIGENER SACHE Kennzahlen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement: Analyse allgemeiner und arbeitsbezogener Gesundheitskompetenz zur Vorhersage der Arbeitsfähigkeit durch Erklärbare Künstliche Intelligenz 31.07.2026 - Ziel des Beitrags ist es, allgemeine und arbeitsbezogene Gesundheitskompetenz als Treiber mit ausgewählten Früh- und Spätindikatoren zur Bestimmung der Arbeitsfähigkeit innerhalb eines ganzheitlichen Kennzahlensystems im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) zu verorten. Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie Erklärbare Künstliche Intelligenz (Explainable Artificial Intelligence, XAI) zur transparenten und personalisierten Analyse von Risiko- und Schutzfaktoren eingesetzt werden kann, um die Arbeitsfähigkeit von Beschäftigten vorherzusagen und daraus adressatenorientierte Gesundheitsförderungsmaßnahmen abzuleiten. Bewegungsverhalten am Arbeitsplatz – Sitz-und Steh-Typen im Homeoffice und in Präsenz im Büro: eine explorative Clusteranalyse 30.06.2026 - Ziel der Sekundäranalyse war es, explorativ zu prüfen, ob es verschiedene Sitz- und Bewegungsprofile bei Beschäftigten mit sedentärer Tätigkeit bei der Arbeit von zuhause und der Arbeit in Präsenz gibt. Klinische Umweltmedizin und Planetare Gesundheit – Herausforderungen und Chancen für die Lehre im Querschnittsbereich 06 30.06.2026 - Die Klima- und Umweltkrise verändert Versorgungsanforderungen und erfordert eine systematische Integration von Planetarer Gesundheit (PG) in die medizinische Ausbildung. Im Querschnittsbereich QB 06 „Klinische Umweltmedizin“ der Universität Witten/Herdecke werden dafür unter anderem Peer-Teaching-Referate und umweltmedizinische Exkursionen eingesetzt. Ziel dieser Arbeit ist es, 1) Exkursionen als Marker für wahrgenommenen Erkenntnisgewinn, Perspektivwechsel und Reflexion zu evaluieren und 2) Vorwissen sowie Lernveränderungen mit dem formativen Progress Test Umweltmedizin (PTU) im Pre-Post-Vergleich zu beschreiben, um Ansatzpunkte für die Curriculum-Entwicklung abzuleiten. Psychologische, soziale und umweltbedingte Einflussfaktoren auf menschliches Risikoverhalten und Resilienz im Kontext zoonotischer Epidemien und Pandemien 29.05.2026 - Katharina Immoor – Kurzbeitrag zur Masterabschlussarbeit im Studiengang Umweltwissenschaften (Interdisziplinäres Fernstudium Umweltwissenschaften – infernum) der FernUniversität Hagen Früherkennung von Hörverlust nach einer Krebserkrankung im Kindesalter 29.05.2026 - Philippa Jörger – Kurzbeitrag zur Doktorarbeit im Studiengang Gesundheitswissenschaften (Public Health Sciences) am Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern Eine systematische Übersicht des aktuellen Forschungsstands Wirksamkeit der Verwendung einer vollständigen persönlichen Schutzausrüstung zur Reduzierung der SARS-CoV-2-Übertragung bei medizinischem Personal 30.04.2026 - Wird das medizinische Personal durch das Tragen einer „vollständigen“ persönlichen Schutzausrüstung (PSA, vollständig meint gleichzeitiges Tragen von Atem-, Augen-, Hand- als auch Körperschutz) vor einer COVID-19-Übertragung wirksam geschützt? Wie ist der aktuelle Forschungsstand zu diesem Thema? Mit dieser systematischen Übersichtsstudie eines Forschungsteams von der Laval-Universität in Quebec, Kanada, liegt nun eine Analyse der relevanten Literatur und Daten der vergangenen Jahre (2019–2024) vor. Gefährdungsbeurteilung in Europa: Vergleich Luxemburgs mit D-A-CH, Belgien und Frankreich1 30.04.2026 - Ziel dieses Beitrags ist es, die gesetzlichen und konzeptionellen Ansätze der Gefährdungsbeurteilung in Luxemburg mit ausgewählten europäischen Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien und Frankreich) zu vergleichen. Vor dem Hintergrund der ESENER-2024-Erhebung wird untersucht, inwieweit Unterschiede in den berichteten Umsetzungsraten durch unterschiedliche nationale Umsetzungslogiken erklärbar sind. Wirkung eines 12-monatigen arbeitgebergeförderten Sportangebots auf kardiopulmonale Fitness und kardiovaskuläre Risikofaktoren – Pilot-Kohortenstudie 31.03.2026 - Bewegungsmangel ist ein Hauptrisikofaktor kardiovaskulärer Erkrankungen. Da sich viele Erwachsene nicht ausreichend bewegen, ist es wichtig, Sport zu fördern. Wir untersuchten die Wirkung eines arbeitgebergeförderten Freizeitsportangebots auf die kardiorespiratorische Fitness, körperliche Aktivität (KA) und kardiovaskuläre Risikofaktoren bei unsportlichen Erwachsenen. Exposition gegenüber natürlicher ultravioletter (UV-)Strahlung von Beschäftigten in Waldkindergärten: Ergebnisse dosimetrischer Messungen in Hamburg 27.02.2026 - Ermittlung der natürlichen UV-Belastung von Erzieherinnen und Erziehern in Hamburger Waldkindergärten. Foto: J. Stranzinger Stich- und Schnittverletzungen bei Beschäftigten in Zahnarztpraxen 27.02.2026 - In der vorliegenden Studie werden die Ursachen von Stich- und Schnittverletzungen (SSV) bei Beschäftigten in Zahnarztpraxen und deren ärztliche Nachsorge nach der SSV anhand von digitalen Dokumentationsbögen zu SSV untersucht. Arbeitsmedizinische Vorsorge und Impfprävention bei Hebammen – Ergebnisse einer Online-Querschnittsstudie 30.01.2026 - Hebammen leisten einen zentralen Beitrag zur Gesundheitsversorgung von Schwangeren, Gebärenden und Neugeborenen. In Deutschland sind nach Angaben des GKV-Spitzenverbandes 18.611 Hebammen freiberuflich tätig, während 11.697 Hebammen in Krankenhäusern arbeiten. Durch ihre Tätigkeit mit engem Patientinnenkontakt und regelmäßiger Exposition gegenüber Körperflüssigkeiten sind Hebammen besonderen arbeitsmedizinischen Risiken ausgesetzt. Während die betriebsärztliche Betreuung angestellter Hebammen gesetzlich geregelt ist, besteht für freiberuflich Tätige keine Verpflichtung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge. Wissenschaftliche Erkenntnisse zur eigenen medizinischen Versorgung von Hebammen – insbesondere zur hausärztlichen und arbeitsmedizinischen Betreuung – liegen bislang kaum vor. Gesamtevaluation der Modellprojekte der Rentenversicherungsträger zur Erprobung des Ü45-Checks 30.01.2026 - Im Rahmen des Flexirentengesetzes (§14 SGB VI) ist die Deutsche Rentenversicherung (DRV) angehalten, einen Ü45-Check als freiwillige, berufsbezogene Gesundheitsvorsorge anzubieten und in Modellprojekten zu überprüfen. Ziel des Ü45-Checks ist es, berufsbezogene Teilhabestörungen bei Versicherten der DRV frühzeitig zu identifizieren, um passende Leistungen zur Prävention und Rehabilitation anbieten zu können und so die Gesundheit und Erwerbsfähigkeit der Versicherten möglichst lange zu erhalten. Gewalt am Arbeitsplatz und Burnout bei Rettungsdienstmitarbeitenden und Pflegekräften in Deutschland: eine Querschnittsstudie 30.01.2026 - Karsten Roth, Julia Köppen, Cornelia Henschke Workplace violence and burnout among emergency medical service workers and nurses in Germany: a cross-sectional study In: Human Resources for Health, 2025: 23:66, Online: https://doi.org/10.1186/s12960-025-01026-y Akustische Arbeitsumgebung und Anforderungsniveau unterschiedlicher Tätigkeiten: Ergebnisse der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2024 05.01.2026 - Personale oder situative Faktoren, wie beispielsweise die Schwierigkeit einer Arbeitsaufgabe, können zusätzlich zu den akustischen Eigenschaften von Geräuschen auch die individuellen Effekte einer akustisch ungünstigen Situation beeinflussen. In diesem Beitrag wird betrachtet, ob sich aus Ergebnissen zum Anforderungsniveau unterschiedlicher beruflicher Tätigkeiten Erkenntnisse zu den Tätigkeitskategorien in der Arbeitsstättenregel Lärm (ASR A3.7) ableiten lassen. Zwischen Routine und Innovation: Aktuelle und künftige Entwicklungen der arbeitsmedizinischen Vorsorge – eine qualitative Erhebung* 05.01.2026 - Die arbeitsmedizinische Vorsorge (AV) soll Beschäftigte bestmöglich vor negativen physischen und psychischen Auswirkungen am Arbeitsplatz schützen. Dabei wird die Durchführung der AV durch die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) grundsätzlich geregelt und durch die Arbeitsmedizinischen Regeln und die Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) weiter konkretisiert. Ziel dieser Studie ist es, durch eine qualitative Erhebung, eine grundlegende Einschätzung zu erhalten, wie Arbeitsmedizinerinnen und Arbeitsmediziner die praktische Umsetzung der AV wahrnehmen und einschätzen. Risk of Hepatitis B Transmission by health care workers – a systematic review 28.11.2025 - Ein systematisches Review untersuchte das Risiko der Übertragung von Hepatitis B von medizinischem Personal auf Patientinnen und Patienten sowie die Frage, inwieweit existierende nationale Leitlinien sich auf wissenschaftliche Evidenz stützen können Auswirkungen der Legalisierung von Cannabis auf die Arbeitswelt in Deutschland: Aktuelle Entwicklungen und zukünftige Herausforderungen aus arbeits- und betriebsmedizinischer Sicht 28.11.2025 - Vor dem Hintergrund des seit April 2024 legalen Konsums von Cannabis zu Genusszwecken sollten die Auswirkungen des Cannabisgesetzes (CanG) auf den Berufsalltag in der Arbeits- und Betriebsmedizin untersucht, erste betriebliche Reaktionen dokumentiert sowie künftige Handlungsbedarfe identifiziert werden. Fatigue, Arbeitsbelastung und Gesundheitsrisiken bei Luftfahrzeugbesatzungen von (Ultra-)Langstreckenflügen – eine Übersichtsarbeit 31.10.2025 - Hintergrund: Mit der Erholung des internationalen Luftverkehrs nach der COVID-19-Pandemie nehmen (Ultra-)Langstreckenflüge ((U)LR) mit Flugzeiten über 16 Stunden wieder zu. Diese Flüge stellen die Besatzungsmitglieder vor besondere arbeitsmedizinische Herausforderungen. Fatigue gilt dabei als zentraler Risikofaktor für Leistungseinbußen und gefährdet somit auch indirekt die Flugsicherheit. Validierung eines Screenings zur Identifikation von Präventions- und Rehabilitationsbedarf bei über 45-Jährigen (Ü45-Screening) 31.10.2025 - Im Rahmen des Flexirentengesetz (§ 14 SGB VI) ist die Deutsche Rentenversicherung (DRV) angehalten, einen Ü45-Check als freiwillige, berufsbezogene Gesundheitsvorsorge anzubieten und in Modellprojekten zu überprüfen. Ziel des Ü45-Checks ist es, berufsbezogene Teilhabestörungen bei Versicherten der DRV frühzeitig zu identifizieren, um passende Leistungen zur Prävention und Rehabilitation anbieten zu können und so die Gesundheit und Erwerbsfähigkeit der Versicherten möglichst lange zu erhalten. Contributing Factors of the preferred Retirement Age in Nursing Professionals – Cross‑sectional Results of the German lidA Cohort Study 30.09.2025 - In Deutschland wird der Pflegebedarf weiter deutlich steigen. Die meisten der aktuell tätigen Pflegekräfte möchten jedoch noch vor Erreichen des offiziellen Renteneintrittsalters in den Ruhestand gehen. Die im Fachjournal „Journal of Public Health“ im Juni 2025 (Online) veröffentlichte Studie untersuchte daher die genauen Gründe, warum viele ältere Pflegekräfte einen vorzeitigen Ruhestandeintritt wählen. Fotos: KI-generiert Digitale Anwendungen in der Prävention von Rückenschmerzen beim Pflegepersonal Randomisierte kontrollierte Studie zur Evaluation der Effektivität einer digitalen Gesundheitsanwendung (Kaia) zur Prävention von Rückenschmerzen und Verbesserung der Lebensqualität beim Krankenpflegepersonal 28.08.2025 - Vor allem im stationären Bereich geben viele Pflegekräfte häufig Rückenschmerzen aufgrund der starken körperlichen Belastung an. Es gibt nur wenige betriebsspezifische Präventionsprogramme, die dieses Problem adressieren. Digitale Präventionsprogramme sind im arbeitsmedizinischen Kontext in Deutschland derzeit noch nicht etabliert. Das BAKI-Projekt1 27.08.2025 - Das Projekt BAKI, das gemeinsam von der Universitätsmedizin Göttingen und der Universität Würzburg durchgeführt wird, adressiert eine Zielgruppe, die aktuell oft nur schwer zugänglich ist – virtuelle Beschäftigte. Damit sind Beschäftigungsverhältnisse gemeint, in denen Informations- und Kommunikationstechnologien ein zentraler Aspekt der Arbeit sind. Häufig geht dies mit einer örtlichen Dezentralisierung einher, da effiziente Kollaboration keine physikalische Nähe mehr voraussetzt. Das bringt neue Herausforderungen für die Arbeitsmedizin mit sich, da Beschäftigte für Betriebsärztinnen und -ärzte oft nicht zugänglich sind. Außerdem greifen Richtlinien des Arbeitsschutzes häufig nicht. Im Zuge des BAKI-Projekts werden zwei digitale Tools entwickelt, die die Versorgung von virtuell Beschäftigten verbessern sollen. BAKI-AI ist ein lernender Algorithmus, der Beschäftigten Feedback über persönliche Ressourcen und Anforderungen gibt und entsprechende BGM-Maßnahmen vorschlagen wird. Der Algorithmus wird mit einem großen Datensatz deutscher Beschäftigter trainiert. Dafür werden physiologische und psychologische Daten mit Fragebögen und diversen Sensoren, wie etwa Smartwatches, erhoben. Im Anschluss wird BAKI-social entwickelt – eine virtuelle Umgebung, die Aspekte der erweiterten Realität nutzt, um die Interaktion zwischen Betriebsärztinnen/-ärzten und virtuellen Beschäftigten zu verbessern. Virtuelle Umgebungen können in der Medizin vielseitig angewandt werden und unter anderem für bessere Visualisierungen und tiefere Interaktionen mit örtlich verteilten Patientinnen und Patienten genutzt werden. Durch die Kombination von Arbeitsmedizin und künstlicher Intelligenz schafft BAKI ein neues Forschungsfeld und einen Weg in die Zukunft für die Versorgung von Beschäftigten. Mehr anzeigen