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Franz-Koelsch-Medaille für Dr. Gabriela Petereit-Haack als Auszeichnung für herausragende Leistungen in der Arbeitsmedizin
Die renommierte Franz-Koelsch-Medaille der DGAUM ging in diesem Jahr an die hessische Landesgewerbeärztin Dr. Gabriela Petereit-Haack. Sie erhielt die Auszeichnung für ihre langjährigen wissenschaftlichen und praktischen Leistungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz. „Die Forschung von Dr. Gabriela Petereit-Haack zu arbeitsbedingten Erkrankungen und ihr Engagement in wichtigen Fachgremien leisten einen bedeutenden Beitrag zur Verbesserung der Gesundheit der Beschäftigten“, betonte DGAUM-Präsident Professor Thomas Kraus in seiner Laudatio.
Die Franz-Koelsch-Medaille ehrt sowohl wissenschaftliche als auch praktische Leistungen, die zur Verbesserung der Gesundheit am Arbeitsplatz beitragen. Die Medaille wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich durch besondere Leistungen auf dem Gebiet der Arbeitsmedizin ausgezeichnet haben. Gestiftet wurde die Medaille 1967 von der damaligen Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin. Anlass war der 90. Geburtstag von Professor Dr. med. Franz Koelsch, der als Begründer der deutschen Arbeitsmedizin gilt.
Professor André Klußmann erhielt Joseph-Rutenfranz-Medaille für Forschung zu gesunden Arbeitsbedingungen
Foto: DGAUM
„Die ergonomische Gestaltung ihrer täglichen Arbeit mit Blick auf körperliche Belastungen haben viele Arbeitnehmende Professor André Klußmann zu verdanken!“ Mit diesen Worten zeichnete die DGAUM André Klußmann, Professor für Arbeitswissenschaft an der HAW Hamburg, mit der Joseph-Rutenfranz-Medaille aus. Seine Forschungsarbeiten zur Bewertung körperlicher Belastungen haben entschieden dazu beigetragen, wissenschaftliche
Erkenntnisse in praxisnahe Instrumente der Betriebe zu übersetzen.
Die Joseph-Rutenfranz-Medaille wird seit 1989 von der DGAUM verliehen. Sie erinnert an den Arbeitsphysiologen und ehemaligen DGAUM-Präsidenten Dr. med. Dr. phil. Joseph Rutenfranz. Ausgezeichnet werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die durch besondere Leistungen in der Arbeitsphysiologie zur Weiterentwicklung der Arbeitsmedizin beitragen.
Innovationspreis für das Mentoring-Programm der AG Next Generation
Foto: DGAUM
Die DGAUM prämierte in diesem Jahr das Mentoring-Programm der Arbeitsgruppe „Next Generation“ mit ihrem Innovationspreis. Das Projekt bringt erfahrene Arbeitsmedizinerinnen und Arbeitsmediziner mit Nachwuchskräften zusammen und schafft so ein bundesweites Netzwerk für Austausch, Karriereorientierung und fachliche Weiterentwicklung.
„Die AG Next Generation trägt mit ihren vielfältigen, sich ständig weiter entwickelnden Aktivitäten erfolgreich dazu bei, dass junge Menschen jetzt und in Zukunft einen besseren Einstieg in unser Fach bekommen und sich dafür begeistern“, würdigte DGAUM-Präsident Prof. Thomas Kraus. „Dieses vorbildliche und ehrenamtliche Engagement verdient in höchstem Maße unsere Anerkennung mit dem DGAUM-Innovationspreis!“ Dr. med. Anna Wolfschmidt-Fietkau und Priv.-Doz. Dr. med. Rüdiger Görtz nahmen stellvertretend für die Arbeitsgruppe den Preis entgegen.
Der Innovationspreis wird seit 2006 an Einzelpersonen, Gruppen oder Institutionen vergeben, die mit neuen Ideen in Forschung, Lehre oder Weiterbildung einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Arbeitsmedizin leisten.
Die Professorinnen Jessica Lang und Professorin Simone Schmitz-Spanke erhielten den Ehrenpreis für ihr Engagement als Wissenschaftliche Tagungsleitung
Foto: DGAUM
Seit 2019 verantworten die beiden Professorinnen und DGAUM‑Vorständinnen Jessica Lang und Simone Schmitz‑Spanke das wissenschaftliche Tagungsprogramm der DGAUM. Für dieses herausragende Engagement wurden sie von der DGAUM mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet. Ihrem langjährigen Einsatz ist es zu verdanken, dass sich die Wissenschaftliche Jahrestagung der DGAUM zum größten Wissenschaftskongress auf dem Gebiet der Arbeits- und Umweltmedizin in der DACH‑Region entwickelt hat. Mit großem fachlichem Anspruch organisieren Jessica Lang und Simone Schmitz‑Spanke Jahr für Jahr ein qualitativ hochwertiges Tagungsprogramm, das hochkarätige Forschende zusammenbringt und den wissenschaftlichen Austausch fördert. „Jessica Lang und Simone Schmitz‑Spanke haben mit ihrem unermüdlichen ehrenamtlichen Engagement maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Jahrestagung der DGAUM zu einer bedeutenden Plattform für den wissenschaftlichen Austausch entwickelt hat“, sagte DGAUM‑Präsident Thomas Kraus bei der Preisübergabe.
Der Ehrenpreis wird an Einzelpersonen oder Institutionen verliehen, die die Arbeits‑ und Umweltmedizin nachhaltig unterstützen oder sich in besonderer Weise für die Belange dieser Fachgebiete eingesetzt haben.
Meet the Expert – der Lunchtalk der DGAUM
Nächster Lunchtalk: 14. April 2026 13:00 bis 14:00 Uhr
Die AMR 3.4 Arbeitsmedizinische Vorsorge: Digitale Anwendungen und telemedizinische Vorsorge
Weitere Infos finden Sie auf unserem Veranstaltungskalender www.dgaum.de