Editorial

13 Jahre „Return to Work“

29.11.2017 - In unserer Gesellschaft hat das Heilen einen hohen Stellenwert. Zur Bewältigung der Herausforderungen durch den demografischen Wandel in einer überalternden Gesellschaft muss in Deutschland ein Paradigmenwechsel von „Heilen“ zur „Prävention“ sowie „Gesundheitsförderung“ und „Rehabilitation (Tertiärprävention)“ stattfinden. Es gilt, die Menschen gesundheitlich so zu unterstützen, dass... mehr

Einführung

„Return to Work“ – Wo stehen wir heute?

29.11.2017 - Seit der Implementierung der Verpflichtung zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) im SGB IX § 84 (2), der „Bibel“ des Eingliederungsmanagements, bieten viele Betriebe ihren Mitarbeitern Unterstützung bei der Rückkehr in den Beruf an. Der Schwerpunkt der vorliegenden Ausgabe von ASU beschäftigt sich mit den Fragen: Vor welchen Herausforderungen stehen die Betriebe heute? Was hat sich... mehr

Schwerpunkt

Bundesteilhabegesetz - die wichtigsten Änderungen im SGB IX

Abb. 1: Stufenweise Reform 2017 bis 2023
29.11.2017 - Die Grundlagen für ein leistungsfähiges Rehabilitations- und Teilhaberecht modernisieren, um damit die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung durch mehr Selbstbestimmung und mehr Teilhabe zu verbessern – mit dieser Anforderung stellt das Bundesteilhabegesetz (BTHG) die bisher größte Reform des SGB IX seit dessen Entstehung im Jahr 2001 dar. Es zielt außerdem auf die Weiterentwicklung... mehr

Schwerpunkt

Return to Work

Die stufenweise Wiedereingliederung hat sich als ein wichtiges Instrument betriebsnaher Rehabilitation erwiesen, auch bzw. gerade für Beschäftigte mit psychsischen Beeinträchtigungen
29.11.2017 - Die stufenweise Wiedereingliederung (sW) – in der Praxis oft als Hamburger Modell bezeichnet – hat sich in den letzten Jahren als ein wichtiges Mittel betriebsnaher Rehabilitation erwiesen. Im folgenden Beitrag wird aufgezeigt, dass und warum sich dieses Instrument gerade für Beschäftigte mit psychischen Beeinträchtigungen gut eignet und wie sie mit dem Betrieblichen Eingliederungsmanagement... mehr

Schwerpunkt

Betriebliches Eingliederungsmanagement

Im Rahmen des BEM und vor allem bei der stufenweisen Wiedereingliederung spielt der Betriebsarzt eine entscheidende Rolle
29.11.2017 - Im SGB IX verortet, richtet sich das BEM im Sinne einer betriebsnahen Rehabilitation mit präventiver Ausrichtung ausdrücklich an alle Beschäftigten. Stufenweise Wiedereingliederung soll den Rehabilitanden über eine „dosierte“ Steigerung an die volle Arbeitsbelastung heranführen. Sie gilt als ein zentrales Instrument zur erfolgreichen Rückkehr an den Arbeitsplatz. Die Bundesarbeitsgemeinschaft... mehr

Schwerpunkt

Fallbeispiel zum BEM

29.11.2017 - Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) bei Mitarbeitern, die unter psychischen Beeinträchtigungen leiden, ist komplex und anspruchsvoll und fand bis vor einigen Jahren kaum statt. Es unterscheidet sich in vielen Punkten von einer Wiedereingliederung nach einer körperlichen Erkrankung und stellt hohe Anforderungen an die Mitglieder des BEM-Teams. Ina Riechert... mehr

Schwerpunkt

Arbeiten nach dem Burnout

29.11.2017 - Immer mehr Deutsche erleben eine stressbedingte Erschöpfungskrise, auch als Burnout bekannt. Die meisten Betroffenen kehren nach der akuten Krise in ihren Beruf zurück. Was empfinden sie als wichtigste Veränderung im Leben und Arbeiten nach der Krise? Wie vermeiden sie Rückfälle? Carola Kleinschmidt

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Return to Work: Beschäftigungsfähigkeit im Fokus

Abb. 1: BEM als Teil des ganzheitlichen Führungsprozesses (Quelle: Bundesagentur für Arbeit)
29.11.2017 - Die Bundesagentur für Arbeit (BA) reagiert auch als Arbeitgeberin auf den digitalen, demografischen und gesellschaftlichen Wandel in der Arbeitswelt. Die Gesundheitsstrategie 2025 für das eigene Personal fokussiert auf die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit in einem ganzheitlichen Verständnis: Kompetenz, Gesundheit und Engagement. Gute Arbeitsbedingungen und -beziehungen stehen dabei auch... mehr

Zur Diskussion gestellt

Aktualisierter Leitfaden für die Ergometrie im Rahmen arbeitsmedizinischer Untersuchungen

Abb. 1: Platzierung der Brustwand- und Extremitätenelektrode beim Belastungs-EKG. V1: 4. ICR parasternal re.; V2: 4. ICR parasternal li.; V3: zwischen V2 und V4; V4: 5. ICR in der Medioklavikularlinie li. (normalerweise Herzspitze); V5: vordere Axillarlinie in Höhe von V4 li.; V6: mittlere Axillarlinie in Höhe von V4 li.
27.11.2017 - Im Zuge einer Überarbeitung der DGUV Grundsätze für die nächste Auflage wird der Anhang A2 „Leitfaden für die Ergometrie“ überarbeitet. Neben redaktionellen Überarbeitungen und einer Anpassung der Literaturquellen sind grundlegende inhaltliche Änderungen vorgesehen. Rahmenbedingungen Mit der Novellierung der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) im Jahre 2013 ist das Thema... mehr

Originalia

Fähigkeitsorientierte Schweregradbeurteilung der geistigen Behinderung mit Hilfe des Disability Assessment Schedules (DAS)

Tabelle 1: Einstufung der Werte von IQ und DAS in die jeweiligen Schweregrade der Intelligenzminderung (Holmes et al. 1982; Meins et al. 1993)
27.11.2017 - ASU Arbeitsmed Sozialmed Umweltmed 2017; 52: 908–912 doi: 10.17147/ASU.2017-12-04-01 Ziel In der neuen Version des diagnostischen Manuals DSM 5 der Amerikanischen Psychiatriegesellschaft haben sich in einigen Bereichen im Vergleich zur Vorgängerversion DSM 4 Veränderungen ergeben, die in den Fachzeitschriften breit diskutiert worden sind (American Psychiatric Association 2013; Falkai et al.... mehr