Das Gesundheitswesen im Fokus

03.04.2018 - Das Gesundheitswesen ist eine Boom-Branche: Über 5 Millionen Menschen sind hier beschäftigt und der Bedarf an Arbeitskräften wird deutlich steigen – angesichts des demografischen Wandels mit einer zunehmenden Zahl an betagten Menschen in Deutschland, die oft auch an chronischen Erkrankungen leiden und deswegen medizinisch versorgt oder gepflegt werden müssen. mehr

„Prävention“ im Betrieb – interdisziplinär denken


Der interdisziplinäre Austausch von Präventionsexperten unterschiedlichster Professionen wie Betriebsärzte, Gesundheitsmanager, Sicherheitsingenieure, Psychologen und vielen weiteren macht den Präventionskongress zu einer einzigartigen Community-Plattform
03.04.2018 - Praxisbeispiele, die sich möglichst direkt im Alltag in kleinen und mittleren Unternehmen umsetzen lassen, sind das Leitmotiv der Initiatoren des interdisziplinären Präventionskongresses „Gesund leben und arbeiten“. Dieses Ziel steht auch 2018 im Mittelpunkt, wenn sich von 20. bis 22. Juni 2018 die Teilnehmer zum 4. Präventionskongress treffen, diesmal in der „Filharmonie“ in Filderstadt bei... mehr

Gesundheitsgefahren durch Blei

03.04.2018 -

Eine Berufskrankheit durch die Intoxikation mit Blei oder seinen Verbindungen wird nur noch selten gemeldet bzw. anerkannt. Es gibt jedoch immer noch Arbeitsplätze mit relevanten Expositionen. Die arbeitsmedizinische Vorsorge inklusive Biomonitoring kann frühzeitig dazu beitragen, Unzulänglichkeiten bei den Maßnahmen des Arbeitsschutzes aufzudecken. Ursula Peschke

mehr

Gefährliche Einwirkungen im Gesundheitswesen

03.04.2018 - Einführung  Der Arbeitsschutz hat in den vergangenen Jahrzehnten viel erreicht. Die Anzahl von beruflich bedingter Hepatitis-B-, Hepatitis-C- und HIV-Infektion konnte durch eine effektive Nachsorge nach Nadelstichverletzungen und stichsichere Instrumente stark reduziert werden. Die Konzentration von Gefahrstoffen in der Luft ist in Deutschland deutlich geringer geworden. Auch außerhalb... mehr

Formaldehyd im Gesundheitsdienst

Das leicht flüchtige und gut wasserlösliche Formaldehyd wurde rückblickend kritisch diskutiert und für den Menschen als gefährlich eingestuft
03.04.2018 - Prävention  Wenige chemische Substanzen im Gesundheitsdienst sind rückblickend so kritisch diskutiert und als für den Menschen gefährlich erklärt worden wie Formaldehyd. Diesem kleinen Molekül, das leicht flüchtig und sehr gut wasserlöslich ist, dabei hervorragende Konservierungseigenschaften besitzt und biologisch gut abbaubar ist, wurden aktuell diverse Gefahrstoffeigenschaften... mehr

Endokrine Disruptoren – ein Arbeitsschutzproblem?


 Abb. 1: 8-Prenylnaringenin aus Hopfenblüten wirkt als potenter Agonist am Östrogenrezeptor Er
03.04.2018 - Prävention  Stoffe, die das Hormonsystem negativ beeinflussen, besitzen eine erhebliche Relevanz für die Umwelt. Effekte auf Fortpflanzung und Entwicklung von Fischen, Amphibien und Reptilien oder der Populationsrückgang von Greifvögeln werden ihnen zugeschrieben. Welche Bedeutung kommt den sog. endokrinen Disruptoren am Arbeitsplatz zu? Eberhard Nies, Johannes Gerding... mehr

Reinigung im Krankenhaus an der Schnittstelle zwischen Arbeitssicherheit und Hygiene

Abb. 1: Desinfektion der Hände während der Arbeit. Erwartet werden bei jeder abgefragten Tätigkeit 100 %
29.03.2018 - ASU Arbeitsmed Sozialmed Umweltmed 2018; 53: 256–263 doi: 10.17147/ASU.2018-04-05-03 Einleitung Reinigung und Desinfektion als zentrale Dienstleistung Reinigung wird oft nur als ein Hilfsdienst für das Kerngeschäft angesehen, weshalb Reinigungskräfte selten ein hohes gesellschaftliches Ansehen genießen (EU-OSHA 2009; EFCI 2012). Eine Reihe von Studien hat allerdings die Bedeutung klinischer... mehr

Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit monoklonalen Antikörpern im Gesundheitsdienst

29.03.2018 - ASU Arbeitsmed Sozialmed Umweltmed 2018; 53: 242–247 doi: 10.17147/ASU.2018-04-05-02 Einleitung Im Jahre 1985 wurde mit Orthoclon OTK3 der erste therapeutische monoklonale Antikörper (engl. „monoclonal antibody“, mAb) zur Behandlung von Abstoßungsreaktionen nach Nierentransplantationen von der amerikanische Food and Drug Administration (FDA) zugelassen. Seither hat sich die weltweite... mehr

Konsenspapier zur Nachsorge von Stich- und Schnittverletzungen mit infektiösem Material

Tabelle 1: Gesichtete Leitlinien
29.03.2018 - ASU Arbeitsmed Sozialmed Umweltmed 2018; 53: 249–255 doi: 10.17147/ASU.2018-04-05-01 Einleitung Bei der Nachsorge von Nadelstichverletzungen (NSV) sind die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen (Unfallversicherungs träger, UVT) in den vergangenen Jahren unterschiedlich vorgegangen. Dies führte zur Verunsicherung bei den behandelnden Ärzten. Daher bestand die Notwendigkeit einer... mehr