Neueste ASU-Artikel aus der Wissenschaft Wirkung eines 12-monatigen arbeitgebergeförderten Sportangebots auf kardiopulmonale Fitness und kardiovaskuläre Risikofaktoren – Pilot-Kohortenstudie 31.03.2026 - Bewegungsmangel ist ein Hauptrisikofaktor kardiovaskulärer Erkrankungen. Da sich viele Erwachsene nicht ausreichend bewegen, ist es wichtig, Sport zu fördern. Wir untersuchten die Wirkung eines arbeitgebergeförderten Freizeitsportangebots auf die kardiorespiratorische Fitness, körperliche Aktivität (KA) und kardiovaskuläre Risikofaktoren bei unsportlichen Erwachsenen. Fotos: © BGW/Jörg Modrow Exposition gegenüber natürlicher ultravioletter (UV-)Strahlung von Beschäftigten in Waldkindergärten: Ergebnisse dosimetrischer Messungen in Hamburg 27.02.2026 - Ermittlung der natürlichen UV-Belastung von Erzieherinnen und Erziehern in Hamburger Waldkindergärten. Foto: J. Stranzinger Stich- und Schnittverletzungen bei Beschäftigten in Zahnarztpraxen 27.02.2026 - In der vorliegenden Studie werden die Ursachen von Stich- und Schnittverletzungen (SSV) bei Beschäftigten in Zahnarztpraxen und deren ärztliche Nachsorge nach der SSV anhand von digitalen Dokumentationsbögen zu SSV untersucht. Arbeitsmedizinische Vorsorge und Impfprävention bei Hebammen – Ergebnisse einer Online-Querschnittsstudie 30.01.2026 - Hebammen leisten einen zentralen Beitrag zur Gesundheitsversorgung von Schwangeren, Gebärenden und Neugeborenen. In Deutschland sind nach Angaben des GKV-Spitzenverbandes 18.611 Hebammen freiberuflich tätig, während 11.697 Hebammen in Krankenhäusern arbeiten. Durch ihre Tätigkeit mit engem Patientinnenkontakt und regelmäßiger Exposition gegenüber Körperflüssigkeiten sind Hebammen besonderen arbeitsmedizinischen Risiken ausgesetzt. Während die betriebsärztliche Betreuung angestellter Hebammen gesetzlich geregelt ist, besteht für freiberuflich Tätige keine Verpflichtung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge. Wissenschaftliche Erkenntnisse zur eigenen medizinischen Versorgung von Hebammen – insbesondere zur hausärztlichen und arbeitsmedizinischen Betreuung – liegen bislang kaum vor. Weitere Meldungen zu "Wissenschaft" Neueste ASU-Artikel aus der Praxis © Robert Bosch GmbH, Bamberg Der akute Brustschmerz am Arbeitsplatz: Was, wenn das EKG unauffällig ist? 31.03.2026 - Akuter Brustschmerz am Arbeitsplatz stellt Betriebsärztinnen und -ärzte oft vor eine große Herausforderung. Dieser Beitrag stellt die Kasuistik eines 58-jährigen Mitarbeiters vor, dessen lebensbedrohlicher Herzinfarkt hinter untypischen Symptomen und einem unauffälligen EKG verborgen lag. Der Fall unterstreicht, wie wichtig es ist, sich nicht allein auf die automatische EKG-Interpretation zu verlassen. Durch eine strukturierte Anamnese, eine sorgfältige manuelle EKG-Analyse und dem gezielten Einsatz des „Game Changers“, dem hochsensitiven Troponin, kann eine schnelle und lebensrettende Diagnose direkt im betrieblichen Umfeld gelingen. Praxisnahe und evidenzbasierte Handlungsschritte für die sichere Abklärung eines der häufigsten und potenziell gefährlichsten Leitsymptome in der Betriebsmedizin werden aufgezeigt. Wirtschaftliche Aspekte der Herzgesundheit im Betrieb 31.03.2026 - In Zeiten von Fachkräftemangel und einer alternden Belegschaft wird die Herzgesundheit zur strategischen Kennzahl. Der folgende Beitrag beschreibt, wie eine evidenzbasierte Inhouse-Diagnostik von Brustschmerz nicht nur die klinische Notfallkette entlastet, sondern sich bereits beim ersten vermiedenen Klinikfall für das Unternehmen amortisiert. © Deutsche Herzstiftung Evidenzbasierte kardiovaskuläre Beratung 31.03.2026 - Eine evidenzbasierte kardiovaskuläre Beratung von Beschäftigten im Rahmen verschiedener arbeitsmedizinischer Anlässe, z. B. der ganzheitlichen Vorsorge oder Check-ups, könnte vielversprechend sein. Dieser Artikel gibt für die arbeitsmedizinische Praxis eine Übersicht zu den „Big Five“ der Herzgesundheit: Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes mellitus, Lipide und Rauchen. Die kardiovaskuläre Präventionsassistenz als Erfolgsfaktor in der Arbeitsmedizin: ein Fallbericht 31.03.2026 - Die Umsetzung leitliniengerechter kardiovaskulärer Prävention stellt im arbeitsmedizinischen Alltag eine Herausforderung dar. Dieser Beitrag stellt das Modell der kardiovaskulären Präventionsassistenz (CVP) als strukturierten Lösungsansatz vor. Anhand eines Fallberichts wird die praktische Anwendung des Modells illustriert: Es wird gezeigt, wie eine assistentengeleitete, engmaschige Betreuung zur signifikanten Reduktion des individuellen Risikoprofils und zur Steigerung der Adhärenz bei Lebensstiländerungen führen kann. Der Artikel diskutiert das Potenzial der CVP zur Schließung der Versorgungslücke in der betrieblichen Gesundheitsförderung. – Teil 2 – Arbeitsplatz für schwangere/stillende Ärztinnen in der Anästhesiologie, Schmerztherapie, Intensiv- und Palliativmedizin – Update 20261,2 31.03.2026 - Nach dem Mutterschutzgesetz sind Arbeitgebende verpflichtet, alle erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um die Gesundheit der Schwangeren/Stillenden und ihres Kindes zu schützen. Um Schwangeren und Arbeitgebenden/Vorgesetzten eine Hilfestellung zu geben, damit möglichst optimale und sichere Rahmenbedingungen für die Beschäftigung während Schwangerschaft und Stillzeit geschaffen werden, hat der BDA eine „Positivliste“ erarbeitet, in der die Einsatzmöglichkeiten der Schwangeren/Stillenden konkretisiert werden. Solche Empfehlungen des BDA bieten den Beteiligten eine Orientierungshilfe, ersetzen aber keinesfalls die Erstellung der Gefährdungsbeurteilung im Einzelfall und die danach u. U. notwendige Prüfung durch die zuständige Aufsichtsbehörde. Sofern die Vorgaben des BDA beachtet worden sind, hatten die zuständigen Aufsichtsbehörden in der Regel keine Bedenken gegen den weiteren Einsatz der schwangeren Anästhesistin. Foto: BAuA 70 Jahre MAK-Kommission: Wegbereiter für gesunde Arbeitsplätze 31.03.2026 - Im Jahr 2025 feierte die Ständige Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der Deutschen Forschungsgemeinschaft, besser bekannt als MAK-Kommission, ihr 70-jähriges Bestehen. Ein beeindruckendes Jubiläum, das uns dazu einlädt, die essenzielle Arbeit dieser Institution zu würdigen, die seit sieben Jahrzehnten maßgeblich zur Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz in Deutschland beiträgt. Die MAK-Kommission ist ein unverzichtbarer Pfeiler des Arbeitsschutzes. Ihre wissenschaftlich fundierten Empfehlungen und Grenzwerte für gesundheitsgefährdende Stoffe sind die Grundlage für Präventionsmaßnahmen und Schutzvorschriften in zahlreichen Branchen. Dies ist das Ergebnis der engagierten Arbeit von Expertinnen und Experten aus den unterschiedlichsten Disziplinen – von der Toxikologie über die Arbeitsmedizin und Chemie bis hin zur Pathologie und Messtechnik. Foto: Liubomir - stock.adobe,com Die stille Gefahr: Arbeitsstress und Herzgesundheit – ein psychokardiologischer Weckruf 31.03.2026 - Chronischer Arbeitsstress ist mehr als eine subjektive Belastung – er kann sich unmittelbar auf das Herz-Kreislauf-System auswirken. Eine Fallvignette zeigt, wie leistungsorientierte Identitätsmuster und fehlende Regeneration zu einer kardiovaskulären Vulnerabilität beitragen können. Der Beitrag unterstreicht die zentrale Rolle der Betriebsmedizin an der Schnittstelle zwischen Prävention, psychosozialer Diagnostik und Herzgesundheit im Unternehmen. Zukunftsthemen der Arbeitsmedizin 31.03.2026 - Die AG Next Generation der Deutschen Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin (DGAUM) beschäftigt sich mit Zukunftsthemen der Arbeitsmedizin und kümmert sich um die Nachwuchsförderung. Die ASU-Reihe „Next Generation“ gibt einen Einblick in die AG-Arbeit, indem zentrale Themen und Projekte vorgestellt werden. Mitglieder sowie Expertinnen und Experten schildern ihre Erfahrungen und präsentieren Ideen und Lösungsansätze. Gesundheit in Pflegeberufen 31.03.2026 - Der Kongress „Health in Care Professions“ des Verbands deutscher Betriebs- und Werksärzte e. V. (VDBW) widmet sich den besonderen Anforderungen der arbeitsmedizinischen Betreuung in Pflege- und Sozialberufen. Die Premiere des Kongresses im Mai 2025 bot mit vielen Vorträgen und Seminaren fundierte Einblicke in die vielfältigen Herausforderungen für Betriebsärztinnen und -ärzte sowie arbeitsmedizinisches Assistenzpersonal. In dieser Serie stellen wir ausgewählte Beiträge vor, die zentrale Themen und praxisrelevante Erkenntnisse zusammenfassen. Foto: Bernd Hartmann Symposium des Forums Arbeitsphysiologie vom 14. bis 16. November in Koblenz 27. Symposium Arbeitsmedizin und Arbeitswissenschaft für Nachwuchs-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler 31.03.2026 - Das Forum Arbeitsphysiologie vereint seit seiner Gründung im Jahr 1996 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der Arbeitsmedizin und der Arbeitswissenschaft zu einem jährlichen Symposium. Die Grundlage bietet dafür die finanzielle Förderung durch die Lieselotte und Dr. Karl Otto Winkler-Stiftung für Arbeitsmedizin. Das Rahmenprogramm wird darüber hinaus durch private Sponsoren sowie der THUMEDI Präventionsmanagement GmbH und der THUMEDI technica GmbH & Co. KG (Thum-Jahnsbach), ermöglicht. Träger des Forums Arbeitsphysiologie sind die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) und die Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA). Das Forum wird von einem Dreiergremium (seit 11/2023 Prof. Dr. Benjamin Steinhilber und Dr. Tessy Luger, Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung, Universitätsklinikum Tübingen, sowie Prof. Dr. Julia Krabbe, Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Institut der Ruhr-Universität Bochum (IPA)) geleitet. Foto: Krakenimages.com - stock.adobe.com Mutterschutz in Kitas – Zwischen Fürsorge und Alltagspraxis 27.02.2026 - Mutterschutz in Kitas ist ein zentrales Thema, denn der Anteil junger Frauen im pädagogischen Bereich ist hoch. Doch wie lassen sich Fürsorgepflicht, Gesundheitsschutz und der Alltag in Kitas sinnvoll vereinen? Der Beitrag beleuchtet typische Gefährdungen, rechtliche Rahmenbedingungen und diskutiert kritisch, ob pauschale Beschäftigungsverbote für alle Erzieherinnen wirklich notwendig sind. Der Ausschuss für Mutterschutz: Für sichere und diskriminierungsfreie Arbeit in Schwangerschaft und Stillzeit 27.02.2026 - Der Ausschuss für Mutterschutz ist ein ehrenamtliches Gremium beim Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ). Die Hauptaufgabe ist die Konkretisierung von Inhalten des Mutterschutzgesetzes für die praxisgerechte Anwendung durch die Arbeitgeber. Foto: WavebreakmediaMicro- stock.adobe.com Mutterschutz im Betrieb: Wer macht was? 27.02.2026 - Dieser Beitrag soll Hinweise geben, wie die Aufgaben des Mutterschutzes im Betrieb implementiert und wie die oftmals abstrakt formulierten Ausführungen im Mutterschutzgesetz in eine praxisnahe Anleitung umgesetzt werden können. Gesundheit in Pflegeberufen 27.02.2026 - Der Kongress „Health in Care Professions“ des Verbands deutscher Betriebs- und Werksärzte e. V. (VDBW) widmet sich den besonderen Anforderungen der arbeitsmedizinischen Betreuung in Pflege- und Sozialberufen. Die Premiere des Kongresses im Mai 2025 bot mit vielen Vorträgen und Seminaren fundierte Einblicke in die vielfältigen Herausforderungen für Betriebsärztinnen und -ärzte sowie arbeitsmedizinisches Assistenzpersonal. In dieser Serie stellen wir ausgewählte Beiträge vor, die zentrale Themen und praxisrelevante Erkenntnisse zusammenfassen. Teil 4 befasst sich mit Berufsdermatosen und stellt Hintergründe, Schutzmaßnahmen und Beispiele für den ärztlichen Alltag dar. Foto: Friends Stock - stock.adobe.com – Teil 1 – Arbeitsplatz für schwangere/stillende Ärztinnen in der Anästhesiologie, Schmerztherapie, Intensiv- und Palliativmedizin – Update 20261,2 27.02.2026 - Nach dem Mutterschutzgesetz sind Arbeitgebende verpflichtet, alle erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um die Gesundheit der Schwangeren/Stillenden und ihres Kindes zu schützen. Um Schwangeren und Arbeitgebenden/Vorgesetzten eine Hilfestellung zu geben, damit möglichst optimale und sichere Rahmenbedingungen für die Beschäftigung während Schwangerschaft und Stillzeit geschaffen werden, hat der BDA eine „Positivliste“ erarbeitet, in der die Einsatzmöglichkeiten der Schwangeren/Stillenden konkretisiert werden. Solche Empfehlungen des BDA bieten den Beteiligten eine Orientierungshilfe, ersetzen aber keinesfalls die Erstellung der Gefährdungsbeurteilung im Einzelfall und die danach u.U. notwendige Prüfung durch die zuständige Aufsichtsbehörde. Sofern die Vorgaben des BDA beachtet worden sind, hatten die zuständigen Aufsichtsbehörden in der Regel keine Bedenken gegen den weiteren Einsatz der schwangeren Anästhesistin. Weitere Meldungen zu "Praxis" Journal Information Electronic ISSN2363-4669 Print ISSN0944-6052