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Rotator cuff rupture in a care worker – a case study on the new occupational disease BK 2117
The rotator cuff of the shoulder is formed by several tendons. The most frequently affected by lesions is the supraspinatus tendon. Various occupational exposures can increase the risk of a rotator cuff lesion (RCL). In April 2025, RCL was added to the German list of occupational diseases (OD) under number 2117. As is common with new ODs, despite the detailed scientific justification for this OD, there are still uncertainties about in which situations a report as a suspected case is appropriate and how these cases should be assessed. At this point, a case example of a caregiver is presented, who meets the occupational requirements for OD 2117, but for whom the expert recommends a rejection of the OD due to an increased shoulder angle on the X-ray. After a critical review of the literature, however, the internal quality assurance of the relevant accident insurance came to another conclusion.
Rotatorenmanschettenruptur bei einer Pflegekraft – ein Fallbeispiel zur neuen BK 2117
Die Rotatorenmanschette der Schulter wird durch mehrere Sehnen gebildet. Die am häufigsten von Läsionen betroffene ist dabei die Supraspinatussehne. Verschiedene berufliche Expositionen können das Risiko für eine Rotatorenmanschettenläsion (RML) erhöhen. Im April 2025 wurde die RML in die Liste der Berufskrankheiten (BK) unter der Ziffer 2117 aufgenommen. Wie bei neuen BK üblich, bestehen trotz der ausführlichen wissenschaftlichen Begründung für diese BK noch Unsicherheiten, in welchen Situationen eine Meldung als Verdachtsfall sinnvoll ist und wie diese Fälle begutachtet werden sollen. An dieser Stelle wird ein Fallbeispiel einer Pflegekraft präsentiert, die die arbeitstechnischen Voraussetzungen für eine BK 2117 erfüllt, bei der der Gutachter jedoch eine Ablehnung der BK aufgrund eines erhöhten Schulterwinkels im Röntgenbild empfiehlt. Nach kritischer Würdigung der Literatur kam die interne Qualitätssicherung der betroffenen Berufsgenossenschaft bei der Begutachtung jedoch zu einem anderen Ergebnis.
Kernaussagen
- Läsionen der Rotatorenmanschette (RML) der Schulter wurden im Jahr 2025 unter der Ziffer 2117 neu in die Liste der Berufskrankheiten aufgenommen.
- Vier verschiedene Belastungen können zur RML führen: Überkopfarbeit, Repetition, Vibration und Kraftaufwand.
- Mischexpositionen werden bei der Bewertung der arbeitstechnischen Voraussetzungen nicht berücksichtigt.
- Pflegekräfte werden als gefährdete Berufsgruppe in der wissenschaftlichen Begründung nicht genannt. Bei ihnen kann aber nach sehr langer Tätigkeitsdauer das Kriterium „200 Stunden Heben von Lasten von mindestens 20 kg“ erfüllt sein.
- Ein kritischer Schulterwinkel von > 35 Grad ist für sich allein keine ausreichende konkurrierende Ursache, um die Anerkennung einer BK 2117 auszuschließen.
- Bei der Betreuung von Pflegekräften sollten Betriebsärztinnen und Betriebsärzte auf nächtliche Schulterschmerzen und Kraftlosigkeit als mögliche Symptome einer RML achten.
Einleitung
Rotatorenmanschettenläsionen (RML) sind eine häufige Ursache für Schulterschmerzen und Kraftlosigkeit der Arme. Mehrere Sehnen sind Bestandteil der Rotatorenmanschette, die partiell einreißen oder komplett durchtrennt sein können. Am häufigsten betroffen ist die Supraspinatussehne. Weniger häufig sind die Infraspinatus- und die Subscapularissehne betroffen. Folgen der Ruptur oder Teilruptur der Sehnen sind Schmerzen in der Schulter und am Oberarm sowie eine Einschränkung der Kraft und aktiven Beweglichkeit.
Diagnostisch gesichert wird die RML durch klinische Untersuchung, Sonografie und Magnetresonanztomografie (MRT). Das Röntgen der Schulter dient eher dem Ausschluss anderer Ursachen für Schulterschmerz.
Die Inzidenz der RML steigt mit dem Alter. Verschiedene berufliche Belastungsfaktoren erhöhen das Erkrankungsrisiko (Seidler et al. 2020). Nach langjähriger Diskussion wurde die RML im April 2025 unter dem Titel „Läsion der Rotatorenmanschette der Schulter durch langjährige, intensive Belastung …“ in die Berufskrankheitenliste unter der Ziffer 2117 aufgenommen. Die wissenschaftliche Begründung der BK beschreibt die entsprechenden Krankheitsbilder, die Untersuchungen zur Sicherung der Diagnose sowie die typischen Expositionsmerkmale.
In der wissenschaftlichen Begründung für die Berufskrankheit Nr. 2117, die am 01.12.2021 veröffentlicht wurde, werden unter anderem folgende Arbeitsplätze genannt, bei denen Gefährdungen typischerweise auftreten:
- Näherei,
- Schweiß-, Schleif- und Montagearbeiten, Gussputzer1 in der Metall- und Elektroindustrie,
- Filetier- und Verpackungsarbeiten in der Fischverarbeitung sowie auf Schlachthöfen,
- Arbeitsplätze unter anderem in der Bau-, Steine- und Erden- sowie Forstindustrie mit Einwirkung von Hand-Arm-Schwingungen, zum Beispiel bei Steinbrechern oder Forstwirten,
- Arbeitsplätze in der Bauindustrie und dem Kfz-Handwerk mit Überschulterarbeit, zum Beispiel Maler, Verputzer, Stuckateure, Trockenbauer, Elektriker und Kfz-Schlosser.
Noch gibt es relativ wenige Erfahrungen mit der konkreten Anwendung und Auslegung der neuen BK 2117. Deshalb soll hier ein Fallbeispiel für eine beruflich bedingte RML beschrieben werden, das zunächst möglicherweise etwas überrascht. Es ist aber für die betriebsärztliche Betreuung relevant, da es eine große Berufsgruppe, die Pflegekräfte, betrifft. Pflegekräfte werden in der wissenschaftlichen Begründung der BK 2117 nicht explizit als gefährdete Gruppe erwähnt.
Das Fallbeispiel nimmt Bezug auf einen realen Fall aus der Qualitätssicherung bei der Begutachtung von Berufskrankheiten bei der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). Die wichtigen Daten wurden aus der elektronischen Akte übernommen. Weniger relevante Daten wurden frei abgewandelt, damit weder die versicherte Person noch der involvierte Gutachter erkannt werden können.
Beschreibung des Fallbeispiels
Bei der Versicherten handelt es sich um eine 58 Jahre alte Pflegekraft, die seit ihrem 18. Lebensjahr in der Krankenpflege tätig war. Wegen zwei Schwangerschaften hat sie ihre Tätigkeit zeitweise unterbrochen beziehungsweise in Teilzeit gearbeitet. Bis zur Diagnose einer vollständigen RM-Ruptur im MRT im Jahr 2022 hatte die Versicherte 27 Jahre in der Pflege gearbeitet und war zu diesem Zeitpunkt 54 Jahre alt. Tätigkeitsunterbrechungen und Teilzeitarbeit wurden entsprechend berücksichtigt. Kumulativ hat sie während der Berufsjahre 280 Stunden lang Lasten von mindestens 20 kg gehoben.
Bei einer kumulativen Dauer von schwerem Heben und Tragen von über 200 Stunden wird diese Art der Exposition als intensiv und langjährig betrachtet. Die arbeitstechnischen Voraussetzungen für die BK 2117 sind damit bei der Versicherten erfüllt.
Da in diesem Versicherungsfall sowohl die arbeitstechnischen Voraussetzungen als auch das Schadensbild für eine BK 2117 gegeben sind, gab die BGW ein Zusammenhangsgutachten in Auftrag.
In dem daraufhin erstellten Gutachten wird die Diagnose bestätigt. Die Einschätzung der arbeitstechnischen Voraussetzungen wird auftragsgemäß entsprechend der Erhebungen des Präventionsdienstes des Unfallversicherungsträgers (UVT) übernommen. Wesentliche Vorerkrankungen, die möglicherweise als konkurrierende Ursachen zu beachten wären, bestanden entsprechend dem Diagnoseverzeichnis der Krankenkasse und der Anamnese im Rahmen der Begutachtung nicht. Das Körpergewicht war leicht erhöht mit einem BMI 25 bis < 26 kg/m2. Die RML wurde während der beruflich gefährdenden Tätigkeit diagnostiziert. Diese Fakten sprechen laut Gutachter für die berufliche Verursachung der RML bei der Versicherten.
Diskussion konkurrierender Ursachen durch den Gutachter
Gegen eine berufliche Verursachung spricht laut Gutachter das Alter der Versicherten und ein erhöhter „kritischer Schulterwinkel“ von 35,8 Grad.
Die Versicherte war zum Zeitpunkt der Diagnose der RML 54 Jahre alt. Mit dem Alter steige die Inzidenz der RML, daher sei laut Gutachter das Alter bei der Versicherten ein bedeutender konkurrierender Faktor. Als Beleg führt er die Arbeit von Spahn et al. (2023) an. In dieser Arbeit werden 13 Publikationen zur Prävalenz der RML in Abhängigkeit vom Alter zusammengefasst. Die einzelnen Studien umfassen dabei unterschiedliche Altersbereiche. Da die Diagnosekriterien unterschiedlich waren, ergibt sich laut Spahn et al. (2023) ein heterogenes Bild. Ein deutlicher Anstieg der Prävalenz besteht nach dem 70. Lebensjahr und ab dem 80. Lebensjahr beträgt die Prävalenz symptomatischer und asymptomatischer Läsionen (partieller oder kompletter Riss) einer der Sehnen der RM über 60 % (Spahn et al. 2023). Die Studien zur beruflichen Verursachung der RML umfassen in der Regel berufstätige und damit jüngere Kollektive. Für den Einfluss von Alter auf die Prävalenz von RML wird in den Studien kontrolliert. Die beruflichen Risikofaktoren sind somit altersunabhängig beziehungsweise für das Alter adjustiert. Das Alter ist also bei Versicherten im berufstätigen Alter kein konkurrierender Faktor. Daher folgte der UVT der Argumentation des Gutachters bezüglich des Alters als konkurrierendem Faktor bei der Versicherten nicht.
Kritischer Schulterwinkel als möglicher konkurrierender Faktor
Der Schulterwinkel ergibt sich aus einer Geraden, die das obere und untere Ende der Schulterkopfpfanne (Glenoid) tangiert, und einer zweiten Geraden, die den Mittelpunkt des Oberarmkopfs schneidet und die Spitze des Schulterdachs (Akromyon) tangiert (➥ Abb. 1).
Der Gutachter führte aus, dass der kritische Schulterwinkel (Critical Shoulder Angle, CSA) über das Lebensalter hin recht konstant ist. Ein Winkel von > 35 Grad stelle einen Risikofaktor für die Ausbildung einer RML dar. Bei einem CSA von > 35 Grad erhöhe sich das Risiko für eine Läsion um das Zwei- bis Dreifache. Da bei der Versicherten ein CSA von 35,8 Grad bestehe, sei der große Schulterwinkel die wahrscheinliche Ursache für die RML. Der Gutachter empfahl daher, die RML bei der Versicherten nicht als BK 2117 anzuerkennen.
Als Beleg für den Einfluss des CSA auf die Entstehung einer RMR gab der Gutachter 13 Literaturstellen an, die im Folgenden kurz zusammengefasst werden (Bjarnison et al. 2017; Bouaicha et al. 2014; Hsu et al. 2022; Kaur et al. 2019; Lin et al. 2020; Liotard et al. 1998; Moor et al. 2013; Moor et al. 2014; Park et al. 2021; Singleton et al. 2017; Spiegl et al. 2016; Tunali et al. 2022; Watanabe et al.
2018).
Die erste Arbeit zum Zusammenhang zwischen dem CSA und einer RML erschien im Jahr 2013 von Moor et al. Die Autoren stellten die Hypothese auf, dass eine ausgeprägte akromiale Überdachung bei gleichzeitig nach kranial gekippter Gelenkpfanne (Fossa glenoidalis) mit degenerativen RML assoziiert sei – und umgekehrt, dass ein kurzes Akromion bei nach kaudal geneigter Gelenkpfanne mit einer glenohumeralen Arthrose (OA) in Verbindung stehe. Diese Hypothese wurde mithilfe des neuen radiologischen Parameters CSA überprüft. Dieser Parameter kombiniert die Messwerte für die Neigung der Gelenkpfanne und die laterale Ausdehnung des Akromions (den Akromion-Index). Der CSA wurde anhand standardisierter Röntgenaufnahmen bei drei Patientengruppen ermittelt:
- einer Kontrollgruppe aus 94 asymptomatischen Schultern mit intakter Rotatorenmanschette und ohne Arthrose,
- einer Gruppe von 102 Schultern mit MRT-dokumentierten, transmuralen Rotatorenmanschettenrupturen ohne Arthrose und
- einer Gruppe von 102 Schultern mit primärer Arthrose, bei denen im Rahmen einer Schultertotalendoprothetik keine RML festgestellt wurden.
Die mittleren CSA-Werte der drei Gruppen unterschieden sich, allerdings waren die Spannweiten überlappend. In der Kontrollgruppe betrug der mittlere CSA 33,1 Grad (26,8–38,6), in der RML-Gruppe 38,0 Grad (29,5–43,5) und in der OA-Gruppe 28,1 Grad (18,6–35,8). Die Autoren zogen daher das Fazit, dass die primäre glenohumerale Arthrose mit kleineren CSA-Werten assoziiert ist, während degenerative RML mit größeren CSA-Werten einhergeht – im Vergleich zu asymptomatischen Schultern ohne diese Pathologien.
In einer Publikation ein Jahr später (Moor et al. 2014) kommt dieselbe Autorengruppe zu dem Ergebnis, dass sich mit dem CSA in Kombination mit etablierten Risikofaktoren (Alter und Trauma) ein aussagekräftiger Score entwickeln lässt, der den Zustand der Rotatorenmanschette vorhersagt. Dieser Score könnte klinisch tätige Ärztinnen und Ärzte daher bei der Beurteilung von Patientinnen und Patienten mit Schulterschmerzen unterstützen und zu einem gezielteren Einsatz der MR-Arthrografie führen. Der CSA wird hier also nicht als Risikofaktor, sondern als Hilfsmittel bei der Entscheidung über den Einsatz eines MRT bei der diagnostischen Abklärung von Schulterschmerzen betrachtet. Ähnlich argumentieren Spiegl et al. (2016) sowie Tunali et al. (2022), ohne jedoch einen konkreten Cut-off für den CSA zu nennen. Ein Cut-off von 35 Grad, wie von Moor et al. 2013 vorgeschlagen, wird in der Arbeit von Watanabe et al. (2018) bestätigt. Lin et al. (2020) empfehlen einen Cut-off von 37,5 Grad und Hsu et al. (2022) von 38 Grad. Keinen Zusammenhang zwischen CSA und RML finden Bjarnison et al. (2017), Kaur et al. (2019) sowie Singleton et al. (2017). Die zitierten Arbeiten von Bouaicha et al. (2014) und Singleton et al. (2017) beinhalten keine Daten, die bei der Diskussion über den Zusammenhang zwischen CSA und RML hilfreich sind.
Park et al. (2021) betrachten einen CSA von > 35 Grad als Risikofaktor für eine RML und vergleichen diesen mit möglichen weiteren Risikofaktoren in einer populationsbasierten Querschnittstudie, die 629 Probandinnen und Probanden aus Korea umfasste. Für einen CSA von > 35 Grad beschreiben das Autorenteam eine Odds Ratio (OR) von 1,5 (95 %-KI 1,4–1,7) und für ein metabolisches Syndrom von 2,1 (1,3–3,3). Für den dominierenden Arm beträgt die OR 1,7 (1,07–2,6) und für eine exponierende Tätigkeit 5,2 (2,8–9,5).
Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die vom Gutachter nicht erwähnt wurde (Masmoudi et al. 2026). Es handelt sich um eine gematchte Fall-Kontroll-Studie aus Tunesien mit jeweils 40 Fällen und Kontrollen. Eine multivariable logistische Regressionsanalyse ergab für den CSA von > 35 Grad einen OR von 1,4 (95 %-KI 1,2–1,8), für den dominanten Arm eine OR von 4,5 (95 %-KI 1,0–19,5) sowie für einen Beruf mit hoher Exposition einen OR von 8,4 (95 %-KI 2,3–30,3).
Keine der erwähnten Studien belegt, dass ein CSA von > 35 Grad das Risiko für eine RMR um den Faktor 2 bis 3 erhöht, wie vom Gutachter ausgeführt. Keine der Studien war prospektiv angelegt. Zur Konstanz des CSA über die Zeit lässt sich also keine Aussage treffen. Ob der CSA ein Risikofaktor oder eher ein Diagnosemerkmal ist, bleibt unklar. Verglichen mit beruflichen Expositionen scheint der CSA keine überragende konkurrierende Ursache für eine RML zu sein, da im direkten Vergleich die Effektschätzer für berufliche Exposition größer waren als für den CSA.
Schlussfolgerung
Entsprechend der kursorischen Auswertung der angeführten Literatur ist der UVT dem Votum des Gutachters nicht gefolgt und hat die RML bei der Versicherten als BK 2117 anerkannt.
Dieses Fallbeispiel belegt, wie wichtig die Qualitätssicherung bei der Begutachtung insbesondere von neuen Berufskrankheiten ist, um der Herausbildung eines möglicherweise falschen Konsenses unter den Gutachterinnen entgegenzuwirken. Das Beispiel zeigt aber auch, dass es bei der arbeitsmedizinischen Vorsorge wichtig ist, bei Pflegekräften mit Schulterbeschwerden an eine RML und gegebenenfalls an den Verdacht auf Vorliegen einer Berufskrankheit zu denken.
Interessenkonflikt: Der Autor gibt an, dass kein Interessenkonflikt vorliegt.
Literatur
BMAS – Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Wissenschaftliche Begründung für die Berufskrankheit Nr. 2117 „Läsion der Rotatorenmanschette der Schulter durch eine langjährige und intensive Belastung durch Überschulterarbeit, repetitive Bewegungen im Schultergelenk, Kraftanwendungen im Schulterbereich durch Heben von Lasten oder Hand-Arm-Schwingungen“. Bek. d. BMAS v. 01.12.2021. GMBl 2021; 64–65: 1411.
Seidler A, Starke KR, Freiberg A, Hegewald J, Nienhaus A, Bolm-Audorff U: Dose-response relationship between physical workload and specific shoulder diseases – a systematic review with meta-analysis. Int J Environ Res Public Health 2020; 17: 1243. doi:10.3390/ijerph17041243 (Open Access).
Moor BK, Bouaicha S, Rothenfluh DA, Sukthankar A, Gerber C: Is there an association between the individual anatomy of the scapula and the development of rotator cuff tears or osteoarthritis of the glenohumeral joint?: A radiological study of the critical shoulder angle. Bone Joint J 2013; 95-B(7): 935–941. doi:10.1302/0301-620X.95B7.31028. PMID: 23814246.
Masmoudi Z, Masmoudi S, Khlif MA, Zitouna K, Riahi H, Barsaoui M: Clinical and radiographic factors associated with rotator cuff tears: a case-control study. Cureus 2026; 18: e106706. doi:10.7759/cureus.106706 (Open Access). PMID: 41970160; PMCID: PMC13063342.
Park HB, Gwark JY, Kwack BH, Na JB: Are any radiologic parameters independently associated with degenerative postero-superior rotator cuff tears? J Shoulder Elbow Surg 2021; 30: 1856–1865. doi:10.1016/j.jse.2020.10.004. Epub 2020 Nov 13. PMID: 33197590.
Die komplette Literaturliste mit allen Quellen steht auf der Homepage der ASU beim Beitrag zur Verfügung (asu-arbeitsmedizin.com).
Info
Langjährige und intensive Einwirkungen, die eine Schädigung der Rotatorenmanschette verursachen können
- Arbeiten mit den Händen auf Schulterniveau oder darüber,
- häufig wiederholte Bewegungsabläufe des Oberarms im Schultergelenk,
- Arbeiten, die eine Kraftanwendung im Schulterbereich erfordern, insbesondere das Heben von Lasten,
- Hand-Arm-Schwingungen.