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Symposium des Forums Arbeitsphysiologie vom 14. bis 16. November in Koblenz

27. Symposium Arbeitsmedizin und Arbeitswissenschaft für Nachwuchs-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler

Das PDF dient ausschließlich dem persönlichen Gebrauch! - Weitergehende Rechte bitte anfragen unter: nutzungsrechte@asu-arbeitsmedizin.com.

Das 27. Symposium fand vom 14. bis 16. November 2025 mit 17 Nachwuchs- sowie 20 Seniorwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz statt. Die wissenschaftliche und organisatorische Leitung hatte Oberfeldarzt Prof. Dr. Stefan Sammito (Zentrum für Luft- und Raumfahrtmedizin der Luftwaffe und Otto-von-Guericke Universität Magdeburg). Es beteiligten sich Institute von Universitäten, Hochschulen und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen aus Bochum, Braunschweig, Hamburg, Köln, Magdeburg, Münster, Sankt Augustin, Siegen und Tübingen, die sich unter anderem mit arbeits­physiologischen Themen beschäftigen.

Die Themen waren wie immer breit gefächert und anspruchsvoll. So gab es unter anderem Beiträge zu gesundheitsförderlichen Maßnahmen bei Studierenden, physiologischen Untersuchungen bei Dienst- und Gebrauchshunden sowie zu den Arbeits­belastungen von Physiotherapeutinnen und -therapeuten, zur Reduzierung von Lärm­belastungen im industriellen Bereich, zur kontaktlosen Vitalwertbestimmung mittels Radartechnologie, zur Herzfrequenzvariabilität, zu den Belastungen beim Patiententransport im Krankenhaus, zu Exoskeletten und zu den arbeitsbedingten Belastungen von Jet­piloten. Die Mehrheit dieser Beiträge entstanden im Rahmen von Master- und Bachelor- oder Promotionsarbeiten.

Hier und bei den Pausen- und Abendgesprächen beziehungsweise während des Rahmenprogramms wurden Kontakte zwischen den jungen und den älteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern geknüpft. Dieser interdisziplinäre Austausch fördert nicht zuletzt das Verständnis untereinander bei der Bearbeitung von wissenschaftlichen Themen. Erstmalig wurden neue Konzepte für die Förderung des direkten Austausches von Jung- und Seniorwissenschaftlern durchgeführt, so fand am ersten Abend eine Kennenlernrunde in Form einer „Kurzvorstellung“ statt, bei der sich jeweils eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. -wissenschaftler und eine Seniorwissenschaftlerin – bzw. -wissenschaftler gegenübersaßen. Diese Kurzvorstellung wurde durch längere Zweiergespräche zwischen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern mit den von ihnen gewählten Mentorinnen bzw. Mentoren aus dem Kreis der erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Samstagabend ergänzt.

Das Symposium begann, wie seit langer Zeit üblich, mit der Sitzung des Forum Arbeitsphysiologie am Freitagnachmittag. Am Samstag und Sonntag standen jeweils die wissenschaftlichen Vorträge der Jungwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler im ­Vordergrund, abgerundet von zwei Workshops mit den Titeln „Forschung zur Prävention arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren: von der Idee zum Studiendesign“ (Prof. Dr. Rieger, Tübingen) und zu den „Grundlagen der Gefährdungsbeurteilung“ (Dr. Darius, Magdeburg). Eine einstündige Führung durch die Festung führte darüber hinaus auch zu einer geschichtlichen und politischen Weiterbildung aller Teilnehmenden.

Es gab wie den vergangenen Jahren Preise für die drei besten Vorträge (s. Infokasten). Die Bewertung erfolgte durch alle anwesenden Junior- und Seniorwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler über ein Punktesystem.

Gern können sich künftig weitere junge Forschende aus anderen wissenschaftlichen Instituten und Einrichtungen zu arbeitsphysiologischen, arbeitsmedizinischen und benachbarten Themen beteiligen. Fragen dazu bitte an das Leitungsgremium des Forums: Prof. Dr. Benjamin Steinhilber (benjamin.steinhilber@med.uni-tuebingen.de) und Dr. Tessy Luger, Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung, Universität Tübingen, sowie Prof. Dr. Julia Krabbe, Institut für Prävention und Arbeitsmedizin (IPA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) Bochum.

Das 28. Symposium Arbeitsmedizin und Arbeitswissenschaft für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler des Forums Arbeitsphysiologie wird vom 6. bis 8. November 2026 unter der Leitung von Prof. Dr. Benjamin Steinhilber und Dr. Tessy Luger in Kassel stattfinden. Infos zur Anmeldung ab Frühjahr 2026 unter

www.dgaum.de/dgaum/arbeitsgruppen/forum-arbeitsphysiologie-fap/

Stefan Sammito

Info

Preisträgerinnen und Preisträger

1. Preis: Daniel Scholl, M. Sc., Fachbereich Arbeitswissenschaft/Ergonomie, Universität Siegen: „Aeroakustische Optimierung von Motorradhelmen“.

2. Preis: Magdalena Liebetruth, Zentrum für Luft- und Raumfahrtmedizin der Luftwaffe, Köln:
„Entwicklung und Validierung eines drohnengestützten Radarsystems zur kontaktlosen Messung von Herz- und Atemfrequenz unter realistischen Bedingungen“.

3. Preis: Alina Bola, M. Sc., Zentrum für Ergonomie und Medizintechnik, Fachhochschule Münster: „Reduzierung der muskuloskelettalen Belastung von Pflegekräften durch eine elektrisch motorisierte Rolle am Krankenhausbett“.

Von links nach rechts: Dr. Tessy Luger (Leitungsgremium), Oberfeldarzt Prof. Dr. Stefan Sammito (Organisation), die drei Preisträger Alina Bola, M. Sc., Magdalena Liebetruth, Daniel Scholl, M. Sc., sowie Prof. Dr. Benjamin Steinhilber und Prof. Dr. Julia Krabbe (beide Leitungsgremium)

Foto: Bernd Hartmann

Von links nach rechts: Dr. Tessy Luger (Leitungsgremium), Oberfeldarzt Prof. Dr. Stefan Sammito (Organisation), die drei Preisträger Alina Bola, M. Sc., Magdalena Liebetruth, Daniel Scholl, M. Sc., sowie Prof. Dr. Benjamin Steinhilber und Prof. Dr. Julia Krabbe (beide Leitungsgremium)

Kontakt

Oberfeldarzt Prof. Dr. med. habil. Stefan Sammito
Zentrum für Luft- und Raumfahrtmedizin der Luftwaffe; Fachgruppe I 3 „Forschung & Erprobung“; Flughafenstraße 1, 51147 Köln

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