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EVA-Mesothel: Das neue ­Vorsorgeangebot zur Früherkennung von Mesotheliomen

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EVA-Mesothel: The new screening service for the early detection of mesotheliomas

The expanded preventive care program for the early detection of mesothelioma in individuals with a recognized occupational disease No. 4103 ­(asbestosis/asbestos-related pleural changes), “EVA-Mesothel,” which utilizes blood-based biomarkers, has been launched nationwide. This article examines the current situation and the background of early detection programs, as well as the results of the EVA-Mesothel pilot phase. For those ­interested, it also provides information on physician e-learning opportunities and how to participate in the program.

EVA-Mesothel: Das neue Vorsorgeangebot zur ­Früherkennung von Mesotheliomen

Das Erweiterte Vorsorgeangebot zur Mesotheliom-Früherkennung bei Personen mit einer anerkannten Berufserkrankung Nr. 4103 (Asbestose/­asbestbedingte Pleuraveränderungen) „EVA-Mesothel“ mittels blutbasierter Biomarker ist bundesweit gestartet. Der Artikel beleuchtet die aktuelle Situation und die Hintergründe von Früherkennungsangeboten sowie die Ergebnisse der Pilotphase von EVA-Mesothel. Für Interessierte wird die Brücke zum ärztlichen E-Learning und zur Beauftragungsmöglichkeit geschlagen.

Kernaussagen

  • Trotz des Asbestverbots von 1993 in Deutschland treten weiterhin Mesotheliome bei ­Asbest-Exponierten in relevanter Zahl auf, die meist erst in fortgeschrittenen Stadien ­erstdiagnostiziert werden.
  • Die Therapie von Mesotheliomen hat in den letzten 25 Jahren entscheidende Fortschritte ­gemacht.
  • Das neue, biomarkerbasierte, bundesweite Erweiterte Vorsorgeangebot zur Früherkennung von Mesotheliomen bei Personen mit einer anerkannten Berufserkrankung Nr. 4103 (Asbestose/asbestbedingte Pleuraveränderungen) „EVA-Mesothel“ soll durch frühere Erstdiagnose von Mesotheliomen zu früher einsetzender Therapie führen.
  • Es besteht Grund zu der Annahme, dass der frühe multimodale Einsatz aktueller Therapien in Mesotheliom-Anfangsstadien zu längerem Überleben und mehr Lebensqualität führt.
  • Die Pilotphase von EVA-Mesothel wurde erfolgreich abgeschlossen.
  • Ausgangslage

    Asbeststaub-Expositionen sind ein wichtiger Risikofaktor bei der Entstehung verschiedener Erkrankungen. Neben gutartigen Erkrankungen können auch Lungenkrebs und Mesotheliome als maligne Erkrankungen in Folge von Asbeststaub-­Expositionen auftreten. Mesotheliome gelten dabei als sogenannte „Signaltumoren“ für eine zurückliegende Asbestexposition (Selikoff et al. 1965). Zwischen der ursächlichen Asbeststaub-Exposition und der Erstdiagnose beziehungsweise dem Tod an der malignen Erkrankung liegen in der ­Regel mehrere Jahrzehnte, beim Mesotheliom im Median 46 Jahre und beim Lungenkrebs 44 Jahre (Otte et al. 2024). Zwar ist die Herstellung, das Inverkehrbringen und die Verwendung von Asbest in Deutschland seit 1993 und in der Europäischen Union seit 2005 verboten, aber aufgrund dieser langen Latenzzeiten führen die ehemaligen Asbeststaub-Expositionen auch heute noch zu neuen Fällen von Mesotheliomen und Lungenkrebs.

    Zudem haben aktuell noch viele Beschäftigte trotz des Asbestverbots weiterhin Umgang mit asbesthaltigen Altlasten: Laut der „Situationsanalyse Asbest“ des Pestel-Instituts sind in etwa der Hälfte der deutschen Wohngebäude insgesamt bis zu 20 Mio. Tonnen asbesthaltiger Baustoffe verbaut, die zum Beispiel bei Reparaturen oder Sanierungen je nach Bearbeitungsmethode potenziell freigesetzt werden können (BAuA 2020) und beim Fehlen geeigneter Schutzmaßnahmen dann auch zu einer inhalativen Exposition der Betroffenen führen können.

    Ohne bekannte Asbestexposition auftretende Mesotheliome zählen zu den am seltensten diagnostizierten Tumoren in der deutschen Allgemeinbevölkerung, während Lungenkrebs aufgrund von Tabak­rauch einer der häufigsten Tumoren ist (RKI 2023). Eine zurückliegende Asbeststaub-Exposition führt unter Personen mit einer Asbestose beziehungsweise asbestbedingten Pleuraveränderungen im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung zu einem mehr als 17fach höheren Risiko, an einem Mesotheliom zu erkranken (Standardisiertes Inzidenzverhältnis [SIR] 17,60; 95 %-Konfidenzintervall [KI] 12,57–23,96; Taeger et al. 2022). Während beim Lungenkrebs das Tabakrauchen einen wesentlichen Kausalfaktor für die Entstehung darstellt, hat das Tabakrauchen für die Genese von Mesotheliomen keine Bedeutung. Beim asbestbedingten Mesotheliom hingegen weisen auch Bystander und Niedrigexponierte mit weniger als 10 Faserjahren bereits ein vierfach erhöhtes Sterberisiko auf, während es bei über 20 Faserjahren über 20fach erhöht ist (Standardisiertes Mortalitätsverhältnis [SMR] 20,61; 95 %-KI 13,58–29,99); Otte et al. 2024).

    Problem Tumorstadium bei ­Erstdiagnose

    Es ist ein zentrales Problem der Behandlung von Malignomen, dass die Therapieoptionen umso eingeschränkter sind, je weiter fortgeschritten eine individuelle Tumorerkrankung ist. Maßgeblich ist dabei das zum Zeitpunkt der Erstdiagnose vorliegende Tumorstadium. Dazu zählt vor allem die Tumorausdehnung und das Einwachsen in Nachbarstrukturen sowie Beteiligung von Lymphknoten (die sich im T- bzw. N-Stadium der TNM-Klassifikation1 widerspiegeln) sowie insbesondere das Vorhandensein von Fernmetastasen (M-Stadium nach TNM-Klassifikation; Nowak et al. 2024).

    Sowohl Lungenkarzinome als auch Pleura­mesotheliome haben gemeinsam, dass ihre Volumenzunahme aufgrund der intrathorakalen Kompensationsmechanismen vergleichsweise spät und dann unspezifische Erstsymptome verursachen. So kann zum Beispiel davon ausgegangen werden, dass der Verlust von 100 mL intrathorakalen Volumens zu einer Abnahme der Vitalkapazität um nur 10 mL führt (Brown et al. 1978).

    So hat angesichts später und unspezifischer Symptome die Früherkennung von Lungenkrebs in entsprechenden Risikogruppen mittels Bildgebung früh eine Rolle gespielt: 2014 wurde von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) das Erweiterte Vorsorgeangebot zur Früh­erkennung von Lungenkrebs (EVA-Lunge) in Deutschland gestartet (Greiner et al. 2025a). Innerhalb von 10 Jahren wurden ca. 26.000 Personen eingeladen, von denen knapp 16.800 das Angebot annahmen. Rund 14.000 Personen erhielten mindestens eine hochauflösende Niedrigdosis-Computertomographie (LD-HRCT) und im Verlauf wurden bislang knapp 33.000 LD-HRCT durchgeführt. Dabei wurden bei den Untersuchten in diesem Zeitraum 170 Lungentumoren entdeckt, darunter 43,0 % im Stadium I der UICC (Union Internationale Contre le Cancer), während es zum Vergleich in der nationalen Referenzkohorte nur 10,1 % waren. Nahezu umgekehrt war das Verhältnis bei den Tumoren im Stadium IV der UICC bei Erstdiagnose: 12,0 % versus 43,8 % (Greiner et al. 2025b). Lungenkrebs-Früherkennung per LD-HRCT reduziert die Lungenkrebssterblichkeit ohne Berücksichtigung des Vorlaufzeit-Bias relativ um durchschnittlich 21 % (Relatives Risiko [RR] 0,79; 95 %-KI 0,72–0,87; Bonney et al. 2022). Analysen und Schätzungen zum Vorlaufzeit-Bias gehen von einer 38%igen Überschätzung der Lungenkrebsmortalitätssenkung durch LD-HRCT aus (Yang et al. 2021).

    Bei der Früherkennung von Mesothelio­men stellt sich, wie bei allen Früherkennungsverfahren, generell die Frage, inwieweit Betroffene, bei denen ein bösartiger Tumor in Folge der Früherkennung diagnostiziert wird, von dieser früheren Entdeckung auch profitieren. Das entscheidende Maß ist hierbei die Senkung der krebsspezifischen Mortalität. Grundvoraussetzung dafür sind vorhandene Therapieoptionen. Bei der Therapie von Pleuramesotheliomen boten sich lange keine echten Überlebensvorteile gegen­über des „Watch and wait”-Vorgehens, bei dem erst nach Auftreten von Symptomen palliativ behandelt wurde. Aber eine nur scheinbare Verlängerung der Überlebenszeit durch Vorlaufzeit-Bias wegen fehlender Therapieoptionen darf nicht Ziel einer Mesotheliom-Früherkennung sein. Durch die Einführung der Chemotherapie mit Pemetrexed und ­Cisplatin kam es hier zu einer Änderung (Vogelzang et al. 2003). Bereits damals konnte gezeigt werden, dass eine frühzeitige Chemotherapiegabe beim Pleuramesotheliom signifikant die Lebensqualität und im Trend die Überlebenszeit erhöhte (O´Brien et al. 2006). Ein weiterer großer Fortschritt – insbesondere für Pleuramesotheliome mit biphasischer oder sarkomatoider Histologie – war 2021 die Einführung der Immuntherapie mit Nivolumab und Ipilimumab auf Basis der Ergebnisse der CheckMate-743-Studie (Scherpereel et al. 2022). Parallel führte die chirurgische Forschung zu einem schonenderen operativen Vorgehen mittels erweiterter Pleurektomie/Dekortikation (eP/D) nur noch beim epitheloiden Pleuramesotheliom (Treasure et al. 2011). Mit den Ergebnissen der MARS-2-Studie wird zwar dieses Operationsverfahren grundsätzlich hinterfragt (Lim et al. 2024), aber in einem multizen­trischen Vergleich von Kurz- und Langzeitüberlebenden konnte gezeigt werden, dass ein frühzeitiges, differenziertes und multimodales Vorgehen inklusive eP/D in Abhängigkeit von Histologie und Leukozytenwert besondere Bedeutung im Erreichen eines Langzeitüberlebens von mehr als fünf Jahren hat (Opitz et al. 2025). Damit liegen insgesamt betrachtet wesentliche Fortschritte in der Mesotheliomtherapie vor, die die Einführung von Programmen zur Früherkennung von Mesotheliomen unter wissenschaftlicher Begleitung begründen.

    Im Gegensatz zum Lungenkrebs weist das Pleuramesotheliom aufgrund der initial flachen Wuchsform und häufig vorhandenen benignen Pleuraveränderungen eine schlechte Erkennbarkeit im LD-HRCT auf. Eine Früherkennung von Pleuramesotheliomen durch LD-HRCT wird daher nicht empfohlen (Kraus et al. 2020).

    Biomarker als Lösung für die ­Früh­erkennung von Mesotheliomen

    In der longitudinalen Studie „Molekulare Marker zur Krebsfrüherkennung“ (MoMar) wurde gezeigt, dass mit einer Kombination der beiden blutbasierten Biomarker Calretinin und Mesothelin 46 % der auftretenden Mesotheliome bis zu ein Jahr vor der Erstdiagnose entdeckt werden können (Johnen et al. 2018). Dazu wurden in einem mehr als zehnjährigen Beobachtungszeitraum über 12.000 Untersuchungen bei rund 2800 Teilnehmenden durchgeführt, die an einer Asbestose beziehungsweise asbestbedingten Pleuraveränderungen aufgrund einer zurückliegenden Asbeststaub-Exposition erkrankt waren, aber zu Studienbeginn keinen Tumor aufwiesen.

    Aufgrund dieser Ergebnisse startete die DGUV gemeinsam mit verschiedenen Unfallversicherungsträgern (siehe Infokasten 1) in Teilen von Nordrhein-Westfalen im April 2023 die Pilotphase von EVA-Mesothel, dem Erweiterten Vorsorgeangebot zur Früherkennung von Mesotheliomen bei Personen mit einer anerkannten Berufskrankheit Nr. 4103 nach BKV. In der Zeit bis August 2025 wurden von den an der Pilotphase beteiligten Unfallversicherungsträgern 1140 versicherte Personen zu EVA-Mesothel eingeladen. 479 Versicherte nahmen das Angebot zur Beratung an und von 432 Personen wurden in insgesamt 706 Blutproben die Biomarker Calretinin und Mesothelin bestimmt. In 31 Blutuntersuchungen war mindestens einer der beiden Biomarker erhöht und daraufhin hat eine Vorstellung der Versicherten in einer DKG/Onkozert-zertifizierten Mesotheliomeinheit stattgefunden. So wurden drei Pleurameso­theliome diagnostiziert: ein T2N0M0-­Mesotheliom sarkomatoider Histologie sowie zwei Mesotheliome mit biphasischer Histologie (T2N0M0 und T4N1M1 (BRA)). Die beiden erstgenannten T2-Mesotheliom-Patienten profitierten von einer früh eingeleiteten Therapie mit Ipilimumab und Nivolumab, während der Patient mit dem T4-Mesotheliom wenige Wochen nach Diag­nosestellung verstarb.

    Die Pilotphase hat erfolgreich gezeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen den Unfallversicherungsträgern, den Ärztinnen und Ärzten, dem Labor und der Mesotheliomeinheit funktioniert. Eine bundesweite Ausweitung auf alle Unfallversicherungsträger wurde von den zuständigen Gremien der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) daher beschlossen und zum September 2025 formal gestartet. Das Angebot wird durch eine Studie (EVA-Mesothel-­Monitor) wissenschaftlich begleitet.

    Beteiligung an EVA-Mesothel als teilnehmende Ärztin und teil­nehmender Arzt

    Für eine praktische und erfolgreiche Umsetzung von EVA-Mesothel werden weiterhin Kolleginnen und Kollegen gesucht.

    Sie klären die eingeladenen Versicherten auf, untersuchen sie, nehmen Blut ab und teilen später den jeweiligen Biomarker­befund den Patientinnen und Patienten mit und erklären diesen. Im Falle eines auffälligen Biomarkerbefunds organisieren sie in enger Abstimmung mit den Betroffenen die möglichst kurzfristige Vorstellung in einer Abklärungssprechstunde der 20 DKG/­Onkozert-zertifizierten Mesotheliomeinheiten in Deutschland.

    Die Ärztinnen und Ärzten kommen in der Regel aus den Fachgebieten Arbeits-/­Betriebsmedizin, Innere Medizin/Pneumo­logie, Onkologie oder Thoraxchirurgie. Die Leistungen werden nach einer eigenen Gebührentabelle vergütet (siehe Online-Quellen).

    Voraussetzung für eine Beauftragung durch die Unfallversicherungsträger für EVA-Mesothel ist die erfolgreiche Teilnahme an dem, von der Ärztekammer Westfalen-Lippe mit vier CME-Punkten zertifizierten, E-Learning der DGUV-Akademie und die anschließende Freigabe der beruflichen Kontaktdaten zur Veröffentlichung (siehe Online-Quellen). Das detaillierte Vorgehen erfahren Sie im Infokasten 2.

    Zusammenfassung

    Die Fortschritte in der Therapie des Pleuramesothelioms begründen den Bedarf nach einer Früherkennung für diese Tumoren. Die validierten Biomarker Mesothelin und Calretinin sind in einer Pilotphase des Erweiterten Vorsorgeangebotes zur Früherkennung von Mesotheliomen (EVA-Mesothel) in der Risikogruppe Versicherten mit der Berufskrankheit Nr. 4103 erfolgreich eingesetzt worden. Die bundesweite Ausweitung von EVA-Mesothel ist beschlossen worden.

    Für interessierte Ärztinnen und Ärzte ist die erfolgreiche Teilnahme an dem ÄKWL-zertifizierten E-Learning und die anschließende Einwilligung zur Veröffentlichung der beruflichen Kontaktdaten Voraussetzung für zukünftige Beauftragungen durch die Unfallversicherungsträger.▪

    Interessenkonflikt: Das Autorenteam gibt an, dass keine Interessenkonflikte vorliegen.

    Literatur

    BAuA – Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin: Nationales Asbest Profil Deutschland. 2. Aufl. Dortmund: BAuA, 2020. doi:10.21934/baua:bericht20200427 (Open Access).

    Greiner F, Oubaid N, Keller H, Harth V: EVALUNG – erste Ergebnisse aus der Evaluation des erweiterten Vorsorgeangebots der DGUV zur Früherkennung von Lungenkrebs mittels Niedrigdosis-Computertomographie; Vortrag DGAUM-Jahrestagung. Wuppertal, 2025b.

    Johnen G, Burek K, Raiko I, Wichert K, Pesch B, Weber DG, Lehnert M, Casjens S, Hagemeyer O, Taeger D, Brüning T: Prediagnostic detection of mesothelioma by circulating calretinin and mesothelin – a case control comparison nested into a prospective cohort of asbestos exposed workers. Scientific Reports 2018, 8: 14321. doi:10.1038/s41598-018-32315-3 (Open Access).

    Kraus T, Teschler H, Baur X et al.: Diagnostik und Begutachtung asbestbedingter Berufskrankheiten. AWMF online, 11/2020, Version 2.1.

    Otte N, Fraune E, Cetiner Y et al.: Asbestos Surveillance Program Aachen (ASPA): Cancer mortality among asbestos exposed power industry workers. Lung Cancer 2024; 195: 107899. doi: 10.1016/j.lungcan.2024.107899.

    Taeger D, Wichert K, Lehnert M et al.: Lung cancer and mesothelioma risks in a prospective cohort; of workers with asbestos-related lung or pleural diseases.
    Am J Ind Med 2022; 65: 652–659. doi:10.1002/ajim.23401 (Open Access).

    Yang S-C, Wang J-D, Wang S-Y: Considering lead‑time bias in evaluating the effectiveness of lung cancer screening with real‑world data. Scientific Reports 2021; 11: 12180. https://doi.org/10.1038/s41598-021-91852-6 (Open Access).

    Die vollständige Literaturliste mit allen Quellen kann auf der ASU-Homepage beim Beitrag eingesehen werden (asu-arbeitsmedizin.com).

    Online-Quellen

    Gebührentabelle
    https://www.dguv.de/ipa/eva-mesothel/gebuehrentabelle/index.jsp

    Verzeichnis für EVA-Mesothel beauftragbarer Ärztinnen und Ärzte
    https://dguv.de/medien/inhalt/versicherung/berufskrankheiten/eva-mesoth…

    RKI – Robert Koch-Institut, Zentrum für Krebsregisterdaten (Stand 07.12.2023)
    https://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Krebsarten/krebsarten_node.h…

    Info 1

    Beteiligte Unfallversicherungsträger an der Pilotphase von EVA-Mesothel:

  • Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM)
  • Berufsgenossenschaft Rohstoffe und Chemische Industrie (BG RCI)
  • Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU)
  • Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM)
  • Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW)
  • Info 2

    Für eine ärztliche Teilnahme an beziehungsweise Beauftragung für EVA-Mesothel sind folgende Schritte notwendig:

    1. Registrierung beim IAG-Lernportal mit der ärztlichen Fortbildungsnummer.
    https://iag-lernportal.dguv.de/login.php

    2 Bestätigung des neuen Accounts durch einen Klick in der unmittelbar zugesandten ­Bestätigungs-E-Mail.

    3. Anmeldung mit den neuen Login-Daten.

    4. Zuordnung des E-Learnings „910052 EVA-Mesothel: Mesotheliom-Früherkennung mit Biomarkern“ durch Aufrufen des folgenden Links: https://iag-lern­portal.dguv.de/goto.php?target=crs_331462_rcodeFzd8HsSLrS&client_id=iag

    5. Vervollständigung des eigenen Profils für das spätere Fortbildungszertifikat.

    6. Vollständige Absolvierung des E-Learnings nach eigenen Ressourcen mit Beantwortung der zehn Lernfragen.

    7. Eingabe der beruflichen Kontaktdaten in das nach erfolgreicher Teilnahme zugängliche ­Kontaktdatenmodul.

    Koautorenteam

    Kontakt

    Dr. med. Ingolf Hosbach
    Institut für Prävention und ­Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Institut der Ruhr-Universität Bochum (IPA); Bürkle-de-la-Camp-Platz 1; 44789 Bochum

    Foto:privat

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