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Klimawandel: Risiken für Sicherheit und Gesundheit im Betrieb

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Climate change: risks to health and safety at work

Climate change is increasingly affecting workplaces and work activities. A nationwide survey conducted by the DGUV Academy examines how occupational physicians assess climate-related risks and which hazards they consider most relevant. The article also outlines the current level of workplace engagement and implemented preventive measures.

Klimawandel: Risiken für Sicherheit und Gesundheit im Betrieb

Der Klimawandel wirkt sich zunehmend auf Arbeitsplätze und Tätigkeiten aus. Eine bundesweite Befragung der DGUV Akademie zeigt, wie Betriebsärztinnen und -ärzte klimabedingte Risiken einschätzen und welche Gefährdungen sie als besonders relevant wahrnehmen. Der Beitrag beleuchtet zudem den Stand der betrieblichen Auseinandersetzung und bestehende Präventionsmaßnahmen.

Kernaussagen

  • Die Mehrheit der befragten Betriebsärztinnen und -ärzte nimmt bereits heute konkrete Auswirkungen des Klimawandels auf Arbeitsplätze und Tätigkeiten wahr.
  • Hitze und psychische Stressreaktionen werden als die derzeit bedeutendsten klimabedingten Risiken für Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten wahrgenommen.
  • Viele Betriebsärztinnen und -ärzte thematisieren klimabedingte Gefährdungen proaktiv in der Beratung, während die Nachfrage aus den Betrieben bislang vergleichsweise gering bleibt.
  • Obwohl in vielen Betrieben bereits Maßnahmen umgesetzt oder geplant sind, bestehen weiterhin Hemmnisse, insbesondere fehlendes Problembewusstsein und begrenzte Ressourcen.

Hintergrund

Durch den Klimawandel verändern sich Wetter‑ und Umweltbedingungen weltweit spürbar. Wissenschaftliche Analysen zeigen übereinstimmend, dass sich das Klima weiter erwärmt und Extremwetterereignisse – darunter Hitzeextreme, Starkniederschläge und Dürreperioden – in vielen Regionen häufiger und intensiver auftreten (Clarke et al. 2022). Europa zählt dabei laut dem aktuellen European Climate Risk Assessment zu den sich am schnellsten erwärmenden Regionen weltweit (European Environment Agency 2024).

Auch für Deutschland lassen sich entsprechende Entwicklungen beobachten. Der Deutsche Wetterdienst dokumentiert eine signifikante Erwärmung seit der vorindus­triellen Zeit sowie eine Zunahme von Hitzewellen, Starkniederschlägen und Trockenperioden (DWD/Extremwetterkongress 2025).

Diese Veränderungen bleiben nicht ohne Folgen für die Arbeitswelt. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zeigt in ihrem Bericht Klimawandel und Arbeitsschutz (Bauer et al. 2022), dass insbesondere Hitze, solare UV-Strahlung, Infektionsrisiken sowie pflanzliche und tierische Allergene zentrale Risikofaktoren darstellen, die sich durch klimatische Veränderungen verstärken können. Kombinationseffekte – etwa Hitze in Verbindung mit Luftschadstoffen – können zusätzliche gesundheitliche Belastungen verursachen. Der Klimawandel wird dabei weniger als neues Risiko, sondern vielmehr als Verstärker bereits bestehender Gefährdungen verstanden (Bühn u. Voss 2023).

Diese Einordnung macht deutlich, dass klimabedingte Entwicklungen für die Sicherheit und Gesundheit zunehmend an Bedeutung gewinnen. Vor diesem Hintergrund wurde von der DGUV Akademie, einer forschungsaktiven Bildungseinrichtung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), eine bundesweite Befragung durchgeführt. Untersucht wurde, wie Betriebsärztinnen und -ärzte klimabedingte Auswirkungen in den von ihnen betreuten Betrieben wahrnehmen, wie sie deren Relevanz für die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten einschätzen und welche Rolle das Thema bereits in der betriebsärztlichen Beratungspraxis spielt.

Befragung und Stichprobe

Die Befragung wurde im Frühjahr 2024 als standardisierte Online‑Erhebung durchgeführt und richtete sich an Betriebsärztinnen und -ärzte sowie an Fachkräfte für Arbeitssicherheit. Der vorliegende Beitrag bezieht sich ausschließlich auf die Einschätzungen der 187 beteiligten Betriebsärztinnen und -ärzte. Der Zugang zur Stichprobe erfolgte über den Verband Deutscher Betriebs‑ und Werksärzte (VDBW e. V.).

Die befragten Betriebsärztinnen und -ärzte betreuen Betriebe unterschiedlicher Größenordnungen. Den größten Anteil bilden mittelgroße Betriebe mit 50 bis 249 Beschäftigten (44 %). Weitere Anteile entfallen auf Klein‑ und Kleinstbetriebe mit bis zu 49 Beschäftigten (15 %), auf Großbetriebe mit 250 bis 1000 Beschäftigten (7 %) sowie auf sehr große Betriebe mit mehr als 1000 Beschäftigten (7 %). Rund 28 % der Befragten geben an, Betriebe unterschiedlicher Größenordnungen zu betreuen.

Etwa zwei Drittel der Betriebsärztinnen und -ärzte (66 %) sind extern tätig. Dabei überwiegt die Tätigkeit in überbetrieblichen arbeitsmedizinischen Diensten oder als freiberuflich beauftragte Betriebsärztinnen und -ärzte. Rund 6 % der Befragten sind über arbeitsmedizinische Dienste der Berufsgenossenschaften oder Unfallkassen eingebunden. Rund ein Drittel der Befragten ist intern im Betrieb tätig.

In den von den Befragten betreuten Betrieben sind die Beschäftigten überwiegend in Innenräumen tätig. Über 70 % der Betriebsärztinnen und Betriebsärzte geben an, dass dies auf die Mehrheit der von ihnen betreuten Arbeitsplätze zutrifft (➥ Abb. 1).

Abb. 1:  Beschreibung der Stichprobe

Abb. 1: Beschreibung der Stichprobe

Wahrgenommene Auswirkungen des Klimawandels im Betrieb

Die Mehrheit der befragten Betriebsärztinnen und -ärzte nimmt klimabedingte Veränderungen in den von ihnen betreuten Betrieben bereits wahr. Rund 73 % stimmen der Aussage in unterschiedlichen Abstufungen zu, dass sich der Klimawandel in den vergangenen Jahren auf Arbeitsplätze und Tätigkeiten ausgewirkt hat. Davon stimmen rund 45 % „überwiegend“ oder „voll und ganz“, weitere rund 29 % „eher“ zu. Aus Sicht der Betriebsärztinnen und -ärzte sind klimabedingte Auswirkungen damit in einem Großteil der betreuten Betriebe bereits erkennbar (➥ Abb. 2).

Abb. 2:  Einschätzung der Betriebsärztinnen und -ärzte zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Arbeitsplätze und -tätigkeiten

Abb. 2: Einschätzung der Betriebsärztinnen und -ärzte zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Arbeitsplätze und -tätigkeiten

Etwas geringer fällt die Zustimmung bei der Frage aus, ob sich die Betriebe bereits aktiv mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten auseinandersetzen. Rund 60 % der befragten Betriebsärztinnen und -ärzte bejahen diese Aussage in unterschiedlichen Abstufungen, während 40 % „eher nicht“ oder „überhaupt nicht“ zustimmen (➥ Abb. 3).

Abb. 3:  Einschätzung der Betriebs­ärztinnen und -ärzte zur Auseinandersetzung mit dem Thema Auswirkungen des Klimawandels auf die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten in den Betrieben

Abb. 3: Einschätzung der Betriebs­ärztinnen und -ärzte zur Auseinandersetzung mit dem Thema Auswirkungen des Klimawandels auf die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten in den Betrieben

Wahrgenommene Risiken im Zu­sammenhang mit dem Klimawandel

Im Rahmen der Befragung wurden die Betriebsärztinnen und -ärzte gebeten, die Relevanz unterschiedlicher klimabedingter Risi­ken mit Blick auf die von ihnen betreuten Betriebe einzuschätzen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Auswirkungen des Klimawandels aus Sicht der Befragten unterschiedlich bewertet werden, wobei Hitze und psychische Stressreaktionen als die derzeit bedeutsamsten Risiken hervortreten (➥ Abb. 4).

So werden gesundheitliche Probleme durch Hitze am Arbeitsplatz – etwa Herz‑Kreislauf‑Beschwerden, Dehydrierung oder Hitzekrämpfe – von einem Großteil der Betriebsärztinnen und -ärzte als relevantes Risiko eingeschätzt. Rund 52 % stimmen der Aussage „voll und ganz“ oder „überwiegend“ zu, dass hitzebedingte Gesundheitsprobleme ein klimabedingtes Risiko für die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten darstellen, weitere rund 27 % stimmen „eher“ zu. Damit nehmen insgesamt rund 80 % der Befragten Hitze in unterschiedlichen Abstufungen als relevantes Risiko wahr.

Ein vergleichbares Bild zeigt sich bei den psychischen Stressreaktionen. Rund 52 % der Betriebsärztinnen und -ärzte stimmen „voll und ganz“ oder „überwiegend“ zu, dass Reizbarkeit, Aggressionen oder Angst infolge klimabedingter Veränderungen ein relevantes Risiko für die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit darstellen, weitere rund 31 % stimmen „eher“ zu.

Neben diesen beiden Risiken wurden von den Betriebsärztinnen und -ärzten weitere klimabedingte Gefährdungen als bedeutsam eingestuft. Dazu zählen psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen, erhöhte Unfallrisiken infolge hitzebedingter Erschöpfung und Schlafmangels, UV‑bedingte Haut‑ und Augenschäden sowie Unfallrisiken durch Extremwetterereignisse. Auch Allergiebelastungen, etwa infolge längerer Pollenbelastungen oder durch neue Allergene aus invasiven Pflanzenarten, sowie durch Tiere übertragene Krankheiten wie Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) werden als bedeutsam wahrgenommen.

Andere potenzielle klimabedingte Gefährdungen werden dagegen von einem geringeren Anteil der Betriebsärztinnen und -ärzte als relevant eingeschätzt. Dies betrifft unter anderem gesundheitliche Probleme durch bodennahes Ozon, Brand‑ und Explosionsgefährdungen, Funktionsstörungen von Maschinen unter extremen klimatischen Bedingungen, potenzielle Gefährdungen durch Technologiesprünge sowie Gefahrstoffexpositionen infolge thermischer Reaktionen von Betriebsmitteln.

Abb. 4:  Wahrgenommene Risiken im Zusammenhang mit dem Klimawandel

Abb. 4: Wahrgenommene Risiken im Zusammenhang mit dem Klimawandel

Beratungspraxis und proaktive ­Thematisierung klimabedingter ­Gefährdungen

Viele der befragten Betriebsärztinnen und -ärzte geben an, sich bereits fachlich mit klimabedingten Risiken auseinandergesetzt zu haben. Rund 44 % stimmen der Aussage „voll und ganz“ oder „überwiegend“ zu, sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit beschäftigt zu haben; weitere rund 34 % stimmen „eher“ zu.

Zur Informationsbeschaffung nutzen die Betriebsärztinnen und -ärzte ein breites Spektrum unterschiedlicher Quellen. Besonders häufig greifen sie auf Internetseiten zurück (82 %). Ebenfalls verbreitet ist die Nutzung von Fachzeitschriften der eigenen Branche (68 %) sowie von Fort‑ und Weiterbildungsangeboten wie Seminaren, Kursen oder Webinaren (53 %). Rund die Hälfte der Befragten informiert sich über Newsletter oder Mailings (51 %) sowie über Tages‑ oder Wochenzeitungen (49 %). Weitere Informationsquellen sind Arbeitskreise, Netzwerke und persönliche Kontakte (42 %), Fachmessen, Aktionstage, Konferenzen und Kongresse (26 %) sowie Fachbücher (21 %). Soziale Medien, etwa LinkedIn oder Twitter, werden von 16 % genannt, während Blogs oder RSS‑Newsfeeds lediglich von rund 5 % genutzt werden. Nur ein sehr kleiner Anteil der Befragten (2 %) berichtet, sich bislang nicht gezielt zu klimabedingten Risiken informiert zu haben.

Während sich ein großer Teil der befragten Betriebsärztinnen und -ärzte bereits intensiv mit den Auswirkungen des Klimawandels auf Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit auseinandergesetzt hat, fällt die berichtete Nachfrage aus den Betrieben bislang eher gering aus. So stimmen lediglich 14 % der Befragten der Aussage „voll und ganz“ oder „überwiegend“ zu, dass sie von Betriebsseite häufig zu klimabedingten Gefährdungen angefragt werden; weitere rund 20 % stimmen „eher“ zu.

Unabhängig von der betrieblichen Nachfrage bringen viele Betriebsärztinnen und -ärzte klimabedingte Gefährdungen eigen­initiativ in die Beratung ein. Rund 29 % stimmen „voll und ganz“ oder „überwiegend“ zu, entsprechende Themen von sich aus häufig anzusprechen; weitere rund 30 % stimmen „eher“ zu. Gleichzeitig berichten rund 42 % der Befragten, klimabedingte Gefährdungen bisher (eher) nicht aktiv in der betriebsärztlichen Beratung zu thematisieren (➥ Abb. 5).

Ergänzend wurde erfasst, wie sicher sich die Betriebsärztinnen und -ärzte in der Beratung zu klimabedingten Gefährdungen einschätzen. Rund 30 % bejahen die Aussage „In der betrieblichen Betreuung fühle ich mich gut gewappnet, um zu den verschiedenen Gefährdungen durch den Klimawandel beraten zu können“ „voll und ganz“ oder „überwiegend“, weitere rund 33 % stimmen „eher“ zu. Gleichzeitig äußert rund ein Drittel der Befragten (37 %) eine zurückhaltendere Einschätzung der eigenen Beratungssicherheit.

Abb. 5:  Persönliche Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des Klimawandels und Anfragen sowie Beratungen in den Betrieben dazu

Abb. 5: Persönliche Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des Klimawandels und Anfragen sowie Beratungen in den Betrieben dazu

Umgesetzte und geplante ­Maßnahmen in den Betrieben

Die Betriebsärztinnen und -ärzte wurden nicht nur zu klimabedingten Risiken für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sowie zu ihrer eigenen Beratungstätigkeit befragt, sondern auch zu bereits umgesetzten oder geplanten Maßnahmen in den Betrieben. Extern tätige Betriebsärztinnen und -ärzte sollten hierzu einen Betrieb auswählen, der nach ihrer Einschätzung für den Durchschnitt der von ihnen betreuten Betriebe repräsentativ ist.

Nach Einschätzung der Befragten sind viele Betriebe bereits aktiv. So gibt rund die Hälfte der Befragten an, dass in den Betrieben bereits Maßnahmen umgesetzt wurden, um klimabedingten Risiken zu begegnen. Weitere 20 % berichten, dass entsprechende Aktivitäten geplant sind. Dabei werden sowohl technische (T), organisatorische (O) als auch personenbezogene (P) Maßnahmen umgesetzt, die überwiegend auf einen verbesserten Schutz der Beschäftigten vor Hitze abzielen (➥ Abb. 6).

Zu den am häufigsten genannten technischen Maßnahmen zählen Beschattungsmaßnahmen, angepasste Arbeits- und Schutzkleidung, Verbesserungen der Belüftung sowie der Einsatz von Ventilatoren. Mit Blick auf organisatorische Maßnahmen werden vor allem flexible Arbeitszeiten sowie die Möglichkeit zur Verlagerung von Tätigkeiten an einen anderen Ort genannt.

Unter den personenbezogenen Maßnahmen werden besonders häufig die Sicherstellung einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr, der Einsatz von Sonnenschutzmitteln sowie zusätzliche Pausen genannt.

Ergänzend berichten einzelne Betriebsärztinnen und -ärzte auch von überbetrieblichen Maßnahmen, etwa Initiativen zur ökologischen Gestaltung des öffentlichen Raums oder Aktivitäten zur Verbesserung sicherer Verkehrsbedingungen rund um
den Betrieb.

21 % der Befragten geben an, dass bislang weder Maßnahmen umgesetzt noch geplant sind. Als Gründe hierfür nennen sie vor ­allem ein fehlendes Problembewusstsein in den Betrieben; darüber hinaus spielen nach ihrer Einschätzung auch begrenzte finanzielle Mittel sowie fehlende zeitliche Ressourcen eine Rolle.

Abb. 6:  Umgesetzte oder geplante Maßnahmen in den Betrieben sowie Hinderungsgründe

Abb. 6: Umgesetzte oder geplante Maßnahmen in den Betrieben sowie Hinderungsgründe

Fazit

Aus Sicht der befragten Betriebsärztinnen und -ärzte sind die Auswirkungen des Klimawandels in den von ihnen betreuten Betrieben bereits heute relevant. Insbesondere Hitze und psychische Stressreaktionen werden als zentrale klimabedingte Risiken für die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten wahrgenommen. Die Ergebnisse zeigen zugleich, dass in vielen Betrieben Handlungsbedarf gesehen wird und bereits Maßnahmen umgesetzt werden oder entsprechende Aktivitäten geplant sind, um klimabedingten Gefährdungen zu begegnen.

Viele Betriebsärztinnen und -ärzte haben sich bereits fachlich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die Arbeitswelt auseinandergesetzt und bringen entsprechende Themen teilweise auch proaktiv in die Beratung ein. Anfragen aus den Betrieben erfolgen bislang jedoch eher verhalten. Zudem schätzt ein nicht unerheblicher Teil der Befragten die eigene Beratungssicherheit zurückhaltend ein. Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass neben dem bestehenden Problembewusstsein weiterhin Unterstützungs- und Qualifizierungsbedarf besteht.▪

Interessenkonflikt: Die Autorinnen geben an, dass keine Interessenkonflikte vorliegen.

Literatur

Bauer S, Bux K, Dieterich K et al.: Klimawandel und Arbeitsschutz. BAuA, Dortmund, 2022. doi:10.21934/baua:bericht20220601 (Open Access).

Bühn S, Voss M: Klimawandel und Gesundheit – Auswirkungen auf die Arbeitswelt. Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Berlin: Centre for Planetary Health Policy (CPHP) & Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG), 2023.

Deutscher Wetterdienst (DWD)/Extremwetterkongress: Was wir über das Extremwetter in Deutschland wissen. Offenbach am Main: DWD, 2025.

European Environment Agency (EEA): European climate risk assessment – executive summary. EEA Report 01/2024. Luxembourg: Publications Office of the European Union, 2024. https://doi.org/10.2800/204249 (Open Access).

KOAUTORINNEN

Dr. Annekatrin Wetzstein
DGUV Akademie, Dresden

Anna-Maria Hessenmöller
DGUV Akademie, Dresden

Kontakt

Dr. Maria Klotz
DGUV Akademie; Königsbrücker Landstraße 2; 01109 Dresden

Foto: DGUV Akademie

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