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Prävention in der Praxis  

Gut zu Fuß bei der Arbeit

Easy on Your Feet at Work

54 % aller Trägerinnen und Träger von Sicherheitsschuhen sind unzufrieden mit ihrem Schuhwerk. Das geht aus einem Bericht des Instituts für Gesundheitsförderung und Gesundheitsforschung hervor. Weiter heißt es dort: 50 % bemängeln die Bequemlichkeit. Angemerkt wurde unter anderem, dass die Schuhe schlecht passen, dass sie drücken oder scheuern. Beschwerden gab es auch über nicht atmungsaktives Material. Bei manchen Modellen sei die Passform so schlecht, dass die Zehen nicht mehr geschützt seien. Die Konsequenz: Schlecht sitzende, unbequeme Schuhe verstauben im Schrank.

Was passiert, wenn der Schuh drückt

Rund 82 % aller Deutschen tragen Schuhe, die nicht richtig passen. Diese Problematik betrifft nicht nur Sicherheitsschuhe. Schuhe, die nicht passen, verursachen Blasen, Druckstellen und Schwielen. Bleiben Druckstellen oder eine schlechte Passform unbemerkt, können sie – im Zusammenspiel mit anderen Faktoren wie Gewicht und genetischen Dispositionen – Fußfehlstellungen begünstigen. Diese führen zu Fehlbelastungen des Muskel-Skelett-Systems, zu Rücken- und Kopfschmerzen. Durch Fehlstellungen der Füße kommt es außerdem zu einseitigen, ungleichmäßigen Belastungen der Gelenke. Davon betroffen sind vor allem Hüfte und Knie. Aus diesen Fehlbelastungen kann Arthrose resultieren.

Sind Schuhe im Zehenbereich zu schmal, führt dies auf Dauer zur Deformierung der Zehen bis hin zum Hallux valgus. Dabei handelt es sich um eine häufig auftretende, sehr schmerzhafte Schiefstellung des großen Zehs hin zu den kleinen Zehen. Oft hilft nur noch eine Operation, um die Fehlstellung zu korrigieren.

Egal, welche Beschwerden sich herausbilden – irgendwann wird jeder Schritt zur Qual, das Gehen oder Laufen macht keinen Spaß mehr. Mit Blick auf die Arbeitswelt heißt das, Beschäftigte arbeiten unter Schmerzen. Unter Umständen nehmen sie Schmerzmedikamente, Leistungsfähigkeit und Konzentration nehmen ab, das Unfallrisiko steigt und es kann zu krankheits- oder unfallbedingten Fehlzeiten kommen. Bei der Auswahl von Schuhen sollte daher generell auf eine gute Passform und eine hohe Qualität geachtet werden.

Moderne Sicherheitsschuhe: ­High-Tech am Fuß

Alle Sicherheitsschuhe müssen die DIN ISO 20345 erfüllen. Moderne Sicherheitsschuhe stecken zudem voller innovativer Technik. Sie sind funktionell, bequem, leicht und schützen die Füße zuverlässig bei der Arbeit.

Forschende befassen sich intensiv mit der Anatomie und der Beanspruchung der Füße bei der Arbeit. Die Ergebnisse der Forschungsarbeit fließen in die Herstellung der Sicherheitsschuhe ein. Nutzerinnen und Nutzer dürfen daher einiges von einem
guten Arbeits- und Sicherheitsschuh erwarten.

Abb. 2:  Bei Belastung schwitzt der Fuß. Gute Sicherheitsschuhe nehmen bis zu einer Tasse Flüssigkeit auf und leiten sie ab, so dass der Fuß trocken bleibt

Foto: SVLFG

Abb. 2: Bei Belastung schwitzt der Fuß. Gute Sicherheitsschuhe nehmen bis zu einer Tasse Flüssigkeit auf und leiten sie ab, so dass der Fuß trocken bleibt

Daran ist ein guter Sicherheits­-schuh zu erkennen

  • Sohle: rutschfest, undurchlässig, bei Bedarf mit Schnittschutzeinlage (➥ Abb. 1)
  • Modernes Sicherheitsschuhwerk hat weiche Sohlenmaterialien. Überwiegend wird Polyurethan (PU) oder thermoplastisches Polyurethan (TPU) als Laufsohle verwendet. Beide Materialien bieten den Vorteil, sehr leicht und biegsam zu sein. Diese Schuhe oder Stiefel sind dadurch sehr komfortabel und die Füße ermüden nicht so schnell.
  • Für den Einsatz in Bereichen, in denen die Sicherheitsklasse S3 vorgeschrieben ist, eignet sich PU nur, wenn es sehr hoch verdichtet ist. Solche Arbeitsplätze finden sich zum Beispiel in der Landwirtschaft, insbesondere in der Viehhaltung. Um die notwendige Durchtrittfestigkeit und Rutschhemmung zu erreichen, kombinieren Schuhhersteller eine PU- oder TPU-Zwischensohle mit einer Nitril-Schalensohle. Nitril ist resistent gegen Fäkalien sowie gegen Butter- und Milchsäure. Durch die Kombination wird das Gewicht reduziert, der Laufkomfort erhöht und ein Einsatz in der Tierhaltung ermöglicht. Bei allen eingesetzten Sohlenmaterialien ist eine hohe Rutschhemmung nur gewährleistet, wenn die Schuhsohle sauber ist. Für Menschen, die mit Motorsägen arbeiten, sind Sicherheitsschuhe und -stiefel mit Schnittschutzeinlagen sowie mit Stahlkappen und Stahlsohlen vorgeschrieben.
  • Schutzkappe: Stahl oder Kunststoff?
  • Die Schutzkappe ist das wichtigste sicherheitsrelevante Bauteil. Stahlkappen erhöhen das Gewicht des Schuhs. Viele Hersteller bieten deshalb Sicherheitsschuhe mit Schutzkappen aus Aluminium oder Kunststoff an. Kunststoffkappen sind leicht und bilden in der kalten Jahreszeit keine Kältebrücken. Ein weiterer Vorteil der Kunststoffkappe: Nach einer Belastung geht eine leichte Verformung der Kunststoffkappe, im Gegensatz zu einer Stahlkappe, fast vollständig zurück. Kunststoffkappen eignen sich insbesondere dort, wo metallfreie Sicherheitsschuhe vorgeschrieben sind. Dazu zählt der Aufenthalt in Räumen mit Metalldetektoren oder in einer Umgebung, in der elektrischer Strom überspringen kann.

  • Flexible Zwischensohle
  • Durchtrittsichere Stahlzwischensohlen sind schwer und steif. Alternativen dazu sind durchtrittsichere Zwischensohlen aus Kunststoff oder einem Mix aus formstabilen, bruchfesten Bioverbundstoffen und keramikbeschichteten Fasern. Sie sind deutlich flexibler und leichter. In Arbeitsbereichen mit besonders hoher Gefährdung für Verletzungen durch spitze oder scharfkantige Gegenstände empfehlen die Hersteller dennoch den Einsatz von Stahlzwischensohlen.

  • Abfuhr für Feuchtigkeit (➥ Abb. 2)
  • Der Fuß gibt bei Beanspruchung pro Tag bis zu einer Tasse Flüssigkeit ab. In nicht atmungsaktiven Schuhen oder Stiefeln kommt es dann zur Schweißbildung. In der Folge können Hauterkrankungen entstehen. Schuhhersteller haben Produkte entwickelt, die Feuchtigkeit aufnehmen und weitertransportieren, so dass der Fuß trocken bleibt. Das Obermaterial, egal ob Leder oder Textilgewebe, muss mit dem Schuhinnenfutter harmonieren. Eine feuchtigkeitsregulierende Membran im Innenfutter sorgt dafür, dass von außen keine Feuchtigkeit in den Schuh gelangt und dass Fußschweiß abgeführt wird. Die SVLFG rät dazu, zwei Paar Sicherheitsschuhe im Wechsel zu tragen und darauf zu achten, dass die Schuhe nach dem Tragen auch innen getrocknet sind, bevor sie wieder zum Einsatz kommen. Elektrische oder an die Zentralheizung angeschlossene Stiefel- und Schuhtrockner helfen dabei.

  • Weicher Auftritt (➥ Abb. 3)
  • Gut gedämpfte Schuhe ermöglichen ermüdungsfreies Gehen und reduzieren die Belastungen der Wirbelsäule. Da der Fuß beim Stehen vor allem im Fersen- und Ballenbereich und beim Gehen ganzflächig belastet wird, sollte der gesamte Fußbereich in einem Arbeitsschuh gedämpft werden. Dies wird durch hochwertige Zwischensohlenmaterialien erreicht, die bei Druck besonders gut zurückfedern. Bei leichten orthopädischen Problemen bieten spezielle Einlegesohlen eine spürbare Entlastung von Schmerz- und Druckpunkten. Das anatomisch geformte Fußbett dieser Einlegesohlen unterstützt die natürliche Abrollbewegung des Fußes. Eine individuell auf die Fußform abgestimmte Dämpfung entlastet den Rücken. Ärztlich verordnete Einlegesohlen dürfen nur in Sicherheitsschuhen verwendet werden, die dafür vom Hersteller zugelassen sind.

    Abb. 3:  Um Rücken und Gelenke zu schonen, können bei diesem Modell die Dämpfungselemente je nach Körpergewicht ausgetauscht werden

    Fotos: SVLFG

    Abb. 3: Um Rücken und Gelenke zu schonen, können bei diesem Modell die Dämpfungselemente je nach Körpergewicht ausgetauscht werden
  • Schutz gegen Umknicken (➥ Abb. 4 und ➥ Abb. 5)
  • Die Erfahrung der SVLFG-Fachleute im Außendienst zeigt, dass Sicherheitsschuhe in der Grünen Branche inzwischen selbstverständlich sind. Dieser Eindruck deckt sich mit der relativ geringen Anzahl an Verletzungen der Zehen, die dank der Schutzkappen kaum Schaden nehmen, wenn zum Beispiel Rinder oder Pferde auf die Zehen treten oder wenn schwere Gegenstände darauf fallen. Weniger Schutz bieten Sicherheitsschuhe bislang gegen Umknicken. Das spiegelt sich auch in der aktuellen Unfallstatistik der SVLFG wider. Demnach sind in fast 60 % der Fußunfälle das obere Sprunggelenk, Fußgelenk, Knöchel und Bänder betroffen. Einige Hersteller bieten inzwischen Schuhe an, die über bewegliche Manschetten verfügen, die Sprunggelenk und Knöchel von außen umschließen und im Bewegungsablauf stabilisieren sollen. Dieser Umknickschutz ist außen am Schuh angebracht und führt die Bewegungen beim Gehen und Laufen mit aus. Die Manschetten sollen außerdem einen Schutz gegen Schläge auf das Gelenk bieten.

  • Auf die Passform kommt es an
  • Der beste Sicherheitsschuh hilft nichts, wenn er nicht passt. Viele Hersteller bieten deshalb Zwischengrößen und verschiedene Schuhweiten an. Es gibt mittlerweile aber auch weiterführende Weitensysteme, die detaillierte Maße wie Ballenlänge, -weite, -winkel und Fersenweite in die Passform mit einfließen lassen. Frauen sollten sich nicht mit kleinen Männergrößen zufriedengeben. Die Anatomie des Frauenfußes ist eine andere als die des Männerfußes. Die große Auswahl hilft dabei, dass auch Personen mit schmalen oder breiten Füßen oder mit einem hohen Spann gut passende Sicherheitsschuhe finden können. Wenn Schuhe nicht passen, liegt es nicht immer am Modell. Oft werden sie zum Beispiel in der falschen Größe gekauft. Eine schnelle Information, ob die Schuhgröße stimmt, gibt der Innensohlentest. Dazu werden die Sohlen aus den Schuhen genommen, die Person stellt sich ohne Schuhe auf die Sohlen. Die Schuhgröße ist richtig, wenn die Sohlen 1,5 cm länger und etwas breiter sind als der jeweilige Fuß. Sind die Schuhe am Fuß, sollten sich die Zehen frei bewegen lassen. Gleichzeitig muss der Schuh dem Fuß Halt bieten. Ansonsten verkrampfen sich die Zehen beim Gehen. Die Zehenschutzkappen müssen alle Gelenke überdecken.

    Abb. 4:  Hersteller bewerben Sicherheitsschuhe mit Umknickmanschetten, die das Umknicken verhindern sollen

    Fotos: SVLFG

    Abb. 4: Hersteller bewerben Sicherheitsschuhe mit Umknickmanschetten, die das Umknicken verhindern sollen
    Abb. 5:  Statistik Fußverletzungen: fast 60% aller Fußunfälle, die der SVLFG 2020 gemeldet wurden, betreffen das obere Sprunggelenk, das Fußgelenk, den Knöchel und Bänder. Hier bieten Sicherheitsschuhe bislang noch keinen ausreichenden Schutz. Schuhhersteller bewerben Umknickmanschetten, die Abhilfe schaffen sollen (s. Abb. 4). Quelle: SVLFG

    Abb. 5: Statistik Fußverletzungen: fast 60% aller Fußunfälle, die der SVLFG 2020 gemeldet wurden, betreffen das obere Sprunggelenk, das Fußgelenk, den Knöchel und Bänder. Hier bieten Sicherheitsschuhe bislang noch keinen ausreichenden Schutz. Schuhhersteller bewerben Umknickmanschetten, die Abhilfe schaffen sollen (s. Abb. 4). Quelle: SVLFG

    Schuhe für besondere Arbeits­situationen

    Kann ein Arbeitsbereich nicht ausgeleuchtet werden, steigt die Gefahr des Stolperns. Inzwischen gibt es deshalb Sicherheitsschuhe mit Lasertechnik. Sie warnen die Person rechtzeitig vor Hindernissen. Eine weitere Innovation sind Transponder am Sicherheitsschuh. Sie sorgen dafür, dass Maschinen stoppen, sobald sich die Person in einen Gefahrenbereich begibt. Diese Arbeitsschutzmaßnahme funktioniert jedoch nur, wenn die Schuhe mit Transponder konsequent getragen werden und zudem ausgeschlossen ist, dass sich Personen ohne Transponder in den Gefahrenbereich hineinbewegen können. Bauliche oder technische Lösungen, die unabhängig von einem personengetragenen Transponder funktionieren, haben deshalb Vorrang.

    Der Fachhandel berät

    Die SVLFG rät, Sicherheitsschuhe im Fachhandel zu kaufen. Dort werden die Füße vermessen und mit der Kundin oder dem Kunden gemeinsam das passende Modell ausgesucht (➥ Abb. 6). Besonders wichtig ist die Beratung im Fachhandel für Menschen, die bereits Füße mit Fehlstellungen haben, und für Diabetiker.

    Abb. 6:  Der Fachhandel kann Füße zum Beispiel mit thermosensiblen Systemen vermessen. Die Matten zeigen die passende Schuhgröße, Weite und gegebenenfalls auch Fußfehlstellungen an. Diese können mit ärztlich verordneten Einlagen ausgeglichen werden

    Foto: SVLFG

    Abb. 6: Der Fachhandel kann Füße zum Beispiel mit thermosensiblen Systemen vermessen. Die Matten zeigen die passende Schuhgröße, Weite und gegebenenfalls auch Fußfehlstellungen an. Diese können mit ärztlich verordneten Einlagen ausgeglichen werden

    Gymnastik hält die Füße fit

    Neben den passenden Schuhen sorgen häufiges Barfußlaufen auf natürlich gewachsenem Boden, Fußgymnastik, Fußmassagen, Hygienemaßnahmen und Pflege dafür, dass Füße lange gesund und schmerzfrei bleiben (➥ Abb. 7).

    Diabetes – was jetzt?

    Wenn der Sicherheitsschuh drückt, kann das für Menschen mit Diabetes weitreichende Folgen haben. Diabetikerinnen und Diabetiker leiden häufig unter dem diabetischen Fußsyndrom. Nerven und Gefäße an den Füßen sind geschädigt, die Füße werden schlechter durchblutet. So kann es zu Gefühlsstörungen bis hin zu Taubheitsgefühlen in den Füßen kommen. Auch spüren sie Temperaturunterschiede an den Füßen kaum. Häufig geht der diabetische Fuß mit trockener und rissiger Haut einher. Das macht sie anfällig für Hautkrankheiten. Bedingt durch die Nervenstörung in den Füßen stolpern und stürzen zuckerkranke Menschen leichter. Aufgrund der schlechteren Durchblutung neigen Diabetikerinnen und Diabetiker zu Erfrierungen an den Füßen, wenn sie lange Zeit bei großer Kälte im Freien arbeiten. Außerdem sind ihre Füße schmerzunempfindlicher. Sie bemerken deshalb erst spät, wenn Schuhe zu eng sind oder scheuern. So können sich aus Druckstellen und Blasen schwere, schlecht heilende Verletzungen entwickeln, die zu Infektionen neigen. Die SVLFG rät Betroffenen unbedingt dazu, diabetesadaptierte Einlagen zu nutzen. Auf eine ärztliche Verordnung hin analysieren dann Orthopädie-Schuhmacherinnen und Schuhmacher die Druckverteilung im Fuß. Das Ergebnis ist eine wichtige Grundlage für die Versor­gung mit den passenden Weichbettungseinlagen und weitere Maßnahmen.

    Abb. 7:  Barfußlaufen und regelmäßige Übungen, wie zum Beispiel das Wippen auf Treppenstufen (links), das Aufheben von Gegenständen mit den Zehen (Mitte) oder das Kreisen in den Knöcheln (rechts), helfen dabei, Füße gesund zu erhalten

    Fotos: SVLFG

    Abb. 7: Barfußlaufen und regelmäßige Übungen, wie zum Beispiel das Wippen auf Treppenstufen (links), das Aufheben von Gegenständen mit den Zehen (Mitte) oder das Kreisen in den Knöcheln (rechts), helfen dabei, Füße gesund zu erhalten

    Das Angebot der SVLFG

    Der Fuß hat eine hohe Bedeutung für die Koordination der Körperfunktionen und für die Feinmotorik. Die Stimulation der Neurorezeptoren in den Füßen wirkt sich positiv auf Körperhaltung, Beweglichkeit und Spannkraft aus. Gelenke werden entlastet, Bewegungsabläufe stabilisiert und Haltungsschäden gemildert.

    In den SVLFG-Online-Schulungen „Schönen Gruß an den Fuß – gesunde Füße, gesunde Arbeit“ geben die SVLFG-Präventionsfachleute viele Tipps rund um die Fußgesundheit. Termine und Einwahldaten zu den kostenlosen Online-Schulungen finden Sie im Internet ebenso wie Tipps der SVLFG zur gesunden Arbeit (s. „Weitere Infos“).

    Fragen zu Sicherheitsschuhen beantworten die SVLFG-Präventionsfachleute per E-Mail an bgf-koordinierungsstelle@svlfg.de oder telefonisch unter +49 561/785-10010.

    Interessenkonflikt: Der Autor gibt an, dass kein Interessenkonflikt vorliegt.

    doi:10.17147/asu-1-280216

    Weitere Infos

    Online-Vortrag: „Schönen Gruß an den Fuß: Gesunde Füße, ­gesunde Arbeit“
    www.svlfg.de/online-vortrag-gesunde-fuesse

    Die SVLFG informiert online über Betriebliche Gesundheits­förderung sowie Betriebliches Wiedereingliederungsmanagement
    www.svlfg.de/gesunde-arbeit

    Tabelle 1:  Alle Sicherheitsschuhe müssen die DIN ISO 20345 erfüllen. Je nach Einsatzgebiet kommen weitere Schutzeigenschaften hinzu

    Tabelle 1: Alle Sicherheitsschuhe müssen die DIN ISO 20345 erfüllen. Je nach Einsatzgebiet kommen weitere Schutzeigenschaften hinzu
    Fußgymnastik, Barfußlaufen, Hygiene und gute Pflege helfen, die Füße gesund und fit zu erhalten.

    Foto: © 2015 Annette Shaff/Shutterstock

    Fußgymnastik, Barfußlaufen, Hygiene und gute Pflege helfen, die Füße gesund und fit zu erhalten.

    Kernaussagen

  • Ein Großteil der Deutschen trägt Schuhe, die nicht passen, und hat deshalb Beschwerden.
  • Moderne, innovative Sicherheitsschuhe sind bequem und schützen den Fuß zuverlässig.
  • Eine fachkundige Beratung und das Ausprobieren verschiedener Modelle helfen bei der Auswahl.
  • Fußgymnastik, Barfußlaufen, Hygiene und gute Pflege helfen, die Füße gesund zu erhalten.
  • Sicherheitsschuhe für Personen mit Diabetes müssen besondere Kriterien erfüllen.
  • Info

    Darauf müssen PERSONEN MIT DIABETES beim Kauf achten

    Nicht jeder Sicherheitsschuh ist für diabetesadaptierte Einlagen geeignet. Namhafte ­Sicherheitsschuhhersteller bieten spezielle Schuhe an, die den Anforderungen von Personen mit Diabetes entsprechen. Dazu zählen:

  • besonders hohe und breite Zehenschutzkappe,
  • keine innenliegenden Nähte oder Kanten,
  • atmungsaktives, weiches Innenfutter,
  • weiches, hautfreundliches und atmungsaktives Obermaterial,
  • spezielle Polsterung im Knöchel und Achillessehnenbereich, die Druckstellen vermeidet,
  • weiches, anpassbares und außenliegendes Schnürsystem mit gepolsterter Lasche,
  • ein Schaftaufbau und eine Schaftkonstruktion, die auch ein nachträgliches Einlegen von Schuheinlagen regelkonform ermöglicht,
  • besonders weite Passform (Weiten 13, 14 und 15).
  • Kontakt

    Meinrad Fußeder
    Diplom-Wirtschaftsingenieur (FH); Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau, Bereich Prävention; Weißensteinstraße 70–72; 34131 Kassel

    Foto: privat

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