Publikationsethik / Publication Ethics
Publikationsethik und redaktionelle Richtlinien
Arbeitsmedizin Sozialmedizin Umweltmedizin (ASU)
Version:10/2026
Gültig ab: 10/2026
Letzte Aktualisierung:10/2026
1. Grundsätze und Geltungsbereich
Die Zeitschrift Arbeitsmedizin Sozialmedizin Umweltmedizin (ASU) verpflichtet sich zu einer verantwortungsvollen, transparenten, fairen und nachvollziehbaren wissenschaftlichen Publikationspraxis. Diese Richtlinien gelten für Herausgeberinnen und Herausgeber, Mitglieder der Redaktion und des wissenschaftlichen Beirats, Gutachterinnen und Gutachter sowie Autorinnen und Autoren.
Sie gelten insbesondere für alle zur Veröffentlichung im Wissenschaftsteil der ASU eingereichten Manuskripte. Für nichtwissenschaftliche Inhalte, etwa Editorials, Verbandsmitteilungen, Personalia, Nachrichten, Buchbesprechungen oder Praxisbeiträge, gelten diese Grundsätze entsprechend, soweit sie einschlägig sind. Die jeweilige Art der redaktionellen oder externen Begutachtung wird für die einzelnen Beitragstypen transparent ausgewiesen.
ASU orientiert sich bei der Weiterentwicklung ihrer Verfahren an anerkannten internationalen Grundsätzen der Publikationsethik und der guten wissenschaftlichen Praxis.
2. Autorschaft und Beitragendenrollen
Als Autorin/Autor soll nur genannt werden, wer alle folgenden Voraussetzungen erfüllt:
- einen wesentlichen Beitrag zur Konzeption oder Planung der Arbeit oder zur Erhebung, Analyse oder Interpretation der Daten geleistet hat
- das Manuskript verfasst oder inhaltlich substanziell kritisch überarbeitet hat
- die zur Veröffentlichung eingereichte Endfassung genehmigt hat und
- die Verantwortung für die eigene Mitwirkung übernimmt und bereit ist, zur Klärung von Fragen zur Richtigkeit oder Integrität der Arbeit beizutragen
Personen, die die Voraussetzungen für eine Autorschaft nicht vollständig erfüllen, aber einen relevanten Beitrag geleistet haben – beispielsweise bei Datenerhebung, statistischer Beratung, technischer Unterstützung, Sprachredaktion oder administrativer Koordination –, sollen mit ihrer Zustimmung in der Danksagung oder unter „Beitragende“ genannt werden.
Ghost Authorship, also das Verschweigen von Personen mit wesentlichen Beiträgen, ist nicht zulässig. Ebenso unzulässig sind Guest Authorship oder Gift Authorship, also die Nennung von Personen ohne ausreichenden eigenen wissenschaftlichen Beitrag.
Die Reihenfolge der Autorinnen/Autoren wird von allen Autorinnen/Autoren gemeinsam festgelegt. Die korrespondierende Autorin bzw. der korrespondierende Autor bestätigt bei Einreichung, dass alle genannten Personen der Autorenliste, ihrer Reihenfolge und der eingereichten Fassung zugestimmt haben.
Änderungen der Autorenliste nach Einreichung – Hinzufügungen, Streichungen oder Änderungen der Reihenfolge – bedürfen einer schriftlichen Begründung sowie der Zustimmung aller betroffenen Autorinnen und Autoren. Nach Annahme eines Manuskripts sind Änderungen nur in begründeten Ausnahmefällen möglich. Bei ungeklärten Autorschaftskonflikten kann die Redaktion die Bearbeitung aussetzen und die zuständigen Institutionen einbeziehen.
3. Interessenkonflikte, Finanzierung und Rolle der Förderer
Alle Autorinnen und Autoren müssen bei Einreichung sämtliche finanziellen und nicht-finanziellen Interessenkonflikte offenlegen, die in einem angemessenen Zusammenhang mit dem eingereichten Beitrag stehen oder stehen könnten. Hierzu zählen beispielsweise:
- Beschäftigungsverhältnisse, Beratertätigkeiten oder Honorare
- Forschungsförderung, Drittmittel oder Sachleistungen
- Beteiligungen, Aktienbesitz oder Patente
- Mitgliedschaften, Funktionen oder persönliche Beziehungen
- institutionelle, fachliche, weltanschauliche oder politische Interessen, die die Interpretation der Arbeit beeinflussen könnten oder den Eindruck einer Beeinflussung erzeugen könnten.
Die Angaben werden im veröffentlichten Beitrag in einer standardisierten Erklärung dargestellt. Bestehen keine Interessenkonflikte, wird dies ausdrücklich angegeben.
Alle Finanzierungsquellen und Förderkennzeichen sind vollständig zu benennen. Autorinnen und Autoren müssen außerdem angeben, welche Rolle Förderer oder Auftraggeber bei Studiendesign, Datenerhebung, Datenanalyse, Interpretation, Manuskripterstellung oder Entscheidung zur Veröffentlichung hatten. Hatten Förderer keinen Einfluss auf diese Schritte, ist auch dies zu erklären.
Die redaktionelle Entscheidung über Annahme, Überarbeitung oder Ablehnung eines Manuskripts erfolgt unabhängig von wirtschaftlichen, institutionellen oder persönlichen Interessen.
4. Plagiate, Textrecycling, Bildmanipulation und wissenschaftliches Fehlverhalten
ASU akzeptiert nur Originalarbeiten, die von den Autorinnen und Autoren selbst verfasst wurden und deren Quellen vollständig und korrekt nachgewiesen sind. Plagiate, die Übernahme fremder Texte, Ideen, Daten, Abbildungen oder Ergebnisse ohne angemessene Kennzeichnung sowie die unzulässige Übernahme eigener bereits veröffentlichter Texte (Textrecycling/Selbstplagiat) sind nicht zulässig.
Manuskripte können vor Annahme mit geeigneten Verfahren auf Textähnlichkeiten geprüft werden. Eine Ähnlichkeit allein belegt kein Fehlverhalten. Sie wird im jeweiligen Kontext bewertet, etwa unter Berücksichtigung von Zitaten, Methodenbeschreibungen, Preprints oder zulässigen Sekundärpublikationen.
Abbildungen, Grafiken, Fotografien und sonstige Bilddateien dürfen nicht in einer Weise manipuliert werden, die Inhalte verfälscht, relevante Informationen entfernt oder Ergebnisse irreführend darstellt. Zulässige technische Anpassungen, etwa Helligkeit, Kontrast oder Farbkorrekturen, müssen einheitlich auf das gesamte Bild angewendet werden und dürfen die wissenschaftliche Aussage nicht verändern.
Bei begründetem Verdacht auf wissenschaftliches Fehlverhalten kann die Redaktion zusätzliche Unterlagen, Rohdaten oder Erläuterungen anfordern. Sie kann die Bearbeitung eines Manuskripts aussetzen und – soweit erforderlich – die zuständigen Institutionen oder andere geeignete Stellen informieren. Bestätigt sich ein schwerwiegender Verstoß, kann das Manuskript abgelehnt, ein bereits veröffentlichter Beitrag korrigiert, mit einer Expression of Concern versehen oder zurückgezogen werden.
5. Doppelpublikation, parallele Einreichung und Vorveröffentlichungen
Mit der Einreichung bestätigen Autorinnen und Autoren, dass das Manuskript weder gleichzeitig bei einer anderen Zeitschrift eingereicht ist noch bereits in gleicher oder im Wesentlichen gleicher Form veröffentlicht wurde.
Nicht zulässig sind insbesondere:
- parallele Einreichungen bei mehreren Zeitschriften
- die erneute Veröffentlichung bereits publizierter Ergebnisse ohne transparente Kennzeichnung und Zustimmung
- eine künstliche Aufteilung eines zusammengehörigen Datensatzes in mehrere Publikationen ohne wissenschaftliche Begründung
- das Verschweigen relevanter, inhaltlich überlappender Veröffentlichungen
Preprints sind grundsätzlich zulässig, sofern sie bei Einreichung vollständig angegeben werden. Der Preprint-Server, der DOI oder Link sowie das Datum der Vorveröffentlichung sind mitzuteilen. Nach Veröffentlichung in ASU soll der Preprint, soweit technisch möglich, mit dem endgültigen Artikel verlinkt werden.
Vorträge, Poster und Kongressabstracts gelten in der Regel nicht als Vorveröffentlichung, sofern sie nur vorläufige oder begrenzte Informationen enthalten. Sie müssen bei Einreichung angegeben werden.
Eine Sekundärpublikation kann in begründeten Fällen zulässig sein, etwa zur Erreichung einer anderen Sprachgruppe oder Zielgruppe. Voraussetzung sind unter anderem die Zustimmung der Rechteinhaberinnen/Rechtinhaber bzw. der zuerst publizierenden Zeitschrift, ein deutlicher Hinweis auf die Erstveröffentlichung und eine transparente Kennzeichnung als Sekundärpublikation.
6. Forschung mit menschlichen Teilnehmenden
Bei Forschung mit menschlichen Teilnehmenden, menschlichen Proben oder personenbezogenen Gesundheitsdaten müssen Autorinnen und Autoren bestätigen, dass die Forschung im Einklang mit den einschlägigen ethischen, rechtlichen und datenschutzrechtlichen Anforderungen durchgeführt wurde.
Sofern erforderlich, müssen Autorinnen und Autoren im Manuskript angeben:
- Name der zuständigen Ethikkommission bzw. vergleichbaren unabhängigen Prüfinstanz
- Datum und Aktenzeichen bzw. Referenznummer des Ethikvotums
- gegebenenfalls eine nachvollziehbare Begründung, warum kein Ethikvotum erforderlich war
- dass die informierte Einwilligung der Teilnehmenden eingeholt wurde, soweit dies erforderlich war
Bei Fallberichten, Fallserien, Abbildungen, Fotos, Audio- oder Videomaterial oder anderen Informationen, anhand derer Personen identifizierbar sein könnten, ist eine ausdrückliche Einwilligung zur Veröffentlichung erforderlich. Diese Einwilligung muss auch eine mögliche Online-Veröffentlichung und internationale Zugänglichkeit berücksichtigen.
Die Redaktion kann eine Bestätigung über Ethikvotum oder Einwilligungen anfordern. Einwilligungsformulare sollen grundsätzlich nicht eingereicht werden, sofern dies nicht ausdrücklich verlangt wird, da sie selbst sensible personenbezogene Daten enthalten können.
7. Tierversuche und Forschung mit Tieren
Beiträge über Forschung mit Tieren müssen die einschlägigen gesetzlichen und ethischen Anforderungen erfüllen. Autorinnen und Autoren müssen im Manuskript die zuständige Genehmigungsbehörde bzw. Ethikinstanz, das Aktenzeichen oder die Referenznummer der Genehmigung sowie gegebenenfalls die rechtliche Grundlage für eine Genehmigungsfreiheit angeben.
Die Beschreibung der Methoden muss erkennen lassen, wie Belastungen für Tiere minimiert und Aspekte des Tierschutzes berücksichtigt wurden. Autorinnen und Autoren sollen einschlägige Berichtsstandards für Tierversuche beachten.
8. Datenschutz, Vertraulichkeit und Schutz der Privatsphäre
ASU achtet auf den Schutz personenbezogener Daten und die Wahrung der Privatsphäre von Studienteilnehmenden, Patientinnen und Patienten und anderen betroffenen Personen.
Personenbezogene Daten dürfen nur verarbeitet oder veröffentlicht werden, wenn hierfür eine rechtliche Grundlage und – soweit erforderlich – eine wirksame Einwilligung vorliegen. Manuskripte, Fallberichte und Abbildungen müssen so weit wie möglich anonymisiert bzw. pseudonymisiert werden.
Die bloße Entfernung eines Namens reicht nicht immer aus, um eine Identifizierbarkeit auszuschließen. Autorinnen und Autoren sind dafür verantwortlich, indirekte Identifikationsmerkmale, etwa seltene Krankheitskombinationen, Ortsangaben, Zeitangaben oder besondere persönliche Umstände, angemessen zu prüfen und gegebenenfalls zu verallgemeinern.
Gutachterinnen/Gutachter, Redaktionsmitglieder und Verlag behandeln eingereichte Manuskripte, Begleitdokumente und personenbezogene Informationen vertraulich.
9. Peer Review und redaktionelle Entscheidungen
Der Wissenschaftsteil der ASU veröffentlicht wissenschaftliche Beiträge, die einem externen, einfach anonymisierten Peer-Review-Verfahren unterzogen werden. Bei diesem Verfahren kennen die Gutachterinnen und Gutachter die Identität der Autorinnen und Autoren. Die Autorinnen und Autoren erhalten die Identität der Gutachterinnen und Gutachter grundsätzlich nicht.
In der Regel werden mindestens zwei unabhängige fachkundige Gutachterinnen/Gutachter angefragt. In begründeten Fällen, etwa bei sehr spezialisierten Themen, kann die Redaktion ein abweichendes Verfahren wählen. Dies wird intern dokumentiert.
Extern peer reviewed werden insbesondere:
- Originalarbeiten
- systematische und narrative Reviews
- Kurzmitteilungen bzw. Short Reports
- Studienprotokolle, soweit sie im Wissenschaftsteil veröffentlicht werden
- weitere ausdrücklich als „peer reviewed“ gekennzeichnete wissenschaftliche Beitragstypen.
Editorials, Nachrichten, Verbandsmitteilungen, Personalia, Buchbesprechungen und vergleichbare Inhalte sind nicht extern peer reviewed. Praxisbeiträge werden entsprechend der jeweiligen Beitragsart redaktionell und/oder durch Fachleute geprüft; sie werden nur dann als extern peer reviewed bezeichnet, wenn sie das oben beschriebene Verfahren durchlaufen haben.
Gutachterinnen und Gutachter müssen Manuskripte vertraulich behandeln, dürfen deren Inhalte weder weitergeben noch für eigene Zwecke nutzen und müssen mögliche Interessenkonflikte vor Annahme eines Gutachtens offenlegen. Bei relevanten Interessenkonflikten sollen sie das Gutachten ablehnen.
Redaktionsmitglieder und Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats dürfen nicht über Manuskripte entscheiden, bei denen ein eigener Interessenkonflikt besteht. Dies gilt insbesondere für eigene Beiträge, Beiträge von Personen aus der eigenen Arbeitsgruppe oder Institution, von engen Kooperationspartnerinnen/Kooperationspartner oder bei sonstigen engen persönlichen bzw. fachlichen Beziehungen.
Die endgültige Publikationsentscheidung trifft die zuständige Redaktion auf Grundlage der Gutachten, der wissenschaftlichen Qualität, der Relevanz für das Profil der Zeitschrift sowie der Einhaltung dieser Richtlinien. Die Redaktion kann zusätzliche Gutachten einholen oder bei widersprüchlichen Bewertungen eine unabhängige weitere Expertise anfordern.
Manipulationsversuche im Peer Review – etwa die Angabe fingierter Gutachterinnen/Gutachter, unzulässige Einflussnahme auf Gutachterinnen/Gutachter, die Nutzung fremder Identitäten oder die Weitergabe vertraulicher Manuskriptinhalte – werden untersucht und können zur Ablehnung des Manuskripts sowie zu weiteren Maßnahmen führen.
10. Korrekturen, Editorial Notes, Expressions of Concern und Retraktionen
ASU verpflichtet sich, die wissenschaftliche Überlieferung dauerhaft nachvollziehbar zu halten. Werden nach Veröffentlichung Fehler, Unklarheiten oder mögliche Verstöße bekannt, prüft die Redaktion den Sachverhalt angemessen und verhältnismäßig.
-
Eine Correction bzw. ein Korrigendum wird veröffentlicht, wenn ein Fehler die Verständlichkeit, Nachvollziehbarkeit oder Interpretation eines Beitrags beeinträchtigen kann, der Beitrag aber im Wesentlichen weiterhin verlässlich ist.
-
Eine Editorial Note kann veröffentlicht werden, um Leserinnen und Leser auf eine relevante Ergänzung, Klarstellung oder laufende Prüfung hinzuweisen.
-
Eine Expression of Concern kann veröffentlicht werden, wenn ernsthafte Zweifel an der Integrität oder Verlässlichkeit eines Beitrags bestehen, die Untersuchung aber noch nicht abgeschlossen ist oder kurzfristig nicht abschließend geklärt werden kann.
-
Eine Retraction bzw. Zurückziehung erfolgt insbesondere dann, wenn Ergebnisse oder Schlussfolgerungen aufgrund schwerwiegender Fehler, Datenmanipulation, Plagiat, unethischer Forschung, erheblicher Doppelpublikation oder vergleichbarer Verstöße nicht mehr als verlässlich gelten können.
Korrekturen, Editorial Notes, Expressions of Concern und Retraktionen werden mit einer eigenen, dauerhaft zugänglichen Veröffentlichung versehen und deutlich mit dem ursprünglichen Beitrag verlinkt. Der ursprüngliche Beitrag bleibt – soweit rechtlich möglich – verfügbar, wird jedoch klar und dauerhaft als korrigiert, mit einem Hinweis versehen oder zurückgezogen gekennzeichnet. Dadurch bleibt die wissenschaftliche Dokumentation nachvollziehbar.
11. Beschwerden und Einsprüche
ASU bietet Autorinnen/Autoren, Gutachterinnen/Gutachter und Leserinnen/Leser einen klaren Weg für Beschwerden und Einsprüche zu redaktionellen Entscheidungen, Peer-Review-Verfahren, ethischen Fragen oder möglichen Verstößen gegen diese Richtlinien.
Beschwerden können vertraulich an wissenschaft@asu-arbeitsmedizin.com gerichtet werden. Diese Kontaktadresse soll nicht ausschließlich von der für das betreffende Manuskript zuständigen Person bearbeitet werden.
Beschwerden werden bestätigt, dokumentiert und innerhalb eines angemessenen Zeitraums geprüft. Soweit möglich, wird die Prüfung von einer Person vorgenommen, die nicht an der ursprünglichen Entscheidung beteiligt war. Bei komplexen oder schwerwiegenden Fällen können die Chefredaktion, der Verlag, ein unbefangenes Mitglied des wissenschaftlichen Beirats oder externe Fachpersonen einbezogen werden.
Einsprüche gegen redaktionelle Entscheidungen müssen begründet sein und neue sachliche Informationen, Hinweise auf einen Verfahrensfehler oder eine substanzielle Auseinandersetzung mit den Gutachten enthalten. Ein Einspruch begründet keinen Anspruch auf Annahme oder erneute Begutachtung.
12. Einsatz von KI-gestützten Werkzeugen
Der Einsatz von KI-gestützten Werkzeugen, einschließlich generativer KI, Sprachmodellen, Chatbots, Übersetzungs-, Bild- oder Analysewerkzeugen, entbindet Autorinnen und Autoren nicht von ihrer Verantwortung für Inhalt, Richtigkeit, Originalität, Quellenangaben, Datenschutz und wissenschaftliche Integrität.
KI-Systeme können nicht als (Mit-)Autorinnen/Autoren genannt werden. Autorschaft setzt persönliche Verantwortung und Rechenschaftspflicht voraus, die KI-Systeme nicht übernehmen können.
Autorinnen und Autoren müssen bei Einreichung offenlegen, ob und in welcher Weise KI-gestützte Werkzeuge bei der Erstellung des Manuskripts eingesetzt wurden. Dies gilt insbesondere für die Erstellung oder Überarbeitung substantieller Textpassagen, Analysen, Tabellen, Abbildungen, Übersetzungen oder Programmcode. Die Offenlegung soll mindestens enthalten:
- Name und Version des verwendeten Werkzeugs, soweit verfügbar
- Zweck und Umfang der Nutzung
- Angabe, welche Inhalte mit KI-Unterstützung erstellt oder bearbeitet wurden
- Bestätigung, dass alle KI-generierten oder KI-bearbeiteten Inhalte durch die Autorinnen und Autoren fachlich geprüft und verantwortet wurden
Reine Rechtschreib- oder Grammatikprüfungen müssen nicht zwingend offengelegt werden, sofern sie keine substanzielle inhaltliche Bearbeitung oder Textgenerierung umfassen.
Vertrauliche Manuskriptinhalte, nicht veröffentlichte Daten oder personenbezogene Informationen dürfen nicht in öffentlich zugängliche oder nicht für diesen Zweck freigegebene KI-Systeme eingegeben werden. KI-generierte oder KI-manipulierte Abbildungen dürfen nicht als wissenschaftliche Primärdaten oder als Beleg für Forschungsergebnisse verwendet werden. Illustrative KI-Bilder sind nur nach vorheriger Zustimmung der Redaktion, eindeutiger Kennzeichnung und unter Beachtung aller Rechte zulässig.
Auch Gutachterinnen/Gutachter und Redaktionsmitglieder dürfen vertrauliche Manuskripte oder Begutachtungsinformationen nicht in externe KI-Systeme eingeben, sofern nicht ausdrücklich eine datenschutz- und vertraulichkeitskonforme Lösung durch den Verlag bereitgestellt wurde. ICMJE weist ausdrücklich darauf hin, dass die Verarbeitung eingereichter Manuskripte durch KI-Werkzeuge die Vertraulichkeit gefährden kann.
13. Kontakt
Fragen zu diesen Richtlinien, Hinweise auf mögliche Verstöße sowie Beschwerden richten Sie bitte an:
ASU-Redaktion
redaktion@asu-arbeitsmedizin.com
Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG
Forststr. 131, 70193 Stuttgart
Publication Ethics and Editorial Guidelines
Arbeitsmedizin Sozialmedizin Umweltmedizin (ASU)
Version:10/2026
Effective from: 10/2026
Last updated:10/2026
1. Principles and scope
Arbeitsmedizin Sozialmedizin Umweltmedizin (ASU) is committed to responsible, transparent, fair and accountable scholarly publishing. These policies apply to editors, members of the Scientific Advisory Board, reviewers and authors.
They apply in particular to manuscripts submitted for publication in the ASU scientific section. For non-scholarly content, including editorials, association communications, news, book reviews, personalia and practice-oriented articles, these principles apply where relevant. The type of editorial assessment or external peer review applicable to each article type is communicated transparently.
In developing its procedures, ASU is guided by internationally recognised principles of publication ethics and good scientific practice.
2. Authorship and contributorship
Authorship should be limited to persons who meet all of the following criteria:
-
made substantial contributions to the conception or design of the work, or to the acquisition, analysis or interpretation of data;
-
drafted the manuscript or revised it critically for important intellectual content;
-
approved the final version submitted for publication; and
-
accept responsibility for their own contribution and are willing to contribute to the resolution of questions concerning the accuracy or integrity of the work.
Individuals who do not meet all authorship criteria but have made a relevant contribution – for example through data collection, statistical advice, technical support, language editing or administrative coordination – should, with their consent, be acknowledged as contributors.
Ghost authorship, meaning the omission of persons who made substantial contributions, is not acceptable. Guest authorship and gift authorship, meaning the inclusion of persons without a sufficient scholarly contribution, are also not acceptable.
The order of authors must be agreed by all authors. The corresponding author confirms at submission that all listed authors have approved the authorship list, the author order and the submitted version.
Any change to the author list after submission – including additions, removals or changes in order – requires a written explanation and the agreement of all affected authors. After acceptance, changes will be permitted only in justified exceptional circumstances. In unresolved authorship disputes, the editorial office may suspend processing and involve the relevant institutions.
3. Competing interests, funding and the role of funders
All authors must disclose, at submission, any financial and non-financial competing interests that are relevant or could reasonably be perceived as relevant to the submitted work. These may include:
- employment, consultancy work or honoraria;
- research funding, third-party funding or in-kind support;
- shareholdings, patents or other financial interests;
- memberships, roles or personal relationships;
-
institutional, professional, ideological or political interests that may influence, or may be perceived to influence, the interpretation of the work.
Disclosures will be published in a standardised statement with the article. If no competing interests exist, this will be stated explicitly.
All sources of financial support and grant numbers must be declared. Authors must also state the role of funders or sponsors in study design, data collection, data analysis, interpretation, manuscript preparation and the decision to submit or publish. If funders had no role in these activities, this must be stated.
Editorial decisions regarding acceptance, revision or rejection are made independently of commercial, institutional or personal interests.
4. Plagiarism, text recycling, image manipulation and research misconduct
ASU considers only original work written by the authors and with all sources properly acknowledged. Plagiarism, the use of another person’s text, ideas, data, images or results without appropriate attribution, and inappropriate reuse of an author’s own previously published text (text recycling/self-plagiarism) are not acceptable.
Before acceptance, manuscripts may be assessed using appropriate text-similarity checks. Text similarity alone does not establish misconduct; it will be evaluated in context, taking account of quotations, methods descriptions, preprints and permissible secondary publications.
Figures, graphs, photographs and other images must not be manipulated in a manner that distorts content, removes relevant information or misrepresents results. Permissible technical adjustments, such as brightness, contrast or colour correction, must be applied consistently to the entire image and must not alter its scientific meaning.
Where there is a reasonable concern about possible misconduct, the editorial office may request additional documents, raw data or explanations. It may suspend editorial processing and, where necessary, notify relevant institutions or other appropriate bodies. If a serious breach is confirmed, the manuscript may be rejected or a published article may be corrected, subject to an Expression of Concern, or retracted.
5. Duplicate publication, simultaneous submission and prior dissemination
By submitting a manuscript, authors confirm that it is not under consideration by another journal and has not previously been published in the same or substantially similar form.
The following are not acceptable:
-
simultaneous submission to more than one journal;
-
republication of previously published findings without transparent disclosure and appropriate permission;
-
artificial fragmentation of one coherent dataset into multiple publications without scientific justification;
-
failure to disclose relevant, substantially overlapping publications.
Preprints are generally permitted provided that they are fully disclosed at submission. Authors must state the preprint server, DOI or link and the date of posting. Where technically possible, the preprint should be linked to the final ASU article after publication.
Conference presentations, posters and conference abstracts are generally not regarded as prior publication if they contain only preliminary or limited information. They must nevertheless be disclosed at submission.
Secondary publication may be acceptable in justified circumstances, for example to reach another language group or target audience. Conditions include, among others, the agreement of rights holders and/or the first publishing journal, a clear reference to the original publication and transparent labelling as a secondary publication.
6. Research involving human participants
For research involving human participants, human specimens or personal health data, authors must confirm that the research was conducted in accordance with applicable ethical, legal and data-protection requirements.
Where applicable, authors must state in the manuscript:
-
the name of the responsible research ethics committee or comparable independent review body;
-
the date and reference number of the ethics approval;
-
a clear justification where no ethics approval was required; and
-
that informed consent for participation was obtained where required.
For case reports, case series, images, photographs, audio or video material, or other information through which individuals may be identifiable, explicit consent for publication is required. Such consent must also cover potential online publication and international accessibility.
The editorial office may request confirmation of ethics approval or consent. Consent forms should generally not be submitted unless specifically requested, as they may themselves contain sensitive personal data.
7. Research involving animals
Articles reporting research involving animals must comply with applicable legal and ethical requirements. Authors must state the responsible approval authority or ethics body, the approval reference number and, where applicable, the legal basis for exemption from approval.
Methods reporting must demonstrate how animal suffering was minimised and how animal-welfare considerations were addressed. Authors should follow relevant reporting standards for animal research.
8. Data protection, confidentiality and privacy
ASU is committed to protecting personal data and the privacy of research participants, patients and other individuals.
Personal data may be processed or published only where there is an appropriate legal basis and, where required, valid consent. Manuscripts, case reports and images must be anonymised or pseudonymised to the greatest extent possible.
Removing a person’s name alone may not be sufficient to prevent identification. Authors are responsible for assessing and, where necessary, generalising indirect identifiers such as rare disease combinations, locations, dates or distinctive personal circumstances.
Reviewers, editors and the publisher must treat submitted manuscripts, accompanying documents and personal information as confidential.
9. Peer review and editorial decisions
The ASU scientific section publishes scholarly content that undergoes external single-anonymised peer review. Under this model, reviewers know the identity of the authors, while authors are not normally informed of reviewer identities.
As a rule, at least two independent subject experts are invited to review a manuscript. In justified circumstances, for example in highly specialised fields, the editorial office may use a different procedure; any such deviation will be documented internally.
The following article types are subject to external peer review:
- original research articles;
- systematic and narrative reviews;
- short reports;
- study protocols, where published in the scientific section;
- other scholarly article types explicitly labelled as “peer reviewed”.
Editorials, news items, association communications, personalia, book reviews and similar content are not externally peer reviewed. Practice-oriented articles undergo editorial and/or expert review according to the article type; they are described as externally peer reviewed only if they have undergone the procedure outlined above.
Reviewers must treat manuscripts confidentially, must not share their contents or use them for personal benefit, and must disclose potential competing interests before accepting a review. Reviewers with relevant competing interests should decline the invitation.
Editors and members of the Scientific Advisory Board must not make editorial decisions on manuscripts for which they have a competing interest. This includes their own manuscripts, manuscripts from their own institution or research group, manuscripts by close collaborators, or cases involving close personal or professional relationships.
The final publication decision is made by the responsible editorial team, taking account of peer-review reports, scientific quality, relevance to the journal’s scope and compliance with these policies. The editorial office may obtain additional reviews or request an independent further opinion where reviews conflict.
Attempts to manipulate peer review – for example by suggesting fictitious reviewers, exerting undue influence on reviewers, using another person’s identity or disclosing confidential manuscript content – will be investigated and may result in rejection and further action.
10. Corrections, Editorial Notes, Expressions of Concern and Retractions
ASU is committed to preserving a transparent and reliable scholarly record. If errors, ambiguities or possible breaches become known after publication, the editorial office will assess the matter appropriately and proportionately.
-
A Correction or corrigendum will be published where an error may affect the clarity, traceability or interpretation of an article but the work remains substantially reliable.
-
An Editorial Note may be published to alert readers to a relevant addition, clarification or ongoing assessment.
-
An Expression of Concern may be published where there are serious concerns about the integrity or reliability of an article but an investigation is incomplete or cannot be concluded promptly.
-
A Retraction will be issued where findings or conclusions can no longer be considered reliable because of serious error, data manipulation, plagiarism, unethical research, substantial duplicate publication or comparable breaches.
Corrections, Editorial Notes, Expressions of Concern and Retractions will be published as separate, permanently accessible notices and will be clearly linked to the original article. Where legally possible, the original article will remain accessible but will be permanently and prominently marked as corrected, subject to a notice or retracted. This preserves the transparency of the scholarly record.
11. Complaints and appeals
ASU provides authors, reviewers and readers with a clear route for complaints and appeals concerning editorial decisions, peer-review procedures, ethical matters or possible breaches of these policies.
Complaints may be submitted confidentially to redaktion@asu-arbeitsmedizin.com. This contact route should not be handled exclusively by the person responsible for the manuscript concerned.
Complaints will be acknowledged, documented and assessed within a reasonable period. Where possible, the assessment will be conducted by a person not involved in the original decision. In complex or serious cases, the Editor-in-Chief, the publisher, an impartial member of the Scientific Advisory Board or external experts may be consulted.
Appeals against editorial decisions must be reasoned and should include new factual information, evidence of a procedural error or a substantive response to the peer-review reports. An appeal does not create an entitlement to acceptance or further peer review.
12. Use of artificial-intelligence-assisted tools
The use of AI-assisted tools, including generative AI, large language models, chatbots, translation, image-generation or analytical tools, does not remove authors’ responsibility for the content, accuracy, originality, referencing, data protection and scientific integrity of their work.
AI systems cannot be listed as authors or co-authors. Authorship requires personal responsibility and accountability, which AI systems cannot assume.
At submission, authors must disclose whether and how AI-assisted tools were used in preparing the manuscript. This applies in particular to the drafting or revision of substantive text, analyses, tables, figures, translations or computer code. The disclosure should include at least:
-
the name and version of the tool, where available;
-
the purpose and extent of use;
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which content was generated or revised with AI assistance; and
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confirmation that all AI-generated or AI-assisted content was critically reviewed and is the responsibility of the authors.
Routine spelling or grammar checks do not need to be disclosed if they do not involve substantive content editing or text generation.
Confidential manuscript content, unpublished data or personal information must not be entered into publicly available or otherwise unauthorised AI systems. AI-generated or AI-manipulated images must not be used as scientific primary data or evidence for research findings. Illustrative AI-generated images are permitted only with prior editorial approval, clear labelling and compliance with all relevant rights.
Reviewers and editors must not enter confidential manuscripts or peer-review information into external AI systems unless the publisher has expressly provided a solution that complies with data-protection and confidentiality requirements.
13. Contact
Questions concerning these policies, reports of potential breaches and complaints should be directed to:
ASU Editorial Office / Publication Ethics Contact
redaktion@asu-arbeitsmedizin.com
Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG
Forststr. 131, D-70193 Stuttgart