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Die kardiovaskuläre Präventions­assistenz als Erfolgsfaktor in der Arbeitsmedizin: ein Fallbericht

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Cardiovascular prevention assistance as a success factor in occupational medicine: a case study

The implementation of guideline-compliant cardiovascular prevention pre­sents a challenge in the daily routine of occupational medicine. This ­article introduces the Cardiovascular Prevention Assistant (CVP) model as a structured solution. A case study illustrates the practical application of the model, demonstrating how assistant-led, close-meshed support can lead to a significant reduction in an individual’s risk profile and enhance ad­herence to lifestyle modifications. The paper discusses the potential of the CVP model to bridge the care gap in workplace health promotion.

Die kardiovaskuläre Präventionsassistenz als Erfolgs­faktor in der Arbeitsmedizin: ein Fallbericht

Die Umsetzung leitliniengerechter kardiovaskulärer Prävention stellt im arbeitsmedizinischen Alltag eine Herausforderung dar. Dieser Beitrag stellt das Modell der kardiovaskulären Präventionsassistenz (CVP) als strukturierten Lösungsansatz vor. Anhand eines Fallberichts wird die praktische Anwendung des Modells illustriert: Es wird gezeigt, wie eine assistentengeleitete, engmaschige Betreuung zur signifikanten Reduktion des individuellen ­Risikoprofils und zur Steigerung der Adhärenz bei Lebensstiländerungen führen kann. Der Artikel diskutiert das Potenzial der CVP zur Schließung der Versorgungslücke in der betrieblichen Gesundheitsförderung.

Kernaussagen

  • Die kardiovaskuläre Prävention in der Arbeitsmedizin weist oft eine Lücke zwischen ­leitliniengerechtem Anspruch und der praktischen Umsetzung auf.
  • Das Modell der kardiovaskulären Präventionsassistenz (CVP) bietet einen strukturierten, teambasierten Ansatz, um diese Versorgungslücke zu schließen.
  • Die engmaschige, assistentengeleitete Betreuung senkt objektivierbare Risikofaktoren und fördert zugleich die Eigenmotivation der Beschäftigten.
  • Die CVP ist ein effektives und praxisnahes Instrument zur nachhaltigen Implementierung der kardiovaskulären Prävention im betrieblichen Setting.
  • Einleitung

    Obwohl Leitlinien zur kardiovaskulären Prävention klar formuliert sind, scheitert die Umsetzung oft an mangelnden ärztlichen Ressourcen und Adhärenz der Patientinnen und Patienten im Alltag. Der folgende Fallbericht stellt ein teambasiertes Modell vor, das diese Lücke durch den Einsatz einer
    kardiovaskulären Präventionsassistenz (CVP)
    schließt.

    Arbeitsmedizinische Vorsorgen, Check-ups, stufenweise Wiedereingliederung, das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) und die Abklärung akuter Brustschmerzen (s. Beitrag Kuhlmann in dieser Ausgabe) bieten zwar die Möglichkeit, präventive Ansätze im Betrieb zu thematisieren. Eine niedrigschwellige und langfristige Betreuung der Beschäftigten ist durch Betriebsärztinnen und -ärzte allein jedoch oft nicht leistbar. Etablierte Angebote wie RV Fit der Deutschen Rentenversicherung oder die kardiologische Rehabilitation sind zudem häufig mit Wartezeiten und längerer betrieblicher Abwesenheit verbunden.

    Durch den gezielten Einsatz einer CVP im Betrieb könnte diese Lücke geschlossen werden. Eine solche Fachkraft stärkt nicht nur die betriebliche Prävention, sondern leistet auch einen Beitrag zur Entlastung des ambulanten und stationären kardiologischen Sektors (s. Beitrag Joshi in dieser Ausgabe), indem sie arbeitsplatznah die Langzeitprävention fördert.

    Dies geschieht durch die Vermittlung individualisierter, auf die Lebenssituation angepasster und evidenzbasierter Präventionsempfehlungen, insbesondere zur Kontrolle der „Big Five“ der Herzgesundheit
    (s. Beitrag Kreye in dieser Ausgabe). Die CVP kann als zentrale Ansprechperson Beschäftigte zu einem gesundheitsfördernden Lebensstil motivieren und bei der Umsetzung von Empfehlungen und Maßnahmen langfristig im Betrieb unterstützen. Zu den konkreten Tätigkeiten zählen zum Beispiel die Erhebung von anthropometrischen Daten (Körpergröße und Gewicht), Blutfett- und Blutzuckerwerte sowie das Monitoring kardiovaskulärer Risikofaktoren. Darauf aufbauend werden geeignete niedrigschwellige und arbeitsplatznahe Maßnahmen wie Kurse zur Raucherentwöhnung, die Motivation zu individuell passender körperlicher Aktivität oder die Anleitung zu einer mediterran-orientierten Ernährung koordiniert.

    Die CVP arbeitet dort, wo Menschen ­einen Großteil ihrer Zeit verbringen und für Prävention besonders gut erreichbar sind: in den Betrieben. In enger Zusammenarbeit mit der Betriebsärztin oder dem Betriebsarzt können sie ein ganzheitliches Versorgungsangebot schaffen. Studien belegen, dass intensive Präventionsprogramme unter Einbeziehung von Präventionsassistentinnen und -assistenten zu einer signifikanten Verbesserung von Risikofaktoren wie Rauchstatus, LDL-Cholesterin, Blutdruck und Body-Mass-Index führen können (Wienbergen et al. 2020). Die Rolle der CVP kann entscheidend sein für eine nachhaltige Verbesserung der Herzgesundheit und durch die Reduzierung von Fehltagen zudem einen relevanten wirtschaftlichen Nutzen für Betriebe erzielen (Wienbergen et al. 2020).

    Praktische kardiovaskuläre Prävention im Betrieb: ein Fallbericht

    Ein 59-jähriger Ingenieur stellt sich nach einem betrieblichen Vortrag über Herzgesundheit beim Betriebsarzt mit der Bitte um Beurteilung seines Herzrisikos vor. Er berichtet, vor einigen Jahren eine tran­siente globale Amnesie (TGA) erlitten zu haben, darüber hinaus bestünde eine mit 25 µg L-Thyroxin behandelte Hypothyreose. Körperlich sei er mäßig aktiv, gehe einmal wöchentlich schwimmen und ins Fitnessstudio, die Schrittzahl betrage täglich ca. 4000 Schritte. Er wisse, dass seine Ernährung nicht optimal sei und er mit ca. 0,7 l Wasser täglich zu wenig trinke. Wegen der Industrialisierung eines innovativen Zukunftsprodukts in seinem Betrieb bestehe seit Jahren eine hohe Arbeitsbelastung.

    Gesundheitliche Einordnung

    Der Beschäftigte hat einen Body-Mass-Index (BMI) von 29 kg/m². Damit liegt eine Präadipositas vor, die mit einem moderat erhöhten Risikoprofil assoziiert ist. Von entscheidender prognostischer Aussagekraft ist in dieser Konstellation jedoch der Taillenumfang von 103 cm, der auf eine klinisch relevante, viszerale Adipositas und somit eine hohe metabolische Aktivität des Fettgewebes hinweist. In der Betrachtung beider Befunde muss das kardiometabolische Gesamtrisiko des Beschäftigten (Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Präadipositas, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung) daher, abweichend von der alleinigen BMI-Betrachtung, als signifikant erhöht bewertet werden. Anamnese und ­Untersuchungsbefunde zeigten somit das Vollbild der Big Five der Herzrisikos (s. Beitrag Kreye in dieser Ausgabe).

    Der Heart Score mit der Systematic ­Coronary Risk Evaluation 2 (SCORE2) des Beschäftigten hat sich in 18 Monaten um 11 % verschlechtert und lag im Oktober 2025 bei 7,8 %, entsprechend einem Herzalter von 63 Jahren. Der Beschäftigte präsentierte sich mit einem voll ausgeprägten metabolischen Syndrom, manifestiert durch eine arterielle Hypertonie, eine schwere Dyslipidämie sowie einem Prädiabetes. Dieses metabolisch getriebene Hochrisikoprofil wird durch ein zusätzlich vorliegendes, genetisch bedingtes und mit 79 mg/dl stark erhöhtes Lipoprotein(a) kritisch potenziert. In der Gesamtschau resultiert aus dem Zusammenspiel dieser metabolischen und genetischen Faktoren ein kardiovaskuläres Hochrisikoprofil, das eine umgehende und intensive multifaktorielle Therapieeinleitung dringend erfordert. Die Hypothyreose ist mit einer Verringerung des Grundumsatzes verbunden, die Präventionsbemühungen zur Gewichtsreduktion, zur Verbesserung des Fettstoffwechsels und des Zuckerstoffwechsels deutlich erschweren kann.

    Datenlage und Empfehlungen der kardiovaskulären Präventionsassistentin

    Ein 10-Jahres-Risiko von 7,8 % für ein tödliches oder nicht-tödliches kardiovaskuläres Ereignis, berechnet nach dem SCORE2-Algorithmus, stuft den 59-jährigen Beschäftigten in die Kategorie „hohes Risiko“ ein (Visseren et al. 2021). Diese Einstufung hat direkte Auswirkung auf die Behandlungsstrategie, insbesondere hinsichtlich des Lipidmanagements. Gemäß den aktuellen ESC-Leitlinien wird für diese Patientinnen und Patienten eine Senkung des LDL-Cholesterins auf < 70 mg/dl und eine Reduktion des Ausgangs-LDL-Werts um mindestens 50 % empfohlen.

    Eine moderate Gewichtsreduktion von 5–10 % des Ausgangsgewichts zählt zu den wirksamsten nicht-pharmakologischen Interventionen zur Senkung des kardiovasku­lären Risikos und wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und von zahlreichen Leitlinien als klinisch bedeutsam eingestuft. Sie führt zu einer signifikanten Verbesserung des Blutdrucks sowie der Blutfettwerte und reduziert die Mortalität infolge von Adipositas, Typ-2-Diabetes mellitus und Adipositas-assoziierten Krebserkrankungen (Ma et al. 2017).

    Eine hohe Adhärenz zur mediterranen Ernährung reduziert die Inzidenz von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes mellitus signifikant. Dieser protektive Effekt wird maßgeblich durch die günstige Beeinflussung der Dyslipidämie und die Prävention von Übergewicht vermittelt, was die mediterrane Ernährungsform als eine fundamentale kardiometabolische Intervention bestätigt (Dinu et al. 2018).

    Bereits 30 bis 60 Minuten Krafttraining pro Woche sind mit einem um 10–20 % reduzierten relativen Sterberisiko (Risiko für Gesamtmortalität) und für die Inzidenz von Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen sowie Diabetes mellitus assoziiert. In Kombination mit aeroben Aktivitäten potenziert sich dieser präventive Effekt, was zu einer Risikoreduktion für die Gesamtmortalität von bis zu 40 % führt, und die zentrale Bedeutung eines kombinierten Trainingsansatzes unterstreicht (Momma et al. 2022). Die leitliniengerechte Behandlung der Schilddrüsenerkrankung ist eine unerlässliche ­Voraussetzung für den Erfolg der Präven­tionsmaßnahmen (Biondi et al. 2023).

    Durch den Betriebsarzt erfolgte bereits eine erste kardiovaskuläre Präventionsberatung, Empfehlungen wurden handschriftlich zusammengefasst und dem Beschäftigten mitgegeben, verbunden mit dem Vorschlag, eine Beratung durch die CVP im Betrieb fortzusetzen. Die CVP konnte bei dem Erstkontakt an das Vorgespräch sowie Vorbefunde anknüpfen und direkt mit der Konkretisierung der Präventionsberatung beginnen. Der Fokus lag auf Eigenmotivation, Ernährungsberatung mit Hilfe der dreidimensionalen Lebensmittelpyramide der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und Empfehlungen zu individuell geeigneter körperlicher Aktivität. Offene Fragen und Unsicherheiten wurden besprochen.

    Empfehlungen und Vereinbarungen
    der CVP

  • Blutdruckmessungen an sieben Tagen zu Hause mit Hilfe eines Blutdruck­tagebuchs der Deutschen Hochdruckliga (s. Beitrag Kreye in dieser Ausgabe);
  • Verringerung des Körpergewichts um 5–9 kg und des Taillenumfang auf < 94 cm innerhalb von 12 Monaten;
  • mediterrane Ernährung als 14/10-Intervallfasten mit ≥ 4 Stunden Mahlzeitenabstand;
  • tägliche Energierestriktion von 500 bis 800 kcal;
  • Kontrolle des Nüchtern-Blutzuckers alle vier Wochen in der betriebsmedizinischen Ambulanz;
  • Erhöhung der körperlichen Aktivität auf mindestens 8500 Schritte pro Tag;
  • Krafttraining 2- bis 3-mal pro Woche;
  • Einleitung einer Statintherapie mit dem Ziel, den LDL-C-Wert leitliniengerecht auf < 70 mg/dl zu senken;
  • leitliniengerechte Therapie der Hypo­thyreose;
  • regelmäßige Folgetermine im vierwöchigen Rhythmus, um Fortschritte zu besprechen und gemeinsam die nächsten Ziele zu planen.
  • Zitat Beschäftigter: „Die Beratung für meine Herzgesundheit direkt hier im Betrieb ist ideal für mich, ich kann mich um meine Gesundheit kümmern und gleichzeitig weiterarbeiten“.

    Veränderungen im Verlauf

    Der Beschäftigte zeigte eine hohe Adhärenz zu den Präventionsempfehlungen und erschien zuverlässig zu den vereinbarten Präventions-Coachings.

    Folgende Trends zeigen sich (s. auch ➥ Tabelle 1):

  • Positive Entwicklung bei Anthropo­metrie und Blutdruck: Der BMI und der Taillenumfang zeigen eine positive, fallende Tendenz. Der Blutdruck verbessert sich ebenfalls deutlich.
  • Herausforderung Blutzucker: Der Nüchtern-Blutzucker und der HbA1c-Wert zeigen zuletzt eine Verschlechterung und bleiben auf einem prädiabetischen Niveau.
  • Ambivalente Lipidentwicklung: Während das HDL-Cholesterin positiv ansteigt, zeigt das LDL-Cholesterin nach einer anfänglichen Verbesserung einen Wiederanstieg, was die Einleitung einer Statintherapie erforderlich macht, die bisher von dem Beschäftigten abgelehnt wurde.
  • Risikobewertung (SCORE2): Das kardiovaskuläre Risiko und das „Herzalter“ steigen zunächst an und verbessern sich deutlich.
  • Fünf Monate nach Interventionsbeginn berichtet der Beschäftigte über eine gesteigerte Vitalität und Leistungsfähigkeit im Alltag. Die Verbesserung des SCORE2 und die neu etablierten Gesundheitsroutinen haben seine Selbstwirksamkeit und Adhärenz gestärkt, was sich in der Planung eines 6-km-Laufs als neuem persönlichen Ziel zeigte. Das niedrigschwellige und konti­nuierliche Coaching durch die CVP möchte er fort­setzen.

    Der entscheidende Faktor für die Nachhaltigkeit der Intervention war der Wandel in der Einstellung des Patienten zur Lebensstiländerung. Während viele präventive Ansätze als restriktiv und anstrengend empfunden werden, gelang es hier, eine intrinsische Motivation zu fördern. Dies wird im Resümee des Beschäftigten besonders deutlich: „Es macht alles Spaß, ich quäle und überlaste mich nicht.“

    An die Stelle von externem Druck und Verzicht trat die Freude an einem gesünderen Lebensstil. Diese positive emotionale Kopplung ist der beste Prädiktor für eine langfristige Adhärenz und erklärt den Erfolg des CVP-Modells.

    Tabelle 1:  Entwicklung der kardiometabolischen Risikoparameter im 5-Monats-Verlauf

    Tabelle 1: Entwicklung der kardiometabolischen Risikoparameter im 5-Monats-Verlauf

    Zusammenfassung und Ausblick

    Ein Beschäftigter mit hohem kardiometabolischem Risikoprofil erreichte durch ein strukturiertes Coaching durch eine CVP klinisch signifikante Verbesserungen der Risikoparameter. Das gesteigerte subjektive Wohlbefinden unterstützt dabei die lang­fristige Adhärenz.

    Das Zusammenspiel mehrerer Elemente war der entscheidende Erfolgsfaktor: Durch ein partnerschaftliches Coaching wurden abstrakte Ziele in konkrete Handlungsschritte übersetzt. Regelmäßiges Monitoring schuf eine positive Feedbackschleife. Dies förderte die Adhärenz und Eigenverantwortung des Beschäftigten.

    Der Schlüssel zum Erfolg lag somit weniger in der Wissensvermittlung als vielmehr in der Funktion der CVP als Lotse, die durch ein strukturiertes und motivierendes Coaching die Umsetzung evidenzbasierter Empfehlungen im Alltag des Beschäftigten erst ermöglichte und damit die Adhärenz sicherstellte.

    Das Fallbeispiel ist somit ein überzeugender Beleg für die Wirksamkeit teambasierter Präventionsstrategien im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Es ist zugleich ein klares Plädoyer dafür, in die Herzgesundheit von Beschäftigten zu investieren – eine Investition, die deren Gesundheit nachhaltig fördert und einen relevanten wirtschaftlichen Nutzen für den Betrieb ­sichert.

    Danksagung: Herzlichen Dank an Herrn Univ.-Prof. med. Harm Wienbergen, Leitung des Bremer Instituts für Herz- und Kreislaufforschung (BIHKF) für wertvolle fachliche Hinweise zur CVP.

    Einsatz von KI: Das Autorenteam dankt Gemini (Large Language Model von Google) für die Unterstützung bei der sprachlichen Überarbeitung und Strukturierung des Manuskripts. Die Verantwortung für die Richtigkeit und die arbeitsmedizinischen Schlussfolgerungen verbleibt vollumfänglich beim Autorenteam.

    Interessenkonflikt: Das Autorenteam gibt an, dass keine Interessenkonflikte vorliegen.

    Literatur

    Biondi B: Subclinical Hypothyroidism in patients with obesity and metabolic syndrome: a narrative review. Nutrients 2023; 16: 87. doi:10.3390/nu16010087. PMID: 38201918; PMCID: PMC10780356 (Open Access).

    Dinu M, Pagliai G, Angelino A et al.: Adherence to Mediterranean diet and health status: an umbrella review of meta-analyses of prospective observational studies and randomised controlled trials. Eur J Clin Nutr 2018; 72: 30–43. doi: 10.1136/bmj.a1344 (Open Access).

    Gößwald A, Lange M, Dölle R, Hölling H et al.: The first wave of the German Health Interview and Examination Survey for Adults (DEGS1) [Die erste Welle der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1)]. Bundesgesundheitsbl 2013; 565: 611–619. doi:10.1007/s00103-013-1671-z. PMID: 23703477.

    Ma C, Avenell A, Bolland M et al.: Effects of weight loss interventions for adults who are obese on mortality, cardiovascular disease, and cancer: systematic review and meta-analysis. BMJ 2017; 359: j4849. doi: 10.1136/bmj.j4849 (Open Access).

    Momma H, Kawakubo R, Tsubota T et al.: Muscle-strengthening activities are associated with lower risk and mortality in major non-communicable diseases: a systematic review and meta-analysis of cohort studies. Br J Sports Med 2022; 56: 755–763. doi: 10.1136/bjsports-2021-105061 (Open Access).

    Visseren FLJ, Mach F, Smulders YM et al.; ESC National Cardiac Societies, ESC Scientific Document Group: 2021 ESC Guidelines on cardiovascular disease prevention in clinical practice. Eur Heart J 2021; 42: 3227–3337. doi:10.1093/eurheartj/ehab484 (Open Access). Erratum in: Eur Heart J 2022; 43: 4468. doi:10.1093/eurheartj/ehac458. PMID: 34458905.

    Wienbergen A, Fach S, Meyer J et al.: IPP study group: Long-term effects of an intensive prevention program (IPP) after acute myocardial infarction – the IPP Follow-up and Prevention Boost Trial. Eur Heart J 2020; 41 (Suppl 2): ehaa946.2961. https://doi.org/10.1093/ehjci/ehaa946.2961.

    Online-Quelle

    World Heart Federation: Prevention
    https://www.world-heart-federation.org/what-we-do/prevention/

    Info

    Untersuchungsergebnisse bei Vorstellung im Oktober 2025

    Allgemeine Befunde:

    Größe 180 cm, Gewicht 94 kg (BMI 29 kg/m²), Taillenumfang 103 cm, Blutdruck 155/98 mmHg (Ziel < 130/80 mmHg).

    ­Laborbefunde:
    Gesamt-Cholesterin 269 mg/dl (Referenzbereich < 200 mg/dl), LDL-­Cholesterin 183 mg/dl (Zielwerte nach ESC-Leitlinie (European Society of Cardiology) bei hohem Risiko < 70 mg/dl), HDL-Cholesterin 57 mg/dl (Referenzbereich >40 mg/dl), ­Lipoprotein (a): 79 mg/dL (Normal < 30 mg/dl) (entspricht ca. 198 nmol/l), HbA1c 6,4% (angestrebt < 5,7 %), ­Nüchtern-Blutzucker 129 mg/dl (Referenzbereich 65–100 mg/dl).

    Heart Score (SCORE2):

    7,8 % (Herzalter 63 Jahre, bei kalendarischem Alter von 59 Jahren).

    KOAUTOR

    Dr. med. Alexander Kuhlmann
    Facharzt für Arbeitsmedizin und Kardiologie; Robert Bosch GmbH; Robert-Bosch-Straße 40; 96050 Bamberg

    Kontakt

    Simone Ullrich
    Krankenschwester/Kardiovaskuläre Präventionsassistenz; Robert Bosch GmbH Bamberg

    Foto: Martina Bätz

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