Mit zunehmendem Alter steigt dieser Anteil kontinuierlich an. Zwischen Frauen und Männern zeigen sich dabei nur geringe Unterschiede: Sowohl das allgemeine Prävalenzniveau als auch die zeitlichen Trends und altersabhängigen Zunahmen verlaufen weitgehend parallel. Besonders stark hat in den vergangenen zehn Jahren die Gruppe mit hoher Krankheitslast zugenommen: Für das gleichzeitige Auftreten von fünf oder mehr chronischen Erkrankungen wurden die größten Prävalenzanstiege beobachtet – um 12 Prozent bei Frauen und 14 Prozent bei Männern. Deutliche Unterschiede zeigen sich hingegen regional und sozial: Versicherte in Wohnkreisen mit höherer sozioökonomischer Deprivation sind häufiger von Multimorbidität betroffen als Menschen in weniger benachteiligten Regionen. Gleichzeitig liegt das Prävalenzniveau in Ostdeutschland in allen Deprivationskategorien über dem in Westdeutschland.
Bibliogr. Info (RIS)
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Zi-Studie: Multimorbidität ab 50 Jahren weit verbreitet
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