Peer-Review-Richtlinie / Peer Review Policy
Peer-Review-Richtlinie
Arbeitsmedizin Sozialmedizin Umweltmedizin (ASU)
Version:10/2026
Gültig ab: 10/2026
Letzte Aktualisierung: 10/2026
Deutsch
1. Zweck und Geltungsbereich
Der Wissenschaftsteil der Arbeitsmedizin Sozialmedizin Umweltmedizin (ASU) veröffentlicht wissenschaftliche Beiträge, die einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren unterzogen werden. Das Peer Review dient der Qualitätssicherung und unterstützt die Redaktion bei der Beurteilung von wissenschaftlicher Qualität, methodischer Nachvollziehbarkeit, Originalität, Relevanz und redaktioneller Eignung eines Manuskripts.
Diese Richtlinie gilt für alle Manuskriptarten, die in den Autorenhinweisen für wissenschaftliche Beiträge der ASU genannt sind und als wissenschaftliche Beiträge eingereicht werden.
2. Beitragstypen mit externem Peer Review
Alle wissenschaftlichen Manuskripte, die gemäß den jeweils geltenden Autorenhinweisen für den Wissenschaftsteil der ASU eingereicht werden, durchlaufen grundsätzlich ein externes Peer Review. Dies umfasst insbesondere – soweit in den Autorenhinweisen vorgesehen –:
- Originalarbeiten
- Übersichtsarbeiten, einschließlich systematischer Reviews und narrativer Reviews
- Kurzmitteilungen / Short Reports
- Studienprotokolle
- Fallberichte und Fallserien, sofern als wissenschaftlicher Beitrag eingereicht
- wissenschaftliche Stellungnahmen, Diskussionsbeiträge oder weitere wissenschaftliche Manuskriptarten, sofern sie ausdrücklich als „peer reviewed“ gekennzeichnet werden
Die jeweils geltenden Autorenhinweise definieren die zugelassenen Manuskriptarten und deren formale Anforderungen.
Nicht extern peer reviewed sind grundsätzlich:
- Editorials
- Nachrichten und Mitteilungen
- Verbandsmitteilungen
- Personalia
- Buchbesprechungen
- sonstige redaktionelle Inhalte
2.1. Peer Review Praxisbeiträge
Praxisbeiträge werden von der Redaktion auf Inhalt und formale Anforderungen geprüft und redigiert. Soweit eine fachliche Begutachtung vorgesehen ist, erfolgt diese durch interne Fachleute mit einschlägiger Expertise. Über die Annahme oder Ablehnung entscheidet die Chefredaktion.
Dieses Verfahren ist vom externen Peer Review wissenschaftlicher Manuskripte zu unterscheiden. Praxisbeiträge werden nur dann als extern peer reviewed bezeichnet, wenn sie das in dieser Richtlinie beschriebene externe Begutachtungsverfahren vollständig durchlaufen haben. Andernfalls werden sie entsprechend dem tatsächlich durchgeführten Verfahren als „editorially reviewed“ oder „editorial and expert reviewed“ gekennzeichnet.
3. Begutachtungsmodell: Single-blind Peer Review
ASU verwendet für wissenschaftliche Manuskripte in der Regel ein single-blind Peer-Review-Verfahren:
- Die Gutachterinnen/Gutachter kennen die Namen und institutionellen Zugehörigkeiten der Autor:innen.
- Die Autorinnen/Autoren erhalten die Namen der Gutachterinnen/Gutachter grundsätzlich nicht.
- Die Gutachten werden den Autorinnen/Autoren in anonymisierter Form übermittelt, soweit dies erforderlich ist, um Rückschlüsse auf die Identität der Gutachtenden zu vermeiden.
Die Redaktion wahrt die Vertraulichkeit des Begutachtungsprozesses. Manuskripte, Gutachten, personenbezogene Angaben und redaktionelle Kommunikation dürfen ausschließlich für die Bearbeitung des jeweiligen Beitrags verwendet werden.
4. Auswahl und Anzahl der Gutachterinnen/Gutachter
Für jedes wissenschaftliche Manuskript werden grundsätzlich mindestens zwei unabhängige fachkundige Gutachten eingeholt.
Gutachterinnen/Gutachter werden nach ihrer fachlichen Expertise, methodischen Erfahrung und Unabhängigkeit ausgewählt. Die Redaktion kann zusätzliche Gutachten einholen, wenn dies aufgrund der Komplexität, Interdisziplinarität oder besonderen Relevanz eines Manuskripts erforderlich erscheint.
Gutachterinnen/Gutachter werden gebeten, insbesondere folgende Aspekte zu beurteilen:
- fachliche Relevanz und Originalität
- wissenschaftliche Fragestellung
- methodische Qualität und Nachvollziehbarkeit
- angemessene Darstellung und Interpretation der Ergebnisse
- Vollständigkeit und Qualität der Literaturangaben
- Berücksichtigung ethischer, datenschutzrechtlicher und rechtlicher Anforderungen
- Verständlichkeit, Struktur und sachliche Angemessenheit des Manuskripts
5. Rolle der Redaktion
Die Redaktion organisiert und dokumentiert das Peer-Review-Verfahren. Sie prüft eingereichte Manuskripte zunächst auf formale Vollständigkeit, Passung zum Profil des Wissenschaftsteils sowie auf die Einhaltung der Autorenhinweise und der Publikationsethik.
Nach Eingang der Gutachten entscheidet die zuständige Redaktion über das weitere Vorgehen. Mögliche Entscheidungen sind insbesondere:
- Annahme
- Annahme nach kleineren Änderungen
- Überarbeitung und erneute Begutachtung
- Ablehnung
Bei einer Überarbeitung übermittelt die Redaktion den Autorinnen/Autoren die anonymisierten Gutachterhinweise und fordert eine nachvollziehbare Stellungnahme zu allen Kommentaren an. Die Autorinnen/Autoren sollen darlegen,
-
welche Änderungen vorgenommen wurden
-
welche Hinweise nicht umgesetzt wurden und warum
-
sowie gegebenenfalls an welcher Stelle im Manuskript Änderungen erfolgt sind
Die Chefredaktion bzw. die hierfür zuständige redaktionelle Instanz prüft, ob und inwieweit die Anmerkungen der Gutachterinnen/Gutachter angemessen umgesetzt wurden. Falls erforderlich, kann sie weitere Korrekturen anfordern oder das überarbeitete Manuskript erneut den ursprünglichen oder weiteren Gutachterinnen/Gutachter vorlegen.
Die endgültige redaktionelle Entscheidung wird unabhängig von wirtschaftlichen, persönlichen oder institutionellen Interessen getroffen.
6. Rolle des wissenschaftlichen Beirats
Der wissenschaftliche Beirat unterstützt die Redaktion beratend bei der Sicherung wissenschaftlicher Qualität und Integrität.
Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats können insbesondere hinzugezogen werden:
- bei widersprüchlichen Gutachten
- bei Konflikten im Begutachtungs- oder Entscheidungsprozess
- bei Fragen zu möglichen Interessenkonflikten
- bei Beschwerden oder Einsprüchen gegen redaktionelle Entscheidungen
- bei Zweifeln an wissenschaftlicher Integrität, methodischer Qualität oder ethischer Vertretbarkeit eines Manuskripts
- zur Benennung geeigneter unabhängiger Gutachterinnen/Gutachter
Der wissenschaftliche Beirat ersetzt nicht die Verantwortung der Redaktion für die endgültige redaktionelle Entscheidung. Seine Beratung wird bei relevanten Fällen intern dokumentiert.
7. Interessenkonflikte und Unabhängigkeit
Gutachterinnen/Gutachter, Redaktionsmitglieder und Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats müssen mögliche finanzielle, institutionelle, persönliche, wissenschaftliche oder sonstige Interessenkonflikte offenlegen, bevor sie an einer Begutachtung oder Entscheidung mitwirken.
Ein relevanter Interessenkonflikt kann beispielsweise vorliegen bei:
-
gemeinsamer aktueller oder jüngerer wissenschaftlicher Zusammenarbeit mit Autorinnen/Autoren
-
Zugehörigkeit zur gleichen Arbeitsgruppe, Abteilung oder Institution
-
Betreuungs-, Prüfungs- oder Vorgesetztenverhältnissen
-
engen persönlichen Beziehungen
-
unmittelbarer wissenschaftlicher Konkurrenz
-
finanziellen Interessen oder Beratungstätigkeiten mit Bezug zum Manuskript
Personen mit einem relevanten Interessenkonflikt dürfen nicht als Gutachterinnen/Gutachter tätig werden und nicht an der redaktionellen Entscheidung über das betreffende Manuskript mitwirken.
Bestehen Zweifel, ob ein Interessenkonflikt vorliegt, entscheidet die Chefredaktion oder – sofern diese selbst betroffen ist – eine unbefangene, dafür benannte redaktionelle Person. In Konfliktfällen kann ein unabhängiges Mitglied des wissenschaftlichen Beirats hinzugezogen werden.
8. Manuskripte von Editorinnen/Editoren oder Beiratsmitgliedern
Editorinnen/Editoren, Mitglieder der Chefredaktion und Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats dürfen eigene Manuskripte bei ASU einreichen. Sie dürfen jedoch weder die Auswahl der Gutachterinnen/Gutachter beeinflussen noch an der Bearbeitung oder Entscheidung über ihr eigenes Manuskript mitwirken.
Für solche Manuskripte wird eine unabhängige redaktionell verantwortliche Person benannt. Diese organisiert das Peer Review, kommuniziert mit den Autorinnen/Autoren und trifft die redaktionelle Entscheidung auf Grundlage der Gutachten.
Dasselbe Verfahren gilt, wenn ein Manuskript von Personen aus der eigenen Institution, Arbeitsgruppe oder einem engen Kooperationsumfeld eines zuständigen Editors eingereicht wird.
9. Umgang mit widersprüchlichen Gutachten
Wenn die Gutachten in ihrer Bewertung oder Empfehlung erheblich voneinander abweichen und eine redaktionelle Entscheidung auf dieser Grundlage nicht zuverlässig getroffen werden kann, wird grundsätzlich ein drittes unabhängiges Gutachten eingeholt.
Zusätzlich oder alternativ kann die Redaktion ein unbefangenes Mitglied des wissenschaftlichen Beirats um eine fachliche Einschätzung bitten. Dieses darf nicht in einem Interessenkonflikt mit den Autorinnen/Autoren, dem Manuskript oder den bisherigen Gutachterinnen/Gutachter stehen.
Die endgültige Entscheidung berücksichtigt die Qualität und Nachvollziehbarkeit der Gutachten, nicht allein die Anzahl positiver oder negativer Empfehlungen.
10. Vertraulichkeit und Umgang mit Manuskripten
Alle am Peer-Review-Prozess beteiligten Personen behandeln eingereichte Manuskripte und zugehörige Unterlagen vertraulich.
Gutachterinnen/Gutachter dürfen:
-
Manuskripte nicht an Dritte weitergeben
-
Inhalte nicht vor der Veröffentlichung zitieren oder für eigene Forschung, Publikationen oder wirtschaftliche Zwecke verwenden
-
vertrauliche Manuskriptinhalte nicht in externe oder öffentlich zugängliche KI-Systeme eingeben
-
ohne vorherige Zustimmung der Redaktion keine weiteren Personen zur Unterstützung hinzuziehen.
Falls Gutachterinnen/Gutachter aus fachlichen Gründen Unterstützung benötigen, müssen sie zuvor die Redaktion informieren. Eine Einbeziehung Dritter ist nur zulässig, wenn Vertraulichkeit, Datenschutz und die Offenlegung möglicher Interessenkonflikte gewährleistet sind.
11. Manipulation des Peer Review
ASU toleriert keine Manipulation des Peer-Review-Verfahrens. Dazu gehören insbesondere:
-
die Benennung fingierter Gutachterinnen/Gutachter oder unrichtiger Kontaktdaten
-
die Nutzung fremder Identitäten
-
unzulässige Einflussnahme auf Gutachterinnen/Gutachter oder Redaktionsmitglieder
-
die Weitergabe vertraulicher Manuskript- oder Begutachtungsinformationen
-
das Verschweigen erheblicher Interessenkonflikte
-
die koordinierte oder missbräuchliche Beeinflussung redaktioneller Entscheidungen
Bei einem begründeten Verdacht prüft die Redaktion den Sachverhalt. Sie kann die Bearbeitung aussetzen, weitere Informationen einholen, das Manuskript ablehnen und bei schwerwiegenden Fällen die zuständigen Institutionen oder andere geeignete Stellen informieren.
12. Beschwerden und Einsprüche gegen redaktionelle Entscheidungen
Autorinnen/Autoren können gegen eine redaktionelle Entscheidung Einspruch einlegen, wenn sie einen nachvollziehbaren Grund vorbringen. Ein Einspruch muss schriftlich und begründet an redaktion@asu-arbeitsmedizin.com gerichtet werden.
Ein Einspruch sollte insbesondere enthalten:
-
die Manuskriptkennung und den Titel
-
eine sachliche Begründung
-
gegebenenfalls neue relevante Informationen
-
Hinweise auf mögliche Verfahrensfehler
-
eine konkrete Auseinandersetzung mit den Gutachterhinweisen oder der redaktionellen Entscheidung
Die Beschwerde oder der Einspruch wird von einer Person geprüft, die nicht an der ursprünglichen Entscheidung beteiligt war. Bei komplexen Fällen, bei möglichen Interessenkonflikten oder bei grundsätzlichen wissenschaftlichen bzw. ethischen Fragen wird ein unbefangenes Mitglied des wissenschaftlichen Beirats hinzugezogen.
Ein Einspruch begründet keinen Anspruch auf Annahme eines Manuskripts oder auf ein neues Peer Review. Die Entscheidung über das weitere Vorgehen wird schriftlich begründet und dokumentiert.
13. Kontakt
Fragen zum Peer-Review-Verfahren, Hinweise auf mögliche Interessenkonflikte oder Beschwerden richten Sie bitte an:
ASU Redaktion / Peer Review Kontakt
redaktion@asu-arbeitsmedizin.com
Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG
Forststr. 131, 70193 Stuttgart
Peer Review Policy
Arbeitsmedizin Sozialmedizin Umweltmedizin (ASU)
Version: 10/2026
Effective from:10/2026
Last updated: 10/2026
1. Purpose and scope
The scientific section of Arbeitsmedizin Sozialmedizin Umweltmedizin (ASU) publishes scholarly content that undergoes a transparent and independent review process. Peer review serves to assure quality and supports the editorial team in assessing the scientific quality, methodological soundness, originality, relevance and editorial suitability of a manuscript.
This policy applies to all manuscript types listed in the current author guidelines for scholarly contributions to the ASU scientific section.
Important implementation note: Assessment as part of a doctoral thesis, doctoral examination, grant application or another external evaluation should not automatically replace ASU peer review. A manuscript may be based on a doctoral thesis; however, to be published as a peer-reviewed scholarly ASU article, it should normally undergo the external peer-review procedure described in this policy.
2. Article types subject to external peer review
All scholarly manuscripts submitted to the ASU scientific section in accordance with the current author guidelines normally undergo external peer review. This includes, where provided for in the author guidelines:
-
original research articles;
-
review articles, including systematic and narrative reviews;
-
short reports;
-
study protocols;
-
case reports and case series, where submitted as scholarly articles;
-
scholarly statements, discussion papers and other scholarly manuscript types explicitly labelled as “peer reviewed”.
The current author guidelines define the accepted manuscript types and their formal requirements.
The following content is normally not subject to external peer review:
-
editorials;
-
news items and announcements;
-
association communications;
-
personalia;
-
book reviews;
-
other editorial content.
Practice-oriented articles are described as externally peer reviewed only if they have completed the process set out in this policy. Otherwise, they are labelled as “editorially reviewed” or “editorial and expert reviewed”.
3. Review model: single-blind peer review
ASU normally uses a single-blind peer-review model for scholarly manuscripts:
-
Reviewers know the names and institutional affiliations of the authors.
-
Authors are not normally informed of the reviewers’ identities.
-
Reviewer reports are provided to authors in anonymised form where necessary to prevent identification of reviewers.
The editorial office safeguards the confidentiality of the review process. Manuscripts, reviews, personal data and editorial communications may be used only for the assessment and processing of the relevant submission.
4. Selection and number of reviewers
For each scholarly manuscript, ASU normally obtains at least two independent expert reviews.
Reviewers are selected on the basis of subject expertise, methodological experience and independence. The editorial office may obtain additional reviews where this is appropriate because of the complexity, interdisciplinary nature or particular relevance of a manuscript.
Reviewers are asked to assess, in particular:
-
scholarly relevance and originality;
-
the research question;
-
methodological quality and transparency;
-
appropriate presentation and interpretation of results;
-
completeness and quality of references;
-
compliance with ethical, legal and data-protection requirements;
-
clarity, structure and appropriateness of the manuscript.
5. Role of the editorial team
The editorial team organises and documents the peer-review process. It initially checks submissions for formal completeness, fit with the scope of the scientific section, compliance with the author guidelines and compliance with the journal’s publication-ethics policies.
After receiving the reviewer reports, the responsible editorial team decides on the next step. Possible decisions include:
-
acceptance;
-
acceptance subject to minor revisions;
-
revision and renewed review;
-
rejection.
Where revision is requested, the editorial office provides the authors with anonymised reviewer comments and requests a point-by-point response. Authors should explain:
-
which changes have been made;
-
which comments have not been implemented and why; and
-
where changes have been made in the revised manuscript.
The Editor-in-Chief, or the editorial person responsible for the manuscript, assesses whether reviewer comments have been adequately addressed. Where necessary, further revisions may be requested or the revised manuscript may be returned to the original or additional reviewers.
Final editorial decisions are made independently of commercial, personal and institutional interests.
6. Role of the Scientific Advisory Board
The Scientific Advisory Board supports the editorial team in an advisory capacity in safeguarding scholarly quality and integrity.
Members of the Scientific Advisory Board may be consulted, in particular:
-
where reviewer reports conflict;
-
in disputes within the review or decision-making process;
-
in questions concerning potential competing interests;
-
in complaints or appeals against editorial decisions;
-
where there are concerns about research integrity, methodological quality or ethical acceptability;
-
in identifying suitable independent reviewers.
The Scientific Advisory Board does not replace the editorial team’s responsibility for the final editorial decision. Its involvement in relevant cases is documented internally.
7. Competing interests and independence
Reviewers, editors and members of the Scientific Advisory Board must disclose any financial, institutional, personal, scholarly or other competing interests before participating in a review or editorial decision.
A relevant competing interest may include, for example:
-
current or recent research collaboration with an author;
-
membership of the same research group, department or institution;
-
supervisory, examination or line-management relationships;
-
close personal relationships;
-
direct scholarly competition;
-
financial interests or consultancy activities related to the manuscript.
Persons with a relevant competing interest must not review the manuscript or participate in editorial decisions concerning it.
Where there is uncertainty as to whether a competing interest exists, the Editor-in-Chief will decide or, where the Editor-in-Chief is involved, an impartial designated editor will decide. In conflict cases, an independent member of the Scientific Advisory Board may be consulted.
8. Manuscripts submitted by editors or Advisory Board members
Editors, members of the Editor-in-Chief’s team and members of the Scientific Advisory Board may submit manuscripts to ASU. However, they must not influence the selection of reviewers, participate in the handling of the manuscript or make editorial decisions on their own submission.
For such manuscripts, an independent editorial person will be appointed. This person will organise peer review, communicate with the authors and make the editorial decision on the basis of the reviewer reports.
The same procedure applies where a manuscript is submitted by authors from the same institution, research group or close collaborative network as the responsible editor.
9. Handling conflicting reviewer reports
Where reviewer reports differ substantially in their assessment or recommendation and a reliable decision cannot be made on that basis, ASU will normally obtain a third independent review.
In addition or alternatively, the editorial office may seek a scholarly assessment from an impartial member of the Scientific Advisory Board. That person must not have a competing interest in relation to the authors, the manuscript or the existing reviewers.
The final decision considers the quality, reasoning and evidential basis of the reviewer reports, not simply the number of positive or negative recommendations.
10. Confidentiality and handling of manuscripts
All persons involved in peer review must treat submitted manuscripts and related materials as confidential.
Reviewers must not:
-
share manuscripts with third parties;
-
cite unpublished content or use it for their own research, publications or commercial purposes;
-
enter confidential manuscript content into external or publicly accessible AI systems;
-
involve others in the review without prior permission from the editorial office.
If reviewers require expert support for a specific issue, they must first notify the editorial office. Third-party involvement is permissible only where confidentiality, data protection and disclosure of possible competing interests are ensured.
11. Peer-review manipulation
ASU does not tolerate manipulation of the peer-review process. This includes, in particular:
-
suggesting fictitious reviewers or providing incorrect contact details;
-
using another person’s identity;
-
exerting undue influence on reviewers or editorial staff;
-
disclosing confidential manuscript or review information;
-
failing to disclose material competing interests;
-
coordinated or improper attempts to influence editorial decisions.
Where there is a reasonable concern, the editorial office will investigate the matter. It may suspend processing, request further information, reject the manuscript and, in serious cases, notify relevant institutions or other appropriate bodies.
12. Complaints and appeals against editorial decisions
Authors may appeal an editorial decision where they can provide a substantiated reason. Appeals must be submitted in writing to redaktion@asu-arbeitsmedizin.com.
An appeal should include:
-
the manuscript reference number and title;
-
a reasoned explanation;
-
where applicable, new relevant information;
-
information on possible procedural errors; and
-
a specific response to reviewer comments or the editorial decision.
The complaint or appeal will be assessed by a person who was not involved in the original decision. In complex cases, in cases involving possible competing interests, or where fundamental scholarly or ethical issues arise, an impartial member of the Scientific Advisory Board will be consulted.
An appeal does not create an entitlement to acceptance or to a further peer-review process. The decision on further action will be documented and communicated in writing.
13. Contact
Questions about peer review, reports of potential competing interests and complaints may be directed to:
ASU Editorial Office / Peer Review Contact
redaktion@asu-arbeitsmedizin.com
Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG
Forststr. 131, D-70193 Stuttgart