Berufskrankheiten

Bekanntlich sind Ärzte und Zahnärzte gesetzlich verpflichtet, den begründeten Verdacht auf Vorliegen einer Berufskrankheit anzuzeigen. Hilfestellung geben die Merkblätter zu den Berufskrankheiten, die in der Vergangenheit vom Bundesministerium für Arbeit- und Sozialordnung (BMAS) herausgegeben wurden. Obgleich zu den neuen Berufskrankheiten keine Merkblätter mehr veröffentlicht werden, geben die verfügbaren Merkblätter wichtige Anhaltspunkte und Hinweise insbesondere zu beruflichen Gefährdungsmöglichkeiten und zum Krankheitsbild. Wichtig ist, das Erscheinungsjahr zu beachten, sodass ggfs. neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu berücksichtigen sind. Diese können den einschlägigen Fachbüchern entnommen werden.

Seit  1995 werden vom ärztlichen Sachverständigenbeirat „Berufskrankheiten“ wissenschaftliche Begründungen erarbeitet und vom BMAS veröffentlicht. Sie stellen die arbeitsmedizinische Grundlage für die Neuaufnahme einer Erkrankung als Berufskrankheit dar. Ihre Kenntnis ist für die Meldepflicht ebenfalls wichtig.

Merkblätter und wissenschaftliche Begründungen zu den Berufskrankheiten der Anlage 1 zur Berufskrankheiten-Verordnung (BKV)

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