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Gesundheitsrisiko anorganischer Fasern: Messung nach VDI 3492

Dazu zählen unter anderem Chrysotil, Amphibolasbest, Calciumsulfat sowie weitere anorganische Fasern. Die Analyse erfolgt mithilfe des REM/EDXA-Verfahrens, also der Rasterelektronenmikroskopie in Kombination mit energiedispersiver Röntgenanalyse.

Das beschriebene Verfahren ermöglicht eine hohe analytische Sicherheit. Unter den in der Richtlinie festgelegten Standardbedingungen liegt die Nachweisgrenze für die Faseranzahlkonzentration unter 300 Fasern pro Kubikmeter Luft, die analytische Empfindlichkeit bei 100 Fasern pro Kubikmeter. Ergänzend enthält die Richtlinie Hinweise zur Unterscheidung von Produktfasern sowie zur Bestimmung organischer Fasern.

Damit schafft die VDI 3492 einheitliche Vorgaben für die Messungen von Asbest und weiteren anorganischen Faserpartikeln, führt systematisch von der Planung über die Messung bis zur Auswertung und erhöht so die Sicherheit für Fachkräfte und Bewohner. Gleichzeitig unterstützt sie Gutachten, Prüfungen und Sanierungsmaßnahmen mit verlässlichen und nachvollziehbaren Messergebnissen.