Ihr Verantwortungsbewusstsein ihren Mitmenschen gegenüber ist bei diesem Thema hoch: Andere zu schützen, ist für die große Mehrheit eine Motivation, sich impfen zu lassen. Das sind die positiven Ergebnisse einer nun veröffentlichten Online-Umfrage des Robert-Koch-Instituts (RKI). Doch es gibt auch weniger erfreuliche Ergebnisse. So überschätzen viele Menschen das Auftreten möglicher Impfnebenwirkungen oder lassen sich durch Impfmythen verunsichern. Zum Teil seien diese Ergebnisse bedenklich, folgern die Autorinnen und Autoren des „Impress“-Projekts, für das das RKI im vergangenen Oktober online 5450 Erwachsene in Deutschland nach ihren Einstellungen und ihrem Informationsstand zum Impfen befragt hat. Die Fehleinschätzungen, die manche Befragte äußerten, könnten das Vertrauen in die Sicherheit und Wirksamkeit von Impfungen beeinträchtigen, die Inanspruchnahme von Impfungen sinken lassen und damit letztlich auch der Gesundheit der Nichtgeimpften und der Bevölkerung schaden.
Bibliogr. Info (RIS)
Offener Zugang
Bedenklicher Hang zu Impfmythen
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