Neueste ASU-Artikel aus der Wissenschaft Akustische Arbeitsumgebung und Anforderungsniveau unterschiedlicher Tätigkeiten: Ergebnisse der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2024 05.01.2026 - Personale oder situative Faktoren, wie beispielsweise die Schwierigkeit einer Arbeitsaufgabe, können zusätzlich zu den akustischen Eigenschaften von Geräuschen auch die individuellen Effekte einer akustisch ungünstigen Situation beeinflussen. In diesem Beitrag wird betrachtet, ob sich aus Ergebnissen zum Anforderungsniveau unterschiedlicher beruflicher Tätigkeiten Erkenntnisse zu den Tätigkeitskategorien in der Arbeitsstättenregel Lärm (ASR A3.7) ableiten lassen. Zwischen Routine und Innovation: Aktuelle und künftige Entwicklungen der arbeitsmedizinischen Vorsorge – eine qualitative Erhebung* 05.01.2026 - Die arbeitsmedizinische Vorsorge (AV) soll Beschäftigte bestmöglich vor negativen physischen und psychischen Auswirkungen am Arbeitsplatz schützen. Dabei wird die Durchführung der AV durch die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) grundsätzlich geregelt und durch die Arbeitsmedizinischen Regeln und die Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) weiter konkretisiert. Ziel dieser Studie ist es, durch eine qualitative Erhebung, eine grundlegende Einschätzung zu erhalten, wie Arbeitsmedizinerinnen und Arbeitsmediziner die praktische Umsetzung der AV wahrnehmen und einschätzen. © Foto: Universitätsklinikum Tübingen/Ulrike Wicke Das IASV feierte seinen 60. Geburtstag Leuchtturm für Prävention und gesunde Arbeit 28.11.2025 - Nähe zur Praxis, Exzellenz in der Forschung – und Modell für die Zukunft: Das Jubiläumssymposium des Instituts für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung (IASV) am Universitätsklinikum Tübingen zeigte: Wissenschaftlich fundierte und zugleich praxisnahe Arbeitsmedizin bleibt für gesunde Beschäftigung entscheidend. Risk of Hepatitis B Transmission by health care workers – a systematic review 28.11.2025 - Ein systematisches Review untersuchte das Risiko der Übertragung von Hepatitis B von medizinischem Personal auf Patientinnen und Patienten sowie die Frage, inwieweit existierende nationale Leitlinien sich auf wissenschaftliche Evidenz stützen können Weitere Meldungen zu "Wissenschaft" Neueste ASU-Artikel aus der Praxis © Foto: natali_mis Digitales Impfmanagement in der Arbeitsmedizin 05.01.2026 - Impfungen gehören zu den effektivsten Präventionsmaßnahmen der modernen Medizin – und spielen auch in der Arbeitsmedizin eine wichtige Rolle. Ob Hepatitis-B-Schutz für medizinisches Personal, Impfung gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) für Forstarbeiter oder die jährliche Grippe- beziehungsweise COVID-19-Schutzkampagne im Betrieb: Impfprävention schützt Mitarbeitende, reduziert krankheitsbedingte Ausfälle und stärkt die betriebliche Gesundheitskultur. Gleichzeitig sind Dokumentation, Nachverfolgung und Auffrischung im analogen Alltag oft zeitaufwendig und fehleranfällig. Genau hier setzt das digitale Impfmanagement an. © Fotos: navel robotics GmbH Soziale Roboter in der Sozialen Arbeit: Chancen und Potenziale in der Altenpflege 05.01.2026 - Soziale Roboter können die Altenpflege revolutionieren: Sie entlasten Fachkräfte und fördern das Wohlbefinden Pflegebedürftiger durch emotionale und kognitive Aktivierung. Das Beispiel des empathischen Roboters Navel zeigt, dass KI und Robotik das Potenzial haben, auch in sozialen Bereichen zu unterstützen und dabei helfen können, Versorgung auf Dauer zu sichern. Potenziale und Grenzen von KI-Tools für verständliche Gesundheitskommunikation – Ergebnisse aus dem Projekt KI-GesKom 05.01.2026 - Wie kann Künstliche Intelligenz helfen, Gesundheitsinformationen besser verständlich zu machen und wo stößt sie an Grenzen? Das Projekt KI-GesKom der Forschungsstelle Leichte Sprache untersucht, wie gut große Sprachmodell (LLMs, z. B. ChatGPT) und spezialisierte Übersetzungstools, wie beispielsweise SUMM AI, medizinische Fachtexte in Einfache Sprache übertragen. Die Ergebnisse zeigen sowohl Potenzial als auch Risiken für den Einsatz von KI zur Generierung von verständlichen Gesundheitstexten auf. Stressmanagement digital augmentieren 05.01.2026 - Stress gehört zu den wichtigen gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit, auch im Unternehmenskontext. Effektives Stressmanagement erfordert klare Ziele und Maßnahmen. Digitale Technologien wie Wearables und künstliche Intelligenz bieten neue Chancen, Stressmanagement zu augmentieren, zum Beispiel für Echtzeit-Feedback, bergen jedoch auch Risiken. Prämierte Kongress-Poster 05.01.2026 - Die Arbeitsmedizin nimmt eine zentrale Rolle in der Primärprävention und der Förderung gesunder Arbeits- und Lebensbedingungen ein. Im Spannungsfeld zwischen demografischem Wandel, Fachkräftemangel und immer komplexeren Anforderungen an die psychische und physische Belastbarkeit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer untersucht die Arbeit, die diesem Beitrag zugrunde liegt, den tatsächlichen Nutzen arbeitsmedizinischer Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Mitarbeitenden. Basierend auf einer empirischen Untersuchung in Betrieben des Großraums Graz werden die Akzeptanz und der wahrgenommene Mehrwert der Arbeitsmedizin dargestellt und diskutiert. Gesundheit in Pflegeberufen 05.01.2026 - Medizinische Einmalhandschuhe indikationsgerecht einzusetzen, ist unerlässlich. Bei der Festlegung der Indikationen sollten gleichermaßen Aspekte des Infektions- und des Arbeitsschutzes unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit zugrunde gelegt werden. Dieser Beitrag fokussiert den indikationsgerechten Einsatz medizinischer Einmalhandschuhe im Gesundheitswesen bei der Körperwaschung und bei Einreibungen von zu Pflegenden sowie zur Vermeidung sichtbarer Verschmutzungen der Hände, die ein Händewaschen erfordern. EVA-Mesothel: Das neue Vorsorgeangebot zur Früherkennung von Mesotheliomen 05.01.2026 - Das Erweiterte Vorsorgeangebot zur Mesotheliom-Früherkennung bei Personen mit einer anerkannten Berufserkrankung Nr. 4103 (Asbestose/asbestbedingte Pleuraveränderungen) „EVA-Mesothel“ mittels blutbasierter Biomarker ist bundesweit gestartet. Der Artikel beleuchtet die aktuelle Situation und die Hintergründe von Früherkennungsangeboten sowie die Ergebnisse der Pilotphase von EVA-Mesothel. Für Interessierte wird die Brücke zum ärztlichen E-Learning und zur Beauftragungsmöglichkeit geschlagen. © © M. Albrod Arbeitshistorische Fundstücke (Teil 1) 05.01.2026 - Zahlreiche Museen geben einen umfassenden Einblick in die Historie des Arbeitslebens und des Arbeitsschutzes. Manche Zeugnisse vergangener Arbeitswelten finden sich aber auch unverändert an ihren originalen Standorten. Dort bleiben sie selbst an touristisch viel besuchten Orten den Besuchern meist verborgen. Drei derartige, sehr unterschiedliche „Hidden Places“ werden in einer Serie in den nächsten Ausgaben der ASU vorgestellt: Der Königspesel auf Hallig Hooge, eine Privatvilla in Großhansdorf und der Dom zu Köln. © © Alexander Ziegler Das InfektInfo Nr. 90: Ein wichtiger Baustein zum Schutz von Bundeswehrangehörigen vor durch Zecken übertragenen Krankheitserregern 28.11.2025 - Mit derzeit rund 264.000 Angehörigen ist die Bundeswehr einer der größten Arbeitgeber Deutschlands. Aufgrund des Berufsbildes von Soldatinnen und Soldaten haben diese – aber auch eine nicht unerhebliche Anzahl an zivilen Bundeswehrangehörigen – ein erhöhtes Risiko, sich mit einer durch Zecken übertragenen Infektionskrankheit anzustecken. Im Rahmen der Prävention ist es eines der Ziele des Sanitätsdienstes der Bundeswehr, Bundeswehrangehörige über die von Zecken ausgehenden Risiken sowie effektive Schutzmaßnahmen zu informieren. In Kombination mit dem Merkblatt Zecken und einem Beitrag im Online-Magazin YNSIDE, stellt das hier vorgestellte InfektInfo Nr. 90 einen wichtigen Baustein des Kommunikationskonzepts zur Risikovermeidung dar. © Foto: DGUV/Heiko Laschitzki „Prävention ist eine Investition in Menschen und Betriebe“ 28.11.2025 - Dr. Stephan Fasshauer ist neuer Hauptgeschäftsführer des Spitzenverbandes der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV). Wir sprachen mit ihm über seine neue Aufgabe, die Bedeutung von Prävention für Wirtschaft und Gesellschaft und die Rolle von Betriebsärztinnen und Betriebsärzten für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. © Foto: Christopher Heine 70 Jahre MAK-Kommission: Wegbereiter für gesunde Arbeitsplätze 28.11.2025 - In diesem Jahr feiert die Ständige Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der Deutschen Forschungsgemeinschaft, besser bekannt als MAK-Kommission, ihr 70-jähriges Bestehen. Ein beeindruckendes Jubiläum, das uns dazu einlädt, die essenzielle Arbeit dieser Institution zu würdigen, die seit sieben Jahrzehnten maßgeblich zur Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz in Deutschland beiträgt. Die MAK-Kommission ist ein unverzichtbarer Pfeiler des Arbeitsschutzes. Ihre wissenschaftlich fundierten Empfehlungen und Grenzwerte für gesundheitsgefährdende Stoffe sind die Grundlage für Präventionsmaßnahmen und Schutzvorschriften in zahlreichen Branchen. Dies ist das Ergebnis der engagierten Arbeit von Expertinnen und Experten aus den unterschiedlichsten Disziplinen – von der Toxikologie über die Arbeitsmedizin und Chemie bis hin zur Pathologie und Messtechnik. Leistungsminderung am Arbeitsplatz als Folge sexueller Funktionsstörungen 28.11.2025 - Schädigungen der für das Sexualleben wichtigen Nerven- und Gefäßstrukturen können zu Angstzuständen, Depressionen, sozialen Phobien sowie Einschränkungen des Selbstwertgefühls und der Identität führen und so die Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz mindern. Dies belastet betroffene Patientinnen und Patienten wesentlich stärker als in der betriebsärztlichen Praxis wahrgenommen wird. Harnröhrenstriktur 28.11.2025 - Eine der Ursachen für Beschwerden beim Wasserlassen (Blasenfunktionsstörung) beim Mann sind Harnröhrenstrikturen. Sie können durch Reizungen und Verletzungen jeglicher Art verursacht werden. Typische Frühsymptome sind abgeschwächter, geteilter oder streuender Harnstrahl. Später können zum Beispiel Pollakisurie, Nykturie, oder verstärkter Harndrang auftreten. Diese Beschwerden führen mitunter zu erheblichen Beeinträchtigungen sowie zum Verlust von Arbeitsplatzmöglichkeiten. Störungen der Blasenfunktion – Tabu-Thema, auch für die Arbeitsmedizin? 28.11.2025 - Blasenfunktionsstörungen haben ab dem 40. Lebensjahr eine Prävalenz von bis zu 40 %. Die vielfältige Ätiologie erfordert eine umfassende und qualifizierte Differenzialdiagnostik. Blasenfunktionsstörungen können zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität, einer geringeren Arbeitsleistung und erhöhten Fehlzeiten am Arbeitsplatz führen und erfordern gegebenenfalls eine Umgestaltung des Arbeitsplatzes beziehungsweise eine Änderung der beruflichen Tätigkeit. © Foto: Theron/peopleimages.com- stock.adobe.com Unfallbedingte Querschnittlähmung und Harnblasenkarzinom 28.11.2025 - Das Harnblasenkarzinom ist bei Querschnittgelähmten eine seltene, aber typische Langzeitfolge. Diese kann unter Abwägung der in der Matrix angegebenen Kriterien als Unfallfolge anerkannt werden. Derzeit ist kein Screening zur Früherkennung möglich. Daher ist bei ungewöhnlichen Symptomen eine rasche Abklärung anzustreben. Weitere Meldungen zu "Praxis" Journal Information Electronic ISSN2363-4669 Print ISSN0944-6052