Die Impfquoten steigen, doch Deutschland hinkt noch weit hinterher. Sorgen machen der ECDC zunehmende Fälle von Keuchhusten und Pneumokokken-Infektionen. - Seit etwa 15 Jahren gibt es HPV-Impfprogramme in Europa – und die Evidenz für ihren Nutzen steige zunehmend, meldet das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) parallel zur europäischen Impfwoche. Sie steht in diesem Jahr unter dem Motto »Impfen funktioniert für jede Generation«. Der neue Report zeigt, dass mittlerweile alle europäischen Ländern Jungen in ihre HPV-Impfprogramme aufgenommen haben. Das Ziel einer Impfquote von 90 Prozent wird mittlerweile in Norwegen, Island und Portugal bei Mädchen bis 15 Jahren (abgeschlossene Zweitimpfung) erreicht. Dänemark, Schweden, Spanien, Luxemburg und Malta liegen bei über 80 Prozent. Der Schnitt in der EU beziehungsweise im europäischen Wirtschaftsraum liegt jedoch erst bei 65 Prozent – und in Deutschland sogar nur bei 55 Prozent. Die Zahlen lassen sich auch im neuen Impfquoten-Dashboard der ECDC ablesen. Bei den Jungen liegt die Quote im EU/EWR-Schnitt bei 55 Prozent (Deutschland: 34 Prozent).
Bibliogr. Info (RIS)
Offener Zugang
Drei europäische Länder erreichen 90 Prozent Impfquote
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