Frauen (1,5 %) sind seltener von Unfällen am Arbeitsplatz betroffen als Männer (3,2 %). Besonders jüngere Männer und Männer mit niedriger Bildung sind häufiger von Unfällen am Arbeitsplatz betroffen. Das sind neue Ergebnisse aus dem RKI-Panel, über die RKI-Forschende im Journal of Health Monitoring berichten. Arbeit und Gesundheit ist dieses Jahr auch eines der beiden Schwerpunktthemen im Journal of Health Monitoring. Bei Unfallgeschehen ist das junge Alter aufgrund der geringeren Berufserfahrung ein eigenständiger Risikofaktor. Sozioökonomisch schlechter gestellte Erwerbstätige tragen ebenfalls ein höheres Risiko am Arbeitsplatz, da zum Beispiel eine niedrige Bildung überdurchschnittlich häufig mit unfallträchtigeren Berufen und Tätigkeiten assoziiert ist.
Bibliogr. Info (RIS)
Offener Zugang
885.000 Betroffene pro Jahr – neue Daten aus dem RKI-Panel zu Unfällen am Arbeitsplatz
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