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Risiken des Alkoholkonsums in der Schwangerschaft

Alkoholkonsum in der Schwangerschaft ist in Deutschland der häufigste Grund für nicht genetische Behinderungen. Schätzungen zufolge kommen in Deutschland jährlich etwa 10.000 Babys mit alkoholbedingten Schädigungen (sog. fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD) auf die Welt.

Man vermutet, dass davon mehr als 1.000 Kinder das Vollbild des Fetalen Alkoholsyndroms (FAS), einer schwerwiegenden geistigen und körperlichen Behinderung, aufweisen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: "Alkohol während der Schwangerschaft kann schwerwiegende Folgen für das ungeborene Kind haben. Die Fetalen Alkoholspektrum-Störungen sind eine der häufigsten bereits bei der Geburt vorliegenden Behinderungen in Deutschland und vollkommen vermeidbar. Die Projektergebnisse zeigen, dass Prävention gut in der Schule ansetzen kann. Damit schaffen wir einen weiteren Baustein für eine wirksame FASD-Prävention."

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler: "FASD ist unheilbar, die Betroffenen brauchen ein Leben lang Hilfe – dabei ist es leicht vermeidbar! Je früher jeder über die gesundheitlichen Risiken durch Alkoholkonsum in der Schwangerschaft Bescheid weiß, desto besser! Es ist gut und sinnvoll, bereits Kindern und Teenagern zu vermitteln, wie dramatisch die Folgen für das Ungeborene sind. Mit dem Projekt ‚Schwanger? Dein Kind trinkt mit!‘ wenden wir uns direkt an die Schülerinnen und Schüler, um zukünftige Erkrankungen durch FASD zu verhindern."

Der Ärztlichen Gesellschaft zur Gesundheitsförderung e. V. (ÄGGF) ist es gelungen, mit der Siemens-Betriebskrankenkasse eine Kooperationsvereinbarung für 500 Veranstaltungen abzuschließen. Diese sollen bis zum 1. Mai 2019 in den Klassen 4 bis 13 durchgeführt werden.

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