Sie schätzen sowohl ihr Erkrankungsrisiko als auch die Schwere der Erkrankung als moderat ein, während sie ihre eigene Anfälligkeit unterschätzen. Gleichzeitig handelt es sich um eine heterogene Zielgruppe mit unterschiedlichen Einstellungen hinsichtlich Wichtigkeit, Sicherheit und Wirksamkeit der Grippeimpfung. Dabei zeigt sich, dass impfrelevante Grunderkrankungen allein nicht zwangsläufig mit einer erhöhten Impfbereitschaft einhergehen; eine höhere Impfbereitschaft besteht vor allem dann, wenn zusätzlich ein höheres Lebensalter vorliegt – das sind einige der neuen Ergebnisse des Forschungsprojekts IMPRESS (IMpfverhalten verstehen, PReparednESS steigern), die das RKI jetzt veröffentlicht hat.