Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Zentrums für Präventivmedizin und Digitale Gesundheit (CPD) der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. Der Zugang zu telefonischen Krankschreibungen spielte bei falschen Krankmeldungen keine entscheidende Rolle. Wichtiger waren vielmehr Arbeitsstress, Rollenkonflikte und geringes Arbeitsengagement. - Die Sorge um einen möglichen Missbrauch von Krankschreibungen wird derzeit kontrovers diskutiert, insbesondere im Zusammenhang mit der telefonischen oder telemedizinischen Krankmeldung. Auch aktuelle Reformvorschläge aus dem Bundesgesundheitsministerium setzen hier an. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie legen allerdings nahe, dass die aktuellen politischen Reformvorschläge die zentralen Ursachen von Krankschreibungen nur begrenzt adressieren.
Bibliogr. Info (RIS)
Offener Zugang
Arbeitsbedingungen treiben Fehlzeiten – nicht telefonische Krankmeldungen
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