Ausgeleerte Plastikverpackungen weiterzuverwenden und zu praktischen Alltagshelfern umzufunktionieren, spart Müll und schont die Umwelt. So können beispielsweise Kunststoffdosen zu Sortierboxen für Kleinteile wie Schrauben, Büroklammern oder Knöpfe werden. Auch als Anzuchtgefäße für Pflanzen können sie nützlich sein.
Vorsicht ist allerdings geboten, wenn diese Verpackungen wieder für Lebensmittel verwendet werden. „Joghurtbecher, Margarinedosen oder Eisbehälter sind Einwegprodukte, die speziell für den jeweiligen Verwendungszweck hergestellt und geprüft wurden – etwa um gekühlte oder gefrorene Produkte zu schützen“, erklärt Kerstin Effers, Referentin für Umwelt und Gesundheitsschutz der Verbraucherzentrale NRW. „Für wiederholtes Spülen sowie heiße und fettige Lebensmittel sind sie nicht vorgesehen. Dann können beispielsweise verschiedene Chemikalien, Stabilisatoren oder Farbstoffe an das eingefüllte Essen abgegeben werden.“ Speisereste in Margarinedosen zu füllen, einzufrieren und später in der Mikrowelle aufzutauen, ist also keine gute Idee. „Dafür sollten nur hitzebeständige Behälter, am besten aus Glas oder weißem Porzellan, verwendet werden“, empfiehlt Effers. Um vorbereitete Snacks und Speisen zum Beispiel für Kinder, zum Picknick oder zur Arbeit mitzunehmen, sind lebensmittelechte Frischhaltedosen und Behältnisse aus Edelstahl oder Glas besser geeignet als solche aus Plastik. Erstere können immer wieder heiß gespült und lange benutzt werden.
Weiterführende Informationen zu Verpackungen und anderen Gegenständen mit Lebensmittelkontakt sind zu finden unter www.verbraucherzentrale.nrw/node/101776