Die Rotatorenmanschette der Schulter wird durch mehrere Sehnen gebildet. Die am häufigsten von Läsionen betroffene ist dabei die Supraspinatussehne. Verschiedene berufliche Expositionen können das Risiko für eine Rotatorenmanschettenläsion (RML) erhöhen. Im April 2025 wurde die RML in die Liste der Berufskrankheiten (BK) unter der Ziffer 2117 aufgenommen. Wie bei neuen BK üblich, bestehen trotz der ausführlichen wissenschaftlichen Begründung für diese BK noch Unsicherheiten, in welchen Situationen eine Meldung als Verdachtsfall sinnvoll ist und wie diese Fälle begutachtet werden sollen. An dieser Stelle wird ein Fallbeispiel einer Pflegekraft präsentiert, die die arbeitstechnischen Voraussetzungen für eine BK 2117 erfüllt, bei der der Gutachter jedoch eine Ablehnung der BK aufgrund eines erhöhten Schulterwinkels im Röntgenbild empfiehlt. Nach kritischer Würdigung der Literatur kam die interne Qualitätssicherung der betroffenen Berufsgenossenschaft bei der Begutachtung jedoch zu einem anderen Ergebnis.
Veröffentlicht am Internationalen Tag der Pflege, zeigt der Elsevier-Bericht ‘Clinician of the Future 2026’, dass die ungleichmäßige Einführung von KI in verschiedenen medizinischen Berufsgruppen Fortschritte entscheidend gefährdet. Details liefert erstmals die ergänzende Sonderausgabe Clinician of the Future 2026: Nurses Edition.
Karsten Roth, Julia Köppen, Cornelia Henschke Workplace violence and burnout among emergency medical service workers and nurses in Germany: a cross-sectional study In: Human Resources for Health, 2025: 23:66, Online: https://doi.org/10.1186/s12960-025-01026-y
In Deutschland wird der Pflegebedarf weiter deutlich steigen. Die meisten der aktuell tätigen Pflegekräfte möchten jedoch noch vor Erreichen des offiziellen Renteneintrittsalters in den Ruhestand gehen. Die im Fachjournal „Journal of Public Health“ im Juni 2025 (Online) veröffentlichte Studie untersuchte daher die genauen Gründe, warum viele ältere Pflegekräfte einen vorzeitigen Ruhestandeintritt wählen.
Kongresse bieten immer viel Neues: Während die Referierenden im Hörsaal mit exzellenten Präsentationen viele interessierte Besucherinnen und Besucher erreichen, führen die Forschungsergebnisse aus Postern häufig nur ein Schattendasein. Sie stehen oft dicht-an-dicht in Ecken des Veranstaltungsortes und es bleibt selten Zeit, sie alle gebührend zur Kenntnis zu nehmen. Doch auch hinter Postern steckt oft jede Menge Arbeit und manch interessantes Detail.
Vier von zehn Pflegekräften erscheinen häufig trotz Krankheit am Arbeitsplatz. Ein solches „Präsentismus-Verhalten“ steht meistens im direkten Zusammenhang mit Stress, mangelhafter Unternehmenskultur und Arbeitszufriedenheit. Das geht aus einer aktuellen repräsentativen Pflegestudie der BARMER und des Instituts für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) hervor.
H. Schuffenhauer
R. Hettmannsperger-Lippolt
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige Gesellschaft mbH, Fachbereich Pflege und Gesundheitz
(eingegangen am 06.10.2021, angenommen am 09.12.2021)
Violence against nurses in emergency departments. An explorative analysis of stress, coping...
Die Corona-Pandemie hat den Blick auf die hohe gesellschaftliche Bedeutung pflegerischer Arbeit noch einmal geschärft.
Die Ampelkoalition werde alles Notwendige tun, um Deutschland möglichst gut durch die Coronapandemie zu leiten. Das betonte der SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz auf der Pressekonferenz zur Vorstellung des gemeinsamen Koalitionsvertrags der Ampel-Parteien von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP.
Laut einer Studie der AOK treten viele Pflegekräfte trotz Erkrankung ihren Dienst im Altenheim oder Krankenhaus an.
Die gesundheitliche Situation von Pflegekräften mit Migrationshintergrund: ein systematisches Review
Zielstellung: Weltweit steigen die Lebenserwartung der Menschen und damit die Anzahl und das Ausmaß multimorbider und chronischer...
Arbeitssituation von Pflegekräften in der spezialisierten Palliativversorgung in Rheinland-Pfalz
Ziel: Ziel der vorliegenden Studie war es, die Arbeitssituation von Pflegekräften in der spezialisierten Palliativversorgung zu...