Die Empfehlungen der STIKO fokussieren primär auf Inlandsgefährdungen sowie den touristischen Individualschutz. Spezifische Gefährdungsprofile beruflicher Auslandstätigkeiten bleiben dabei oft unberücksichtigt, obwohl Berufs- und Umfeldgefährdungen hier verschmelzen. In der internationalen Arbeitsmedizin besteht an dieser Stelle eine Beratungslücke. Der vorliegende Artikel analysiert am Beispiel von Dengue und Chikungunya die Notwendigkeit einer erweiterten arbeitsmedizinischen Indikationsstellung bei Impfungen. Unter Berücksichtigung der STIKO-Öffnungsklausel, kumulativer Gefährdungen und der Qualität lokaler Versorgungsstrukturen wird aufgezeigt, wie Betriebsärztinnen und Betriebsärzte Gefährdungsbeurteilungen im Sinne der ArbMedVV und AMR 6.6 rechtssicher nutzen können, um unter anderem auch Berufskrankheiten (BK 3104) im Auslandseinsatz zu verhüten.
In den vergangenen Wochen sind an mehreren Standorten in Deutschland schluckimpfstoffabgeleitete Polioviren des Typs 2 in Abwasserproben nachgewiesen worden.
Wer sich mit RS-Viren infiziert, kann schwer in den Atemwegen erkranken. Jetzt empfiehlt die Ständige Impfkommission: Ältere und besonders gefährdete Menschen sollten sich impfen lassen.
Die neue Besetzung der Ständigen Impfkommission (STIKO) steht fest. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat 19 Mitglieder in das Gremium berufen. Die turnusmäßige Neubesetzung erfolgte im Benehmen mit den obersten Gesundheitsbehörden der Länder.
Gesundheitsminister Karl Lauterbach will die Ständige Impfkommission neu aufstellen. Die Amtszeit ihrer Mitglieder soll begrenzt werden.
Die Sächsische Impfkommission empfiehlt in einem aktuellen Positionspapier nur Schwangeren die Impfung gegen das Respiratory Syncytial Virus.
Im Epidemiologischen Bulletin wurden die neuen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission 2023 veröffentlicht.
Die Entscheidung des „Joint Committee on Vaccination and Immunisation“ (JCVI), das sich gegen eine generelle Coronaimpfung von 12- bis 15-Jährigen ausgesprochen hat, ist bei britischen Experten auf Kritik gestoßen.
Die Ständige Impfkommission hat sich für Coronaimpfungen für alle Kinder und Jugendlichen ab zwölf Jahren ausgesprochen. mehr…
In der Debatte um Coronaimpfungen für Kinder und Jugendliche setzt sich die Ständige Impfkommission zunehmend gegen Druck aus der Politik zur Wehr.