Artikel als PDF


PDF anzeigen

Ausgabe: 01-2012, Seite 4 9

BG BAU – Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, Arbeitsmedizinisch-Sicherheitstechnischer Dienst

B. Hartmann, A. Hauck, J. Hanse, A. Wahl-Wachendorf

RehaBau
10 Jahre arbeitsmedizinische Erfahrungen mit berufsspezifischer Rehabilitation für Klein- und Mittelbetriebe

Zusammenfassung: Das Programm RehaBau ist vor mehr als 10 Jahren zwischen dem Arbeitsmedizinischen Dienst einer Bau-Berufsgenossenschaft, einer Rehabilitationsklinik und einer Landesversicherungsanstalt (LVA) vereinbart und entwickelt worden. Betriebsärzte wirken mit an der Entwicklung und Erprobung des berufsspezifischen Programmteils und an der Beschaffung der berufsspezifischen Informationen über die körperlichen Belastungen.
Der Zugang von Beschäftigten zu einem sehr frühen Zeitpunkt entstehender gesundheitlicher Einschränkungen erfordert eine Motivation der Beschäftigten und ihrer Unternehmen in einem Gesundheitsmanagement, das den überwiegend kleinbetrieblichen Strukturen der Branche entspricht.
Die Ergebnisse von RehaBau sind in zwei Studien überprüft worden. Sie zeigen insbesondere Schmerzreduktionen und eine optimistische Zuwendung zu den Anforderungen des Berufs. Zugleich stärkt RehaBau auch die Rolle der Arbeitsmedizinischen Vorsorge. Die Einbindung des Ziels von RehaBau in Netzwerke der handwerklichen Strukturen unter dem Gesichtspunkt des Gesundheitsmanagements ist ein weiteres Ziel der Pflege und Verbreitung des Programmangebots auf dem Weg zur Lösung der demografischen Herausforderungen.

 

Stichworte: Rehabilitation – Sekundärprävention – Bauwirtschaft – Muskel-Skelett- Erkrankungen – Gesundheitsmanagement

 

Rehabau
10 years of occupational medical experience of job-specific rehabilitation for small and middle-sized firms

Abstract: The programme RehaBau was agreed and developed more than 10 years ago by the medical department of a builders’ liability insurance association, a rehabilitation clinic and a state insurance institution (LVA). Occupational physicians are involved in the development and testing of the job-specific part of the programme and in the acquisition of job-specific data for physical strain.
The admission of employees at a very early stage of symptom development requires motivation of the employees themselves and of their employers by a kind of health management appropriate for the mainly small sizes of the firms in this sector.
The results of RehaBau have been examined in two studies. They demonstrate in particular reductions in pain and an optimistic approach to the requirements of the job. At the same time, RehaBau increases the role of occupational medical care. The incorporation of the targets of RehaBau into the networks of trade structures as a form of health management is another aim of the development and extension of the programme as it attempts to solve the problems associated with demographic change.

 

Keywords: rehabilitation – secondary preventive measures – building trade – musculoskeletal disorders – health management

 

Zusammenfasssung als PDF-Datei: klicken Sie bitte rechts auf den Link „PDF anzeigen“.


zurück Druckansicht versenden (?)

Permalink:

Schließen

Schlagworte zu diesem Artikel:

RehaBau (77%)Rehabilitation (28%)

Weitere Artikel zum Thema:

 
Weitere Online-Angebote des Verlagshauses Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co KG:
Der medizinische Sachverständige

Wir sind Mitglied: VDZ, EMMA, FIPP, ABM und BV