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EDITORIAL
 
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Vom Zauberlehrling zum Meister -Arbeit in der Digitalen Welt

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Digitale Transformation schreitet voran. Erstaunte auf der Hannover Messe 2015 noch ein fehlerfrei Weizenbier einschenkender Roboter die Messebesucher, so erobern nun Exoskelette und Digitale Menschmodelle unsere Arbeitswelt. Unterstützende, dem Menschen helfende Systeme, die unsere Arbeit leichter und unser Leben angenehmer machen sollen. Doch welche Rolle hat der Mensch dabei? Akteur oder Opfer?

Hat der alte Hexenmeister sich doch einmal wegbegeben! Und nun sollen seine Geister auch nach meinem Willen leben. In der 1797 entstandenen Ballade lässt Goethe den anfänglichen Machtrausch des Zauberlehrlings bald in Angst und Verzweiflung umschlagen. Die ich rief, die Geister werd ich nun nicht los. Erst der zu Hilfe gerufene Meister kann die Situation retten.

Analysen der Wahlergebnisse in Frankreich zeigen, dass die Angst vor den Auswirkungen einer unbeherrschten Digitalisierung Einfluss auf die Wahlergebnisse hatte. Um diese Risiken zu meistern stellt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) ihr Positionspapier zu Handlungsfeldern für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 4.0 vor.

Wie schaffen wir Gute Arbeit in digitalen Zeiten?

Im „Kursbuch Arbeiten 4.0“ fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Digitalisierung als einen Prozess zu verstehen, der von Menschen für Menschen gemacht ist und in dem Gute Arbeit gestaltet werden kann und muss. Vom Zauberlehrling zum Meister! Eine solche bewusste und aktive Gestaltung dieses kulturellen Transformationsprozesses forderte auch das Demographie Netzwerk auf seiner Veranstaltung NEW WORK. Meinen und wollen wir also alle das Gleiche und ziehen wir an einem Strang? Personalführer und Arbeitsrechtler kritisieren jedoch das „Weißbuch Arbeit 4.0“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und halten es für praxisfern und nicht mutig genug. In ihrem Standpunktpapier fordern sie eine Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Arbeitswelt von morgen.

Digital Balance statt Digital Detox

In der kommenden Print-ASU Arbeiten in der Digitalen Welt beschreiben wir die Änderungen und diskutieren die Herausforderungen. Dr. Sabine Schonert-Hirz beschreibt  die Neurobiologie der „digitalen Sogwirkung“. Wie behalten wir die Oberhand und schützen uns vor gesundheitsschädlichen Gewohnheiten? Wie entwickeln wir eine gesunde Selbstdisziplin? Lesen Sie hier vorab den gesamten Beitrag.  Im Interview - hier vorab die Vollversion - diskutieren Petra Müller-Knöß, IG Metall-Expertin für Gesundheitsschutz, und Prof. Sascha Stowasser, Direktor des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft über die Digitalisierung in den Unternehmen. Wie schaffen wir es, vom Zauberlehrling zum Meister des Digitalen Transformationsprozesses zu werden?

Übrigens: Der alte Hexenmeister besitzt Herrschaftswissen. Wie kontrollieren wir ihn?

Stressfreie und digital entschleunigte Herbsttage wünscht Ihnen

Ihre Ulrike Hein-Rusinek

 
4. PRÄVENTIONSKONGRESS 2018
 

Save the date

Halten Sie diese 3 Tage in Ihrem Kalender frei: Der 4. Präventionskongress
GESUND LEBEN UND ARBEITEN findet vom 20. bis 22. Juni 2018 statt.

1.200 Fachbesucher  I  60 Referenten  I  8 interaktive Formate

 
IM BRENNPUNKT
 
© Thinkstock/Huntstock

Handlungsfelder für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit bei Industrie 4.0

Die industrielle Arbeitswelt verändert sich hin zu einer Industrie 4.0. Betroffen sind alle Bereiche der Produktion, Logistik und des Transports. Auf welchen Feldern durch neue Risiken Handlungsbedarf für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit besteht, aber auch wo sich neue Möglichkeiten für Sicherheit und Gesundheit ergeben, beschreiben die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung und ihr Spitzenverband, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), in einem Positionspapier. mehr...

 
© Thinkstock/PhonlamaiPhoto

Digitalisierung der Arbeitswelt: "Kursbuch Arbeiten 4.0"

Die Roboter kommen! Seit zwei Jahren wird intensiv über die Arbeit der Zukunft diskutiert - und darüber, was das Internet der Dinge, Crowdworking und Big Data für Beschäftigte bedeuten. Jetzt zieht der DGB mit dem "Kursbuch Arbeiten 4.0" Bilanz: Was ist neu an Arbeit 4.0? Wo stehen wir heute? Und wie schaffen wir Gute Arbeit in digitalen Zeiten? mehr...

 
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Arbeit 4.0 ist gestaltbar, aber nur wenn der Mensch die Chancen erkennt und annimmt

Die Arbeitswelt, wie wir sie kennen, steht vor einschneidenden, disruptiven Veränderungen. Arbeiten 4.0 bedeutet nichts weniger als die vollständige Umgestaltung unseres beruflichen Daseins – eine riesige Herausforderung für Personalmanagement, Führungskultur und Arbeitsorganisation. mehr...

 
© Thinkstock/Wavebreakmedia

DGFP und BVAU fordern mehr Mut bei der Gestaltung der Arbeitswelt von morgen

Die Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) und der Bundesverband der Arbeitsrechtler in Unternehmen e.V. (BVAU) haben sich kritisch mit den Vorschlägen des „Weißbuchs Arbeiten 4.0“ auseinandergesetzt. mehr...

 
© Thinkstock/myshkovsky

Digitale Menschmodelle

Digitale Menschmodelle können einen Beitrag leisten, um Produkte, Arbeitsmittel und Prozesse ergonomischer zu gestalten. Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie (FKIE) veranstaltete die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Ende Juni 2017 in Bonn-Bad Godesberg das fünfte „Internationale Symposium zu digitalen Menschmodellen“. mehr...

 
© Thinkstock/PrathanChorruangsak

Gesundheit in der Arbeitswelt 4.0

Die Arbeitswelt ist im Wandel. Die Digitalisierung verändert Unternehmen rasant und teils massiv - Arbeit wird flexibler, digitaler und vernetzter. Dies hat Auswirkungen auf die Beschäftigten und ihre Gesundheit. mehr...

 
WEBINAR
 
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Kostenloses Webinar zum Thema "Sicherheitsschuhe" von haustec.de

Der Schutz und die Gesundheit des Arbeitnehmers sollten immer im Vordergrund stehen. Die richtigen Sicherhheitsschuhe sind Teil dieser persönlichen Schutzausrüstung. Was dahinter steckt und auf was Sie genau zu achten haben, erfahren Sie im Webinar "Sicherheitsschuhe - Was genau ist zu beachten" am 23.10.

Gleich kostenlos anmelden!

 
WEITERE MELDUNGEN
 
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Hüftgelenksarthrose: Körperliche Belastung im Beruf als Risiko

Wer im Beruf dauerhaft körperlich belastende Tätigkeiten ausübt, hat ein erhöhtes Risiko, an einer Hüftgelenksarthrose zu erkranken. Dies gilt insbesondere für das Heben und Tragen schwerer Lasten über längere Zeit. Zu diesem Ergebnis kommen Annekatrin Bergmann und Koautoren in einer systematischen Übersichtsarbeit im Deutschen Ärzteblatt. mehr...

 
© Thinkstock/KatarzynaBialasiewicz

Tragen Sie aktiv zur Sicherheit und Gesundheit in Ihrem Betrieb bei

Sicherheitsbeauftragte üben eine wichtige Funktion aus, indem sie die Unternehmensleitung bei der Prävention von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren unterstützen. mehr...

 
© Thinkstock/xp3rt5

Alles, was Recht ist: Sachleistungsanspruch kraft gesetzlicher Fiktion

Als eine Maßnahme zur Verbesserung der Patientenrechte wurden die Krankenkassen im Jahr 2013 verpflichtet, über einen Leistungsantrag zügig, spätestens jedoch innerhalb von drei Wochen zu entscheiden. Kann die Krankenkasse die Dreiwochenfrist nicht einhalten, muss sie dies dem Versicherten rechtzeitig schriftlich mitteilen. mehr...

 
PRESSESCHAU
 
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Der Stellenwert der Prävention in der Politik

Die Ausbreitung lebensstilbedingter, nichtübertragbarer Krankheiten ist eine der größten gesundheitspolitischen Herausforderungen. mehr ...

 

Der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) arbeitet an einem neuen Leitbild

Frei von kommerziellen Interessen, die Bevölkerung stärker im Blick als den Einzelnen, dennoch da für die Menschen, die durch das soziale Netz gefallen sind: Wenn man sie bittet, das Besondere an der Arbeit des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) herauszustellen, ist das Dr. med. Ute Teicherts Antwort. Sie vertritt seit sieben Jahren als Bundesvorsitzende die Interessen der 2 500 Ärztinnen und Ärzte des ÖGD. mehr ...

 

Arbeitsmediziner warnen vor Vorsorgelücken

Die Digitalisierung der Arbeitswelt nagt am Fundament des klassischen Arbeits- und Gesundheitsschutzes, warnt der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte. mehr ...

 

Arbeit 4.0 in Paris

Roboterarme, 3D-Drucker, selbstfahrende Metros: In der Arbeitswelt 4.0 werden immer mehr Aufgaben automatisiert erledigt. Ist die Digitalisierung ein Jobkiller? Das fürchten nicht wenige Franzosen - und es hat auch Auswirkungen auf ihre Wählerstimmen. mehr ...

 

Hohes Präventionspotenzial bei Produktivitätsverlusten

Mit dem richtigen Sicherheits- und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz könnten EU-weit jährlich 476 Milliarden Euro krankheits- und unfallbedingter Produktivitätsverluste vermieden werden. mehr ...

 

Diese Berufe erhöhen das Rheuma-Risiko

Berufe, die mit einer Exposition von Luftschadstoffen verbunden sind, erhöhen laut einer Fall-Kontroll-Studie in Arthritis Care & Research das Risiko, an einer rheumatoiden Arthritis zu erkranken. mehr ...

 

Klinikkonzern Sana setzt aufs Fahrrad

Bei seinem Betrieblichen Gesundheitsmanagement geht der private Krankenhauskonzern Sana neue Wege. mehr ...

 
DGAUM AKTUELL
 

Umfrage in Thüringen - Ihre Erfahrung zählt

Die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) führt bei den Thüringer Ärztinnen und Ärzten und bei den Thüringer Betrieben mit mindestens einem Beschäftigten eine Befragung zum Stand der arbeitsmedizinischen Versorgung im Land durch. Ziel des Kooperationsprojektes „Gesund arbeiten in Thüringen“ von DGAUM und BARMER ist es, die Zusammenarbeit von Ärztinnen und Ärzten aller Fachrichtungen mit Arbeitsmedizinern bzw. Betriebsärzten zu verbessern, die betriebsärztliche Versorgung zu stärken sowie kleine und mittelständische Unternehmen aktiv beim Aufbau einer nachhaltigen betrieblichen Gesundheitsförderung zu unterstützen.

Zur Teilnahme an der Umfrage besuchen Sie unsere Homepage:
www.gesund-arbeiten-in-thueringen.de.

 
VORSCHAU ASU 11/2017
 
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Schwerpunkt: „Arbeiten in der digitalen Welt“

Im Schwerpunkt der Ausgabe 11/2017 der Zeitschrift ASU steht das „Arbeiten in der digitalen Welt“: Die Digitale Transformation schreitet voran. Erstaunte auf der Hannover Messe 2015 noch ein fehlerfrei Weizenbier einschenkender Roboter die Messebesucher, so erobern nun Exoskelette und Datenbrillen die Werkhallen. Unterstützende, dem Menschen helfende Systeme, die unsere Arbeit leichter und unser Leben angenehmer machen sollen. mehr...

 
AUSBLICK
 
© Thinkstock/kasto80

Freizeitunfallverhütung im Betrieb

Wie können Mitarbeiter für sicheres Verhalten in der Freizeit sensibilisiert werden? Das Video zeigt vier Betriebe, die Nichtberufsunfall-Prävention konkret umgesetzt haben.

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