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ASU NEWSLETTER 07-2017 Feedback     Impressum
EDITORIAL
 

Sommer und Sonne – Haut- und Hitzeschutz nicht vergessen!

Liebe Leserin, lieber Leser,

der Sommer stimmt dieses Jahr: pralle Sonne und fast südliche Wärme. Nun kann nicht jeder im Freibad oder im Schatten liegen. Für alle, die gar im Freien arbeiten müssen und permanent der Hitze ausgesetzt sind, hat die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) Tipps, wie man sich bei Hitze schützen kann. Schade nur, dass der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) die sogenannte „Sonnenschein-Richtlinie“ kritisiert und damit die arbeitsmedizinische Vorsorge bei Beschäftigung im Freien ablehnt. Wer soll die Beschäftigten also zur Anpassung von Verhältnissen und Verhalten in Hitze und Sonnenschein informieren und beraten? Vielleicht könnten Betriebsärzte die Akzeptanz dieser eigentlich einfachen Ratschläge erhöhen.

UV-Strahlung macht ja nicht nur braun und fördert den Vitamin-D-Stoffwechsel. Im Übermaß ist sie schädlich. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) koordiniert ein fachübergreifendes UV-Schutz-Bündnis. Ziel des Bündnisses ist es, langfristig die steigende Zahl der Neuerkrankungen an Hautkrebs und anderen Gesundheitsschäden durch UV-Strahlung zu reduzieren.

Gesund Arbeiten in Call Centern

Call Center Mitarbeiter haben andere Sorgen als zu viel Sonne: Dazu informiert die DGUV Regel 115-402 "Branche Call Center", sie ist in der DGUV Publikationsdatenbank kostenfrei herunterzuladen. Die Leser der Branchenregel erhalten die wichtigsten Informationen zu jedem Aspekt des Arbeitsschutzes auf einen Blick (Link im Text unten).

Ab sofort ist das Fachbuch „Arbeitsstätten“, das die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales herausgibt, in überarbeiteter Auflage erhältlich (Bestell-Link unten). Es enthält die neue Fassung der Arbeitsstättenverordnung, die Anfang Dezember 2016 in Kraft trat.

Fast 25 000 tödliche Unfälle in Deutschland

... aber die wenigsten bei der Arbeit (424). Wenig? - Jeder Unfall ist einer zu viel! Wie kann man sicheres Verhalten der Beschäftigten fördern? Die BAuA hat einen Bericht über persuasive Technologien für den Arbeitsschutz veröffentlicht. Die Untersuchungen zeigen, dass persuasive Botschaften sich dazu eignen können, Verstöße zu verringern und sicherheitsgerechtes Verhalten zu fördern. Dabei erzielte die Methode des Feedbacks im Vergleich zu Erinnerungshinweisen eine dauerhaftere Wirkung.

Schöne Sommertage – unfall- und sonnenbrandfrei – wünscht Ihnen

Ihre Ulrike Hein-Rusinek

 
Heidelberger Gespräch
 

Heidelberger Gespräch

Das Heidelberger Gespräch findet am 14. und 15. September 2017 im Deutschen Krebsforschungszentrum dkfz statt. Die wissenschaftliche Fortbildungstagung für Ärzte und Juristen behandelt Themen zu Begutachtungsfragen aus medizinischer und juristischer Sicht. Namhafte Mediziner und Juristen aus den Bereichen Sozialmedizin und Sozialrecht referieren die spezifischen Probleme aus ihren Fachgebieten.

Die Veranstaltung ist als Fortbildung mit 14 CME Punkten anerkannt.

Alle Tagungsinformation, Programm und Anmeldung >>

 
IM BRENNPUNKT
 
© Martinan/Thinkstock

Bei Hitze cool bleiben

Die erste Hitzewelle des Jahres rollt an: Für alle, die im Freien arbeiten und der Hitze ausgesetzt sind, hat die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) Tipps, wie man sich bei Hitze schützen kann. Denn wer schon mal zu viel Sonne abbekommen hat, weiß, wie krank sie machen kann. mehr...

 
© nito100/Thinkstock

UV-Schutz-Bündnis

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) koordiniert ein fachübergreifendes UV-Schutz-Bündnis. Das Bündnis ist eine Kooperation namhafter Gesellschaften, Organisationen und Behörden aus Strahlenschutz, Medizin, Wissenschaft und Arbeitsschutz, die sich seit Jahren für gelebten UV-Schutz einsetzen. Gemeinsam tritt das Bündnis für einen verantwortlichen Umgang mit UV-Strahlung ein. mehr...

 
© Bojan89/Thinkstock

Gesundes Arbeiten in Call Centern sicherstellen

Die Kommunikation in Call Centern beinhaltet heutzutage viel mehr als das Telefonieren: Für einen guten Kundenservice schreiben die Beschäftigten auch E-Mails und SMS, sie chatten und bedienen Social-Media-Kanäle - meist im Schichtbetrieb und in Großraumbüros. Wie der Arbeitsschutz unter diesen Umständen gelingt, erfahren Verantwortliche in der neuen DGUV Regel 115-402 "Branche Call Center" der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. mehr...

 
© roman023/Thinkstock

Fachbuch „Arbeitsstätten“ der BAuA informiert über neue Arbeitsstättenverordnung

Ab sofort ist das Fachbuch „Arbeitsstätten“, das die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales herausgibt, in überarbeiteter Auflage erhältlich. Es enthält die neue Fassung der Arbeitsstättenverordnung, die Anfang Dezember 2016 in Kraft trat. mehr...

 
© NicoElNino/Thinkstock

Assistenzsysteme fördern sicheres Verhalten ohne Zwang

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat einen baua: Bericht über persuasive Technologien für den Arbeitsschutz veröffentlicht.Erste Laboruntersuchungen zeigen, dass Technologien, die dem Beschäftigten Rückmeldungen geben, den größten positiven Einfluss auf das sicherheitsgerechte Verhalten von Beschäftigten haben. mehr...

 
© Kerkez/Thinkstock

Unfallrisiko bei der Arbeit sinkt, mehr Berufskrankheiten anerkannt

Das Risiko, einen Arbeitsunfall zu erleiden, ist im vergangenen Jahr noch einmal leicht gesunken. Zwar stieg die Zahl der Arbeitsunfälle um 1,3 Prozent auf 877.071 Fälle an. Gleichzeitig nahm aber auch die Zahl der insgesamt geleisteten Arbeitsstunden zu. mehr...

 
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Kostenfaktor Allergie - Allergiker leiden, Arbeitgeber zahlen

Leistungseinbußen, Krankschreibungen, Berufsunfähigkeit – das sind die möglichen Folgen unbehandelter Allergien. Fast 20 Prozent der Erwachsenen leiden an einer allergischen Erkrankung, mehr als 48 Prozent sind gegen ein oder mehr Allergene sensibilisiert. Auch in immer mehr Unternehmen gewinnt das Thema Allergien an Bedeutung. mehr...

 
DGAUM AKTUELL
 

DGAUM-Kongress 2018

Die 58. Wissenschaftliche Jahrestagung der DGAUM findet vom 07. bis 09. März 2018 im Hörsaalgebäude Großhadern am Klinikum der Universität München statt. mehr...

 

Dialogforum Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit.

Ziel der Dialogforen ist der wissenschaftlich fundierte und praxisorientierte Austausch zwischen Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit zum Wohle der arbeitenden Menschen. mehr...

 

3. Fachkunde "Arbeitsmedizinische Zusammenhangsbegutachtung"

Im Herbst 2017 werden die Gutachterkurse fortgesetzt:
•    Block B findet am 20./21. Oktober 2017 in Mainz statt.
•    Block C findet am 9./10. Februar 2018 in Mainz statt.
Die Informationen zum Programm via DGAUM-Website:
https://www.dgaum.de/dgaum-dialogforen-amp-andere-veranstaltungen/

 
WEITERE MELDUNGEN
 
© LDProd/Thinkstock

Das wollen Beschäftigte mit mobiler Arbeit

Arbeiten, unterwegs oder zu Hause, zwischendurch zum Elternsprechtag oder einen Arzttermin dazwischen schieben - die Freiheiten der mobilen Arbeit nutzt jeder fünfte Beschäftigte in den Branchen der IG Metall. Dabei handelt es sich nicht nur um jüngere Beschäftigte - mobiles Arbeiten ist keine Altersfrage. Das zeigen die Ergebnisse unserer großen Beschäftigtenbefragung. mehr...

 
© Photodjo/Thinkstock

Neues Unterstützungsangebot zur betrieblichen Gesundheitsförderung durch regionale Koordinierungsstellen

Die gesetzlichen Krankenkassen unterstützen Unternehmen künftig noch stärker bei der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF): Am 8. Mai haben die regionalen BGF-Koordinierungsstellen ihre Arbeit aufgenommen. mehr...

 
© enterphoto/Thinkstock

Wie geht man sicher mit Tonerstäuben um?

Um Unternehmen dabei zu unterstützen, die Staubemissionen zu verringern, hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ein Faltblatt zum sicheren Umgang mit Druckern und Kopierern veröffentlicht. mehr...

 
© giasch/Thinkstock

VCI kritisiert EU-Vorstoß zu Titandioxid

Der Ausschuss für Risikobeurteilung (RAC) der Europäischen Chemikalienbehörde ECHA hat empfohlen, das Weißpigment Titandioxid als „einen Stoff mit Verdacht auf krebserzeugende Wirkung beim Menschen“ durch Einatmen einzustufen. mehr...

 
© nd3000/Thinkstock

10.000 Schritte täglich verbessern die Gesundheit

Forscher schätzen: In der Steinzeit lief ein Mensch im Schnitt 24 Kilometer pro Tag, um Nahrung zu sammeln. Vor hundert Jahren waren es nur noch acht Kilometer täglich. Jeden Tag 10.000 Schritte zu gehen ist der Richtwert, den die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt. Das entspricht etwa 6 bis 8 Kilometern. Davon sind viele Berufstätige allerdings weit entfernt. mehr...

 
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Gefahrstoffinformationssystem der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung

Nach der europäischen Chemikalienverordnung REACH muss der Hersteller bzw. Importeur für die Registrierung jedes Stoffes Beurteilungsmaßstäbe angeben, an denen sich die Schutzmaßnahmen orientieren. Als Beurteilungsmaßstäbe dienen u. a. sogenannte "Derived No-Effect Levels" (DNEL). mehr...

 
PRESSESCHAU
 
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2015 fast 25 000 tödliche Unfälle in Deutschland

Insgesamt 24578 Unfalltote gab es 2015 in Deutschland – fast 2000 mehr als im Vorjahr. mehr...

 

Mitarbeiter sollen lange fit bleiben

Die Oden­wald-Al­lianz ist mit ih­rem Vor­ha­ben, die be­triebs­ärzt­li­che und ar­beits­me­di­zi­ni­sche Ver­sor­gung in der Re­gi­on zu ver­bes­sern, ei­nen ers­ten, klei­nen Schritt vor­an­ge­kom­men. mehr...

 

Nachtschichtarbeit und Risiko für Depressionen

Schichtarbeit mit Arbeit in der Nacht interferiert mit dem zirkadianen chronobiologischen Rhythmus, führt zu Schlafstörungen, Müdigkeit sowie beeinträchtigtem Wohlbefinden und erhöht das Risiko schwerer Erkrankungen. mehr...

 

Asbestose - Keine Heilung, nur Linderung

Asbest ist in der EU seit 1990 verboten, und doch steigt die Zahl der Asbest-Erkrankungen derzeit an. mehr...

 

Werksärzte untersuchen Rettungskräfte

Rettungskräfte, die bei einem Transportunfall mit Chemikalien im Einsatz waren, können sich anschließend werksärztlich im Rahmen eines Human-Biomonitorings (HBM) beraten und gegebenenfalls untersuchen lassen. mehr...

 

Prävention in der Arbeitswelt

Der Fachbeitrag von Dr. Caroline Chmelar, Professor Dr. Dennis Nowak und Professor Dr. Hans Drexler behandelt unter anderem die Themen Prävention von arbeitsbedingten Rückenschmerzen, Prävention von Diabetes mellitus am Arbeitsplatz, evidenzbasierte Prävention und Leitlinien zur Prävention. mehr...

 
VORSCHAU ASU 08/2017
 
© Victoria Labadie-Fotonomada / Thinkstock

„Langzeitarbeitslosigkeit und Gesundheit“

Im Mittelpunkt von Heft 8 der Zeitschrift ASU steht das Thema „Langzeitarbeitslosigkeit und Gesundheit“.– In der Heft-Einführung schreibt Dr. med. Andreas Bahemann: „Regulär sozialversicherungspflichtige Beschäftigte haben vielfältige Möglichkeiten, Unterstützung zu erhalten. Neben der allgemeinen betriebsärztlichen ‚Betreuung’ gibt es die Gefährdungsbeurteilung ‚Psychische Belastung’ nach §5 Arbeitsschutzgesetz. Speziell bei größeren Unternehmen können gegebenenfalls Angebote im Rahmen eines ‚employee assistance program’ in besonderen Belastungssituationen genutzt werden.“ mehr...

 
AUSBLICK
 
© Andrey_A/Thinkstock

Gesundheitliche Risiken durch Energy-Drinks

Ein Webfilm aus der interaktiven Reihe „Verbraucher fragen - Das BfR antwortet“ des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) informiert über die gesundheitlichen Risiken durch den Konsum von Koffein, insbesondere durch Energy Drinks. mehr...

 
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