szmtag
Bei Problemen mit der Darstellung: Newsletter online anzeigen
ASU NEWSLETTER 02-2017 Feedback     Impressum
EDITORIAL
 

BMAS Dialog „Arbeit 4.0“ – vom Grünbuch zum Weißbuch

Liebe Leserin, lieber Leser,

wie wollen wir in Zukunft arbeiten? Unter dem Titel „Arbeiten 4.0“ initiierte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) 2015 einen breiten gesellschaftlichen Dialog mit Sozialpartnern, Verbänden, Unternehmen und Wissenschaft. Die Fragen im Spannungsfeld von Digitalisierung, Globalisierung und Demografischen Wandel wurden im sogenannten Grünbuch gesammelt. Nun nach fast zwei Jahren liegt das Weißbuch mit den möglichen Antworten vor.

Gesunde Arbeit: Ansätze für den Arbeitsschutz 4.0

Eine Arbeit ist erst dann „human, wenn sie der Qualifikation der Beschäftigten entspricht, die Entfaltung individueller Potenziale und Kompetenzen ermöglicht und so zum körperlichen, psychischen und sozialen Wohlergehen beiträgt“ (S. 135). Die gravierenden Veränderungen der Arbeitswelt bieten die Chancen für mehr Flexibilität und individuelle Arbeitsgestaltung, bergen gleichzeitig aber auch die Risiken höherer Arbeitsverdichtung und Selbst-Entgrenzung. Das Weißbuch konstatiert eine „Verschiebung von vormals physischen zu überwiegend psychischen Anforderungen“.

Die mit Arbeit 4.0 einhergehenden Innovationen sind bereits im Einsatz: Datenbrillen und Industrieroboter, die sichere Personenerkennung in der Mensch-Maschine-Interaktion nötig machen. Eine Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung zeigt jedoch noch erhebliche Defizite bei der betrieblichen Umsetzung entsprechender Präventionskonzepte. Regenerationspausen könnten Abhilfe schaffen – mehr dazu im Report der Initiative Gesundheit und Arbeit. Die Bedeutung gesunder und vorausschauender Führung wird im Video der DGUV hintersinnig illustriert – durchaus empfehlenswert für Ihre Unterweisungen im Betrieb!

Viele Anregungen und Ideen beim Lesen unseres Newsletters

wünscht Ihnen Ihre ASU Redaktion

Dr. med. Ulrike Hein-Rusinek

 
ANZEIGE
 

Kostenfaktor Allergie - Allergiker leiden, Arbeitgeber zahlen

Leistungseinbußen, Krankschreibungen, Berufsunfähigkeit – das sind die möglichen Folgen unbehandelter Allergien. Fast 20 Prozent der Erwachsenen leiden an einer allergischen Erkrankung, mehr als 48 Prozent sind gegen ein oder mehr Allergene sensibilisiert. Auch in immer mehr Unternehmen gewinnt das Thema Allergien an Bedeutung. mehr...

 
3. PRÄVENTIONSKONGRESS 2017
 

Was Sie über „eHealth“ wissen müssen

eHealth und Telemedizin ist eines der Schwerpunktthemen des 3. Präventionskongress am 18. und 19. Mai 2017 in Leinfelden bei Stuttgart. Eingeladen ist jeder, der die Chancen der technologischen Veränderungen für den betrieblichen Gesundheits- und Arbeitsschutz kennenlernen möchte. mehr...

 
IM BRENNPUNKT
 

Vom Grünbuch zum Weissbuch - Dialogprozess "Arbeit 4.0" Abschlusskonferenz

Mit der Abschlusskonferenz am 29. November 2016 zog das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) Bilanz des Dialogprozesses „Arbeiten 4.0“, den Bundesministerin Andrea Nahles im Frühjahr 2015 startete. mehr...

 
© Thinkstock/eternalcreative

Sicher und gesund arbeiten mit Datenbrillen

Head-Mounted Displays (HMDs), auch bekannt als Datenbrillen, werden bereits in unterschiedlichen Arbeitszusammenhängen genutzt. Als Assistenztechnologien können sie die Beschäftigten beispielsweise in den Bereichen Kommissionierung und Instandhaltung unterstützen. mehr...

 
© Thinkstock/Mihajlo Maricic

Mensch-Maschine-Interaktion sicher gestalten

Ob Industrieroboter oder Baufahrzeug: Mensch und Maschine arbeiten immer enger zusammen. Systeme zur automatischen Personenerkennung sollen dabei die Sicherheit der Beschäftigten gewährleisten. Mithilfe unterschiedlicher Sensoren überwachen sie Gefahrenbereiche und ermitteln, ob sich Personen darin befinden. Im Rahmen des Forschungsberichts "Sichere Personenerkennung in der Mensch-Maschine-Interaktion" hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) einzelne Verfahren bewertet. mehr...

 
© Thinkstock/BananaStock

Termindruck, Arbeitsverdichtung, Stress: Nur in jedem vierten Betrieb systematische Maßnahmen gegen psychische Belastungen

Der psychische Druck ist in vielen Betrieben hoch. Das liegt häufig auch an einer zu dünnen Personaldecke. Arbeitnehmervertreter konstatieren als Folge eine Zunahme gesundheitlicher Probleme, zeigt eine neue Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Doch an konkreten Programmen gegen Stress fehlt es vielerorts – besonders in kleineren Firmen. mehr...

 
© Thinkstock/Hemera Technologies

Regeneration, Erholung, Pausengestaltung – alte Rezepte für moderne Arbeitswelten?

Pausen sind eine wichtige Regenerationsquelle im Arbeitsalltag. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass Beschäftigte Pausen ausfallen lassen oder in ihren Pausen Tätigkeiten nachgehen, die nicht erholsam sind. Womit verbringen Beschäftigte also ihre Pausen? Und erholen sie sich gut dabei? Diesen Fragen ging die aktuelle Untersuchung nach. mehr...

 

Defibrillationsschulung von Laien

Die Feuerwehr Remscheid hat gemeinsam mit dem Gesundheitsamt der Stadt das Projekt „Ein Herz für Remscheid“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, die notfallmedizinische Versorgung im Stadtgebiet zu verbessern und die Themen „Laien-Reanimation“ und „Erste Hilfe“ flächendeckend zu fördern. Das Projekt kann als Beispiel für weitere Initiativen dienen. Dr. Frank Neveling, leitender städtischer Medizinaldirektor, stellt das Projekt und dessen praktische Umsetzung in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift ASU vor:
  mehr...

 
© Thinkstock/anyaberkut

Viele Autofahrer setzen bei akuter Müdigkeit auf die falschen Tricks

Autofahrerinnen und Autofahrer unterschätzen häufig die Gefahr von akuter Müdigkeit am Steuer und setzen auf vermeintliche Hilfsmittel wie etwa laute Musik aus dem Radio. Dies ergab eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR). mehr...

 
© Thinkstock/gpointstudio

Wäschereibranche um Träger von Arbeitsschutzbekleidung besorgt

Die Imprägnierung von Arbeitsschutzbekleidung ist eine wichtige Maßnahme um die Gesundheit von Arbeitnehmern oder aber Patienten zu schützen. Um Textilien abweisend gegen Wasser, Öle, Keime und Chemikalien zu machen, werden Reinigungsprodukte eingesetzt, die Fluorcarbonharz-Verbindungen enthalten. mehr...

 

Stiftungsprofessur Arbeitsmedizin / Betriebliches Gesundheitsmanagement an der Universität Witten/Herdecke

Das internationale Rohstoffunternehmen "K+S" übernimmt die Förderung einer neuen Stiftungsprofessur an der Universität Witten/Herdecke auf dem Gebiet der Arbeitsmedizin und dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement. Dazu wurde eine entsprechende Kooperationsvereinbarung zwischen der Universität und K+S geschlossen, die über einen Zeitraum von fünf Jahren läuft. mehr...

 
© Thinkstock/Anna Karwowska

Tattoos und Piercings in der Arbeitswelt – Betriebsärzte warnen vor Gesundheitsrisiken

„Viele Menschen unterschätzen die Gesundheitsgefahren und die Langzeitfolgen, wenn sie sich tätowieren oder piercen lassen“, erklärt Dr. Hildegard Peters. Die Fachärztin für Arbeitsmedizin war eine von mehreren Referenten, die auf der 19. Betriebsärztetagung der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) in Niedernhausen die rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu verschiedenen Themen aus der Arbeitsmedizin informierte. mehr...

 

Dekra will Sicherheit verbessern helfen

Jede Sekunde erleiden weltweit zehn Menschen einen Arbeitsunfall. Dabei ist Sicherheit am Arbeitsplatz keine Frage der Umstände oder des Zufalls. Vielmehr müssen Maßnahmen erarbeitet werden, die die Sicherheit am Arbeitsplatz gewährleisten. mehr...

 
VERANSTALTUNGSHINWEIS
 

Refresher-Kurs „Arbeitsmedizinische Zusammenhangsbegutachtung“ am 3. März 2017 in Mainz

Die DGAUM möchte all jene, die das DGAUM-Zertifikat „Arbeitsmedizinische Zusammenhangsbegutachtung“ erworben haben, und hier vor allem die, deren Teilnahme am Gutachtenkurs länger als 5 Jahre zurückliegt, dazu motivieren, kontinuierlich an Fortbildungsveranstaltungen teilzunehmen, um ihr einmal erworbenes Wissen zu überprüfen und zu ergänzen. mehr...

 

DGAUM 2017: Noch 4 Wochen bis zur Jahrestagung in Hamburg!

Eine Fahrt in den Norden kann sich lohnen: Der DGAUM Kongress wurde mit insgesamt 35 CME-Punkten von der Ärztekammer Hamburg sowie mit 4 VDSI-Weiterbildungspunkten im Gesundheitsschutz und 3 VDSI-Weiterbildungspunkten im Arbeitsschutz anerkannt. Darüber hinaus ist der Besuch der DGAUM Jahrestagung für Neumitglieder im 1. Jahr der Mitgliedschaft kostenfrei! mehr...

 

„Das neue Präventionsgesetz in der Praxis“ - Veranstaltungen bei DGAUM-Kongress

Die DGAUM hat als wissenschaftlich-medizinische Fachgesellschaft mit dem Krankenversicherungsunternehmen BARMER einen Kooperationsvertrag zur Umsetzung des in Jahr 2016 in Kraft getretenen Präventionsgesetzes geschlossen. Teil dieses Vorhabens ist unter anderem die Realisierung eines Modellvorhabens nach § 20g SGB V, in dem auch telemedizinische Versorgungswege und internetgestützte Kommunikationsansätze erprobt werden sollen. mehr...

 
PRESSESCHAU
 
© Thinkstock/goir

Umgang von Unternehmen mit psychischen Traumatisierungen von Arbeitnehmern

Die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin  em­pfiehlt Unternehmen insbesondere der Logistikbranche, auf psychische Traumati­sie­run­gen von Mitarbeitern nach Unfällen vorbereitet zu sein. Die Unternehmen könnten bereits im Vorfeld präventive Maßnahmen treffen und durch Training und Schulungen unter anderem der Tabuisierung im Arbeitsumfeld vorgreifen, so ein Beitrag zum Thema in der "ASU - Zeitschrift für medizinische Prävention". mehr...

 

Tübinger Arbeitsmediziner studieren das Stehvermögen

Den ganzen Tag stehen - das ist für Beschäftigte im Verkauf ganz normal. Wie sich das auf ihre Gesundheit auswirkt und wie man die Arbeitsbedingungen verbessern kann, ist eines der aktuellen Forschungsthemen am Tübinger Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung. mehr...

 

Öffentlicher Gesundheitsdienst: Bis an die Grenzen der Handlungsunfähigkeit

Geringe Bezahlung, wenig Wertschätzung, kaum Präsenz in der Ärzteschaft: Der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) kämpft seit Jahren für mehr Nachwuchs und eine bessere öffentliche Wahrnehmung. mehr...

 

Tatort Büroküche

Das schmutzige Geschirr stapelt sich in der Büroküche, doch verantwortlich fühlt sich dafür irgendwie keiner. Aber sind Mitarbeiter und Kollegen wirklich so unhygienisch? mehr...

 

Kognitive Störungen deuten auf ein erhöhtes Sterberisiko

Patienten über 75 Jahre, bei denen kognitive Beeinträchtigungen neu auftreten, haben ein höheres Sterberisiko als Patienten ohne solche Defizite. mehr...

 

So viel Arbeit dürfen Chefs von ihren Angestellten verlangen

Arbeitszeit, Überstunden, Pausen: Wie viel in Deutschland gearbeitet werden darf, ist gesetzlich festgelegt. mehr...

 

"Wir sollten solange wie möglich arbeiten"

Bis zu welchem Alter ist es sinnvoll einen Beruf auszüben? Wie lange sollte, müsste, könnte man arbeiten? Interview der Stuttgarter Zeitung mit der Arbeitsmedizinerin Anette Wahl-Wachendorf, die gleichzeitig Vizepräsidentin des Verbandes Deutscher Betriebs- und Werksärzte ist. (Stuttgarter Zeitung) mehr...

 

Neue europaweite Richtgrenzwerte für 31 Stoffe am Arbeitsplatz

Die Europäische Kommission hat sogenannte Richtgrenzwerte für 31 Stoffe festgelegt, um die Belastung von Arbeitnehmern mit gefährlichen Chemikalien weiter zu reduzieren. mehr...

 

Medizinische Rehabilitation - Neue Leistungen für Patienten

Der Bundestag hat Rentenversicherer dazu verpflichtet, Arbeitnehmern medizinische Rehabilitationsleistungen zu bezahlen, um deren Arbeitsfähigkeit zu erhalten. mehr...

 

Erwerbsfähigkeit nach urologischen Erkrankungen verbessern

Die Möglichkeiten einer urologischen Rehabilitation etwa nach einer Prosta­ta- oder Nierentumortherapie kommen bisher nur einem kleinen Teil der Betroffenen zugute. mehr...

 
VORSCHAU ASU 03/2017
 
© Thinkstock/ismagilov

Das Präventionsgesetz in der Praxis

Das Schwerpunktthema von Ausgabe 3/2017 der Zeitschrift ASU lautet „Das Präventionsgesetz in der Praxis“. Das Präventionsgesetz stärkt die Grundlagen für eine stärkere Zusammenarbeit der Sozialversicherungsträger, Länder und Kommunen in den Bereichen Prävention und Gesundheitsförderung – für alle Altersgruppen und in vielen Lebensbereichen. Denn Prävention und Gesundheitsförderung sollen dort greifen, wo Menschen leben, lernen und arbeiten. mehr...

 
AUSBLICK
 

Video der DGUV sensibilisiert für psychische Belastungen bei der Arbeit.

Wie finden die Kutschpferde des Vampirs ans Ziel, wenn ihr Meister gerade sein neues Opfer beißen will? Mit einem Videoclip setzen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen ihre 2014 begonnene Serie zu psychischen Belastungen bei der Arbeit fort. mehr...

 
NEWSLETTER KOSTENLOS ABONNIEREN

ASU-Präventionsnewsletter für medizinische Prävention

Ihre Vorteile:

  • Topaktuelle Trends im Überblick
  • Blick über den Tellerrand: Was berichtet die Branche?
  • Neues aus der Wissenschaft - wichtig für die Praxis
Jetzt kostenlos abonnieren

 
PARTNER VON ASU
Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. Verband Deutscher
Betriebs- und Werkärzte e.V.
Österreichische Gesellschaft für Arbeitsmedizin Schweizerische Gesellschaft für Arbeitsmedizin GesundheitsManager
Das Onlinemagazin für Corporate Health des F.A.Z.-Fachverlags
ARCHIV
 
© Winterling / iStock / Thinkstock

Haben Sie einen ASU-Newsletter verpasst oder unseren Service erst später abonniert? In unserem Archiv können Sie alle früheren Ausgaben noch einmal aufrufen.
Archiv aufrufen...

IMPRESSUM
 
Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG
Forststr. 131, 70193 Stuttgart
Postfach 10 17 42, 70015 Stuttgart
Telefon: (07 11) 63 67 2-0
Telefax: (07 11) 63 67 27 47
E-Mail: gentner@gentner.de

Geschäftsführer: Erwin Fidelis Reisch, Sabine Detscher
Registernummer: HRA 3546 Amtsgericht Stuttgart, HRB 2558 Amtsgericht Stuttgart
USt.IdNr. gemäß § 27 a UStG: DE 14 75 10 257
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 6 MDStV: Erwin Fidelis Reisch
Gebrauchsnamen: Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen und dgl. in diesem Newsletter berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche Namen ohne weiteres von jedermann benutzt werden dürfen; oft handelt es sich um gesetzlich geschützte eingetragene Warenzeichen, auch wenn sie nicht als solche gekennzeichnet sind.
NEWSLETTER ABBESTELLEN
 

Sie möchten diesen Newsletter nicht mehr bekommen?
Hier können Sie den Newsletter abbestellen.

© 2017 ASU | Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG