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ASU NEWSLETTER 02-2016 | KW 7 Feedback     Impressum
EDITORIAL
 

Vereinbarkeit von Krankheit und Beruf

Liebe Leserin, lieber Leser,

„Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ ist längst Thema in den Betrieben, auch über „Pflege und Beruf“ wird nachgedacht. Aber wie steht es mit der Vereinbarkeit von „Beruf und Krankheit“?

Der BKK Gesundheitsreport 2015, den wir im letzten Newsletter vorstellten, fokussiert auf „Langzeiterkrankungen“. Es ist bemerkenswert, dass bei insgesamt steigender Tendenz in Großbetrieben die Falldauer deutlich kürzer ist. Möglicherweise ist dies Ergebnis der dort besseren Präventionsstrukturen als in kleinen und mittleren Unternehmen.

Das DGB-Bildungswerk untersucht in einem Projekt die Qualität des BEM-Betrieblichen Eingliederungsmanagements mit dem Ziel, die stärkenden und hemmenden Strukturen zu erforschen. Herzliche Einladung zur Teilnahme an der online-Befragung! Die Überlegung eine „teilweise Krankschreibung“ nach skandinavischem Vorbild auch in Deutschland einzuführen ist in diesem Kontext interessant.

Das Fachbuch „Return to Work“ analysiert die Grundlagen der beruflichen Reintegration und beschreibt bewährte Instrumente und Lösungen. Ein aktuell erschienener Ratgeber zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Epilepsie gibt wertvolle Tipps und informiert über Förder- und Unterstützungsleistungen für Betriebe.

Es lohnt sich! Das zeigt eine Studie der Universität Leipzig: Anspruchsvolle Tätigkeiten im Berufsleben wirken sich noch in hohem Alter positiv aus und beugen mentalem Abbau vor.

Viel Freude beim Lesen wünscht  

Ihre ASU Redaktion, Dr. med. Ulrike Hein-Rusinek
 
TOP NEWS
 
© Thinkstock/moodboard

Dicke Luft in der Flugzeugkabine

Seit Jahren gibt es Hinweise auf giftige Dämpfe in Flugzeugkabinen, doch fehlen belastbare Forschungsergebnisse. Arbeitsmediziner aus Göttingen haben jetzt die Ergebnisse einer mehrjährigen Untersuchung vorgestellt. mehr...

 
IM BRENNPUNKT
 
© Thinkstock/Peter M. Fisher/Fuse

Was brauchst Du? Über die Vereinbarkeit von Krankheit und Beruf

Die „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ ist längst ein Thema für jeden Betrieb geworden. Auch über „Pflege und Beruf“ denkt man in Unternehmen nach. Aber wie steht es um die Vereinbarkeit von Krankheit und Beruf? Ein Magazin von brand eins Wissen beleuchtet dieses Thema... mehr...
 
© Thinkstock/dgdimension

Im Beruf gefordert - leistungsstark im Alter

Anspruchsvolle Tätigkeiten im Beruf wirken sich auch noch im Alter positiv aus. Das geht aus einer Studie der Universität Leipzig hervor, die jetzt in der amerikanischen Fachzeitschrift „Neurology“ veröffentlicht wurde und internationale Beachtung findet. mehr...
 
© Thinkstock/takasuu

Einführung einer teilweisen Krankschreibung

Der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte e.V. hat die positiven Aspekte eines diskutierten Teilkrankengeldes für die Reintegration in das Erwerbsleben betont. mehr...
 

Verbesserung von Betrieblichem Eingliederungsmanagement

Das DGB-Bildungswerk führt seit vergangenem Jahr das Projekt „Unterstützende Ressourcen für das Betriebliche Eingliederungsmanagement“ (RE-BEM) durch, welches vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus dem Ausgleichsfonds gefördert wird. mehr...
 
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Wenn die Neuronen Sonderschicht machen

Wie lässt sich die berufliche Teilhabe von Menschen mit Epilepsie gestalten? Zwar beschäftigen viele Betriebe bereits Mitarbeiter, die an Epilepsie erkrankt sind, doch die Quote der Erwerbstätigen liegt noch immer unter dem Bundesdurchschnitt. mehr...
 
DGAUM AKTUELL
 

Zentrale Expositionsdatenbank (ZED) unterstützt Versicherte und Unternehmen

Erfassung der möglichen Gefährdungen durch krebserzeugende Stoffe

Unternehmen müssen erfassen und belegen, wann Beschäftigte welchen gesundheitsschädigenden Einflüssen durch krebserzeugende oder erbgutverändernde Gefahrstoffe ausgesetzt waren. Zweck ist die langfristige Beweissicherung für mögliche künftige Berufskrankheiten mehr....

 

Symposium in Zusammenarbeit mit dem Aktionsbündnis zur Sicherung des arbeitsmedizinischen Nachwuchses

Die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) e.V. fördert in Zusammenarbeit mit dem Aktionsbündnis Arbeitsmedizin den arbeitsmedizinischen Nachwuchs: Erstmals wird im Rahmen der 56. Wissenschaftlichen Jahrestagung der DGAUM, die von Mittwoch, 09. März, bis Freitag, 11. März 2016 im Hörsaalgebäude des Universitätsklinikums Großhadern in München stattfindet und zu der die Fachgesellschaft wieder mehr als 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erwartet, ein Nachwuchssymposium für Studierende des klinischen Studienabschnittes Humanmedizin angeboten. mehr...

 
PRESSESCHAU
 
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Arbeiten im Einklang mit Körper und Seele

Die Berliner Stadtreinigung bietet Betriebliche Gesundheitsförderung, um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu bewahren. Der breite Ansatz des Unternehmens gilt als Vorzeige-Modell. mehr...
 

Bestimmte Yoga-Übungen erhöhen Augeninnendruck

Viele Programme zur Betrieblichen Gesundheitsförderung empfehlen Yoga-Übungen zur bewussten Entspannung in einer schnelllebigen Zeit. Doch eine aktuelle Untersuchung warnt jetzt vor beliebten Yoga-Positionen, da der Augeninnendruck des Menschen im Liegen und bei einer Tiefhaltung des Kopfes steigt. mehr...  

 

Reisemedizinische Beratung verbessern

Individuelle reisemedizinische Beratung gehört vielfach zum Aufgabenfeld von Betriebs- und Arbeitsmedizinern. Eine aktuelle Studie hat die Wirksamkeit tropenmedizinischer Beratung untersucht und Verbesserungsbedarf identifiziert. mehr...

 

Krank zur Arbeit – warum das auch dem Chef schadet

Studien deuten darauf hin, dass es immer mehr Arbeitnehmer gibt, die krank ins Büro gehen – entgegen der Anweisung des Arztes. mehr...

 

Berufskrankheiten: Keine Rückwirkung bei Beamten

Anders als in der gesetzlichen Unfallversicherung können Berufskrankheiten für Beamte nicht rückwirkend anerkannt werden, so eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig. mehr...
 
ASU-BUCHSHOP
 

Buchvorstellung: Return to Work – Arbeit für alle

Der demografische Wandel führt zu Fachkräftemangel, verlängerter Lebensarbeitszeit und veränderten sozialpolitischen Rahmenbedingungen. Politik und Wissenschaft begegnen dieser Entwicklung vor allem mit einem verstärkten Engagement in arbeitsweltbezogener Primärprävention (u.a. Betriebliche Gesundheitsförderung/ Betriebliches Gesundheitsmanagement) und Sekundärprävention (individuelle Früherkennung von Krankheiten, arbeitsmedizinische Vorsorge). Tertiärprävention im Sinne einer integrationsorientierten beruflichen Rehabilitation, international auch als „Return to work“ bezeichnet, ist dagegen derzeit ein eher noch kleines Handlungsfeld, dem allerdings großes Zukunftspotential zukommt. mehr...

 
VORSCHAU ASU MAGAZIN 03/2016
 
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Schwerpunkt: Chronobiologie

Fast 20 Prozent der arbeitenden Bevölkerung in Europa verrichtet Schichtarbeit, häufig mit Nachtarbeit. Aus nahe liegenden technischen, wirtschaftlichen und kulturellen Gründen kann auf diese Form der Arbeitsleistung nicht einfach verzichtet werden. Nach verbreitetem Verständnis gehen Schichtarbeitnehmer hierbei ein erhöhtes Risiko ein, durch diese Form der Arbeitsorganisation gesundheitliche Schäden zu erleiden. Das ASU Magazin 3/2016 widmet sich schwerpunktmäßig dieser Thematik. mehr...

 
2. ASU-PRÄVENTIONSKONGRESS
 

Was ist sinnvoll in der Prävention?

„Vorsorge und Früherkennung - ist unser Präventionshandeln zielführend?“ ist der Titel eines Roundtables, der im Rahmen des 2. ASU-Präventionskongresses am 16. und 17. Juni 2016 in Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart stattfindet. Das Leitmedium der deutschen Arbeitsmedizin, die Zeitschrift „Arbeitsmedizin – Sozialmedizin – Umweltmedizin(ASU)“ hat für diese Tage Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure, Psychologen, Arbeitswissenschaftler und Sozialarbeiter eingeladen, zusammen mit Unternehmern und Personalverantwortlichen über ihre Arbeit zu diskutieren. mehr...

 
GEWINNSPIEL
 
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And the winner is...

Bis 31. Januar 2016 konnten sich ASU-Leser am Gewinnspiel beteiligen. Der Gewinner des Hauptpreises - 1 TUI-Reisegutschein im Wert von 750 Euro - z. B. für einen Trip nach New York - steht nun fest. mehr...
 
AUSBLICK
 
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Arbeit als Therapie

Bereits im frühen 19. Jahrhundert galt Arbeit als Mittel bei der Behandlung von psychisch Kranken. 1893 entstand vor den Toren Hamburgs die landwirtschaftliche „Irren-Kolonie“ Langenhorn, die kurz vor dem Ersten Weltkrieg knapp 2.000 Patienten beherbergte und sich weitgehend autark versorgte.

- Ein lesenswerter medizinhistorischer Beitrag aus dem Hamburger Ärzteblatt, Ausgabe 1/2016 (S. 32f).
http://www.aekhh.de/funktionen/aebonline/haeb_01_2016/index.html

*Gesundheitsbehörde Hamburg, Darstellender Teil des Jahresberichts 1926, Hamburg 1927, o. S. (Bildteil "Die Staatskrankenanstalt Langenhorn", S. 23-27. )

 
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ARCHIV
 
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