ASU Ausgabe: 01-2018

Mainzer Modell

Geburtenregister zur Erforschung teratogener Effekte

Abb. 1: Geburtenregister Mainzer Modell im logistischen Umfeld. Quellen der Erhebung, Aufgaben und Kooperationspartner

Abb. 1: Geburtenregister Mainzer Modell im logistischen Umfeld. Quellen der Erhebung, Aufgaben und Kooperationspartner

Seit 1990 werden im Mainzer Geburtenregister Fehlbildungen und deren Risikofaktoren prospektiv erhoben und erforscht. Die Fehlbildungsprävalenzen sind Basis für die Ursachenforschung, Planung gesundheitspolitischer Maßnahmen sowie Präventionsmaßnahmen. Neue Risikofaktoren und Kombinationsfehlbildungen können entdeckt und analysiert werden. Eine aktuelle explorative Datenanalyse weist auf eine erhöhte Teratogenität hin, wenn werdende Mütter im medizinisch-diagnostischen Bereich ein Dosimeter tragen. Awi Wiesel, Gabriela Stolz, Annette Queißer-Wahrendorf

Angeborene Fehlbildungen Bei etwa 5–7 % aller Neugeborenen werden große Fehlbildungen (z. B. Spina bifida, Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte) diagnostiziert. Etwa ein Fünftel der Fehlbildungen sind schwer und lebensbedrohlich (Eurocat Report 8 2002, Queißer-Luft u. Spranger 1997). Kinder mit angeborenen Defekten machen etwa ein Drittel aller stationären pädiatrischen Aufnahmen aus und stellen...

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