ASU Ausgabe: 02-2017

Der psychische Primärschaden und die Schwierigkeit seines Nachweises

Psychische Probleme als Folgen eines Unfalls oder traumatischer Erlebnisse werden anfangs oft heruntergespielt oder dissoziiert, können bei den Betroffenen aber längerfristig Gesundheitsschäden verursachen

Psychische Probleme als Folgen eines Unfalls oder traumatischer Erlebnisse werden anfangs oft heruntergespielt oder dissoziiert, können bei den Betroffenen aber längerfristig Gesundheitsschäden verursachen

Kasuistik  Die Kausalitätsbeurteilung belastungsreaktiver psychischer Störungen stellt für den Gutachter eine besondere Herausforderung dar. Denn psychische Symptome und Befunde sind meist schwerer objektivierbar als körperliche. Insbesondere gilt das für die Feststellung eines Primärschadens, ohne dessen Nachweis in der gesetzlichen Unfallversicherung nicht von einem Arbeitsunfall gesprochen werden kann. Jedoch lässt sich ein an der Mechanik angelehntes Verständnis von Ursache und Wirkung körperlicher Unfallfolgen nicht so ohne weiteres auf psychische Vorgänge übertragen, wie die in diesem Beitrag aufgeführte Kasuistik deutlich machen soll. Ferdinand Haenel, Guido Flatten und Doris Denis

Kasuistik Frau O. Im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit bei der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft hatte die Zahnärztin Frau O. mit ihren beiden damals 6- und 9-jährigen Söhnen anlässlich einer Flugschau einen Informationsstand betrieben, als ein startendes Flugzeug jäh von der Startbahn ausgeschert und in die Besuchermenge hineingerast war. Mit dem Rücken zur Startbahn stehend habe sie nur...

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