ASU Ausgabe: 10-2015

Prävention chemischer Risiken beim Umgang mit Desinfektions-mitteln im Gesundheitswesen


Der Einsatz chemischer Desinfektionsmittel im Gesundheitswesen birgt Gefahren für die Beschäftigten

Der Einsatz chemischer Desinfektionsmittel im Gesundheitswesen birgt Gefahren für die Beschäftigten

Gefährdungsbeurteilung  In Einrichtungen des Gesundheitswesens werden Desinfektionsmaßnahmen durchgeführt, deren Umfang und Intensität sich nach der bestehenden Infektionsgefahr richten. Die Hygiene-verantwortlichen müssen in den Fällen der Hände- und Hautdesinfektion, der Flächendesinfektion und der Desinfektion von Instrumenten und Geräten regelmäßig auf den Einsatz chemischer Desinfektionsmittel zurückgreifen, um die notwendige Reduzierung der Infektionslast zu erreichen. Dies bringt jedoch andere Gefährdungen mit sich, die von den schädigenden Eigenschaften der Desinfektionsmittelinhaltstoffe aus-gehen und bei den diversen Desinfektionsverfahren auf die Beschäftigten einwirken können. Daher ist jeder Arbeitgeber verpflichtet, vor dem Einsatz chemischer Stoffe oder Produkte eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. Somit sind die Expositionen am betroffenen Arbeitsplatz zu ermitteln, die daraus resultieren-den Gefährdungen für die Beschäftigten zu beurteilen und die notwendigen Schutzmaßnahmen festzulegen. Udo Eickmann, Gabriele Halsen und Brigitte Merz

Einleitung Desinfektionsmittel bestehen i. d. R. aus einem oder mehreren desinfizierenden Wirkstoffen, aus Lösungsvermittlern, Tensiden, Schaumregulatoren oder auch diversen Duft-stoffen. Marktrecherchen belegten in den letzten Jahren für Deutschland ein Angebot von mehr als 1000 Desinfektionsmitteln, die diverse Gefährdungen aufwiesen: sie waren reizend, ätzend, leicht oder hoch entzündlich,...

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