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Stiftungsprofessur für Arbeitsmedizin und Prävention an der Universität zu Lübeck

Das Aktionsbündnis zur Sicherung des arbeitsmedizinischen Nachwuchses hat sein erstes Projekt erfolgreich mit auf den Weg gebracht: Am 22. Oktober 2015 wurde in Lübeck im Beisein der Ministerin für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein, Kirstin Alheit, sowie Vertretern der Stifter, der Universität zu Lübeck und des Aktions-bündnisses zur Sicherung des arbeitsmedizinischen Nachwuchses ein Vertrag zur Einrichtung einer Stiftungsprofessur für Arbeitsmedizin und Prävention unterzeichnet. Die Einrichtung der Stiftungsprofessur ist ein gemeinsames Ergebnis der Zusammenarbeit einzelner Unfallversicherungsträger, der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW), der Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG), der Berufsgenossenschaft Transport und Verkehrswirtschaft (BG Verkehr) sowie der Unfallkasse Nord, mit dem Gesundheits-ministerium Schleswig Holstein, der Universität zu Lübeck und dem Aktionsbündnis zur Sicherung des arbeitsmedizinischen Nachwuchses. Zusammen mit der W3-Professur soll ein Institut für Arbeitsmedizin eingerichtet werden. Die Einrichtung der Professur wird von den Stiftern zunächst über einen Zeitraum von fünf Jahren mit € 255 000 pro Jahr gefördert. Im Anschluss daran soll eine Evaluation über die weitere Zukunft der Professur entscheiden.

Die Stifter waren bei der Vertragsunter-zeichnung vertreten durch den Hauptge-schäftsführer der BGW, Professor Dr. Stephan Brandenburg, den Direktor Prävention der VBG, Dr. Andreas Weber, die Hauptgeschäftsführerin der BG Verkehr, Sabine Kudzielka, sowie den Geschäftsführer der Unfallkasse Nord, Jan Holger Stock. Für das Aktionsbündnis zur Sicherung des arbeitsmedizinischen Nachwuchses war dessen Vorsitzender, Professor Dr. Stephan Letzel, bei der feierlichen Unterzeichnung anwesend.

Ministerin Alheit betonte: „Die arbeitsmedizinische Versorgung Berufstätiger ist eine wichtige Zukunftsaufgabe. Die neu errichtete Professur wird einen für Schleswig-Holstein wichtigen Beitrag zur Nachwuchsförderung im Fach Arbeitsmedizin und zur Forschung in einer sich rasch wandelnden Arbeitswelt leisten. Der Bedarf an arbeitsmedizinischer Beratung und Betreuung wird weiter steigen.“

Der wissenschaftliche Schwerpunkt der Professur soll neben den klassischen arbeits-medizinischen Themen wichtige Fragestellungen wie beispielsweise arbeitsbedingte muskuloskelettale Erkrankungen, psychosoziale und psychomentale Aspekte der Arbeit, Entwicklung der Gesundheitskompetenz und arbeitsmedizinische Aspekte von Inklusion, Diversität und Verkehrsmedizin erfassen. Die Professur und das zukünftige Institut werden dem profilbildenden Zentrum für Bevölkerungsmedizin und Versorgungsforschung der Universität zu Lübeck zugeordnet. Die Ausschreibung der Professur erfolgt Anfang des nächsten Jahres.

Die Universität zu Lübeck knüpft damit an die Tradition des Instituts für Arbeitsmedizin an, das in den vergangenen Jahren/Jahrzehnten von Prof. Dr. Dr. Richard Kessel in Lübeck geleitet wurde.

Für weitere Rückfragen

Univ.-Prof. Dr. med. Dipl.-Ing. Stephan Letzel

Vorsitzender des Aktionsbündnisses Arbeitsmedizin

Universitätsmedizin Mainz

Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin

Obere Zahlbacher Straße 67

55131 Mainz

letzel@uni-mainz.de

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