ASU Ausgabe: 07-2013

Das Projekt „Ernst Wilhelm Baader (1892–1962) und die Arbeitsmedizin im Nationalsozialismus“

Ergebnisse und Perspektiven

P. Rauh

K.-H. Leven

Abstract deutsch

Das Projekt „Ernst Wilhelm Baader (1892–1962) und die Arbeitsmedizin im Nationalsozialismus“

Gegenstand eines zweijährigen medizinhistorischen Projekts (2011–2013) waren die Rolle Ernst Wilhelm Baaders und die Entwicklung des Fachs Arbeitsmedizin in der Zeit des Nationalsozialismus. Auf der Basis umfangreicher archivalischer Quellen wurde ein differenziertes Bild seines Wirkens herausgearbeitet. Baader erweist sich als karrierebewusster und ehrgeiziger Wissenschaftler, der die sich ihm und seinem Fach bietenden Möglichkeiten im „Dritten Reich“ aktiv ergriff. Wie viele andere Mediziner verstand es Baader nach 1945, seine Verstrickung in die Medizin der NS-Zeit komplett zu verdrängen und als vermeintlich unbelasteter Gelehrter einen international ausgerichteten Neuanfang ins Werk zu setzen.

Schlüsselwörter: Medizingeschichte – Ernst Wilhelm Baader – Nationalsozialismus – „Vergangenheitsbewältigung“ – Antisemitismus – Menschenversuche – KZ Breendonk

Abstract English

The historical project „Ernst Wilhelm Baader (1892–1962) und die Arbeitsmedizin im Nationalsozialismus“

A historical project (2011–2013) concerning E.W. Baader´s role during National Socialism and the development of occupational medicine uncovered a great variety of archival sources. Baader emerged as an ambitious scientist, anxious to promote his career within the new frame set by Nazi state and ideology. Like many of his medical collegues Baader after 1945 succeeded in suppressing his active role during Nazism; according to his self-image as guiltless scientist Baader became crucial for building up the international contacts of German occupational medicine.

Keywords: historical project – Ernst Wilhelm Baader – National Socialism – coping with the past – anti-Semitism – experiments on human beings – concentration camp Breendonk

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