Ethylenoxid und chronische lymphatische Leukämie als Berufskrankheit: Eine Kasuistik

Es wird die Chronische Lymphatische Leukämie (CLL) eines Chemiearbeiters berichtet, der am Arbeitsplatz einer langjährigen und hohen Exposition gegenüber Ethylenoxid (EO) ausgesetzt war. Aus arbeitsmedizinischer Sicht ist zu beurteilen, ob die CLL bzw. nach neuer Klassifikation das Non-Hodgin- Lymphom die Voraussetzungen einer „Wie-Berufskrankheit“ erfüllt. Maßgeblich für die Kausalitätsbewertung sind die aktuellen Erkenntnisse zur Humankanzerogenität von Ethylenoxid, die Abschätzung des quantitativen Risikos nach beruflicher EO-Exposition und die Würdigung der zeitlichen Abläufe zwischen Exposition und Erkrankung.
case of a chronic lymphatic leukemia (CLL) of a chemicals worker, who was exposed to ethylene oxide (EO) at the workplace for several years, is presented. From the occupational health point of view, it must be assessed whether CLL, according to the new classification of Non-Hodgin lymphoma, fulfils the preconditions of an occupational disease. The decisive factors for the causality assessment are the current findings on the human carcinogenicity of ethylene oxide, the estimation of the quantitative risk after occupational exposure to EO and the assessment of temporal processes between exposure and disease.

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