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Standardwerk der Arbeitsmedizin
G. Triebig, M. Kentner, R. Schiele Arbeitsmedizin Handbuch für Theorie und Praxis 3. vollständig neubearbeitete Auflage 2011 mehr
Auslandstätigkeit
Für Arbeitsaufenthalte im Ausland gelten immer dann besondere Bestimmungen, wenn die Einsatzländer in tropischen oder subtropischen Regionen (d. h. zwischen 30° nördlicher und südlicher Breite) liegen oder andere Besonderheiten (schwierige Hygieneverhältnisse oder mangelnde medizinische Versorgungsmöglichkeiten vor Ort) eine erhöhte gesundheitliche Gefährdung vermuten lassen.
Genaue statistische Daten liegen nicht vor. Man nimmt aber an, dass pro Jahr aus Deutschland heraus etwa 1,8 Mio. berufliche Reisen in diese Länder angetreten werden. Dabei handelt es sich zumeist um sog. „Kurzzeitreisen“ mit einem Verbleiben vor Ort bis zu maximal einigen Wochen. Etwa 50 000 entsandte deutsche Arbeitnehmer sind im Rahmen eines echten „Langzeitaufenthaltes“ in den genannten Ländern tätig.
Ihre besondere gesundheitliche Exposition ergibt sich aus der Summe der möglichen Gefährdungen, bedingt durch die Lage des Einsatzortes und die spezifische Arbeitsplatzgestaltung.
Dieser Eintrag ist ein Auszug aus dem Medizinischen Lexikon der beruflichen Belastungen und Gefährdungen, K. Landau - G. Pressel (Hrsg.), 2., vollständig neubearbeitete Auflage 2009. Das Lexikon können Sie in unserem Bookshop erwerben.
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