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Standardwerk der Arbeitsmedizin
G. Triebig, M. Kentner, R. Schiele Arbeitsmedizin Handbuch für Theorie und Praxis 3. vollständig neubearbeitete Auflage 2011 mehr
Aluminium
Aluminium (Al) ist mit ca. 8,3 % gewichtsbezogen das häufigste Metall sowie das dritthäufigste Element der Erdkruste und wird in seinem Vorkommen nur durch Sauerstoff (ca. 45,5 %) und Silizium (ca. 25,7 %) übertroffen. Al zählt mit einem Atomgewicht von 27 zu den Leichtmetallen. Wegen seiner starken Affinität zu Nichtmetallen kommt Aluminium in der Natur nie gediegen, sondern nur in Verbindungen, hauptsächlich in Form verschiedener Aluminiumsilikate, vor. Primär- bzw. Hüttenaluminium wird heute großtechnisch nach dem sog. Bayer-Verfahren hergestellt. Dieses gliedert sich in die Gewinnung von Aluminiumoxid aus Bauxit und die anschließende Schmelzflusselektrolyse nach dem Hall-Héroult-Verfahren. Die Herstellung von Aluminium ist sehr energieintensiv. Für die Herstellung einer Tonne Al benötigt man ca. 13,5 Megawattstunden elektrischen Strom. Sekundäraluminium entsteht durch das Recycling von Aluminiumabfällen. Es ist qualitativ gleichwertig. Der Energieaufwand bei der Herstellung von Sekundäraluminium ist jedoch um ca. 95 % geringer.
Dieser Eintrag ist ein Auszug aus dem Medizinischen Lexikon der beruflichen Belastungen und Gefährdungen, K. Landau - G. Pressel (Hrsg.), 2., vollständig neubearbeitete Auflage 2009. Das Lexikon können Sie in unserem Bookshop erwerben.
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