ASU Ausgabe: 02-2017

Arbeitsmedizinische Empfehlung (AME) „Wunschvorsorge“


Im Rahmen einer Wunschvorsorge kann ein Beschäftigter sich dazu beraten lassen, ob der Einsatz auf seinem aktuellen Arbeitsplatz mit seiner Gesundheit vereinbar ist

Im Rahmen einer Wunschvorsorge kann ein Beschäftigter sich dazu beraten lassen, ob der Einsatz auf seinem aktuellen Arbeitsplatz mit seiner Gesundheit vereinbar ist

Arbeitsmedizinische Empfehlung  Vor 20 Jahren wurde durch §11 Arbeitsschutzgesetz unter der Überschrift „Arbeitsmedizinische Vorsorge“ der neue Begriff „Wunschvorsorge“ aufgenommen. Danach hat der Arbeitgeber dem Beschäftigten auf seinen Wunsch hin zu ermöglichen, sich regelmäßig arbeitsmedizinisch beraten und untersuchen zu lassen. Der Anspruch besteht nur dann nicht, wenn aufgrund der Gefährdungsbeurteilung und der getroffenen Schutzmaßnahmen nicht mit einem Gesundheitsschaden zu rechnen ist. Durch die Änderungsverordnung der ArbMedVV im Jahr 2013 wurde die Wunschvorsorge in die ArbMedVV aufgenommen. Die ausdrückliche Nennung der Wunschvorsorge macht deutlich, dass die dort geregelten Pflichten und Rechte auch für diese Vorsorgeart gelten. Auch ist damit klargestellt, dass Arbeitsmedizinische Empfehlungen des Ausschusses für Arbeitsmedizin (AfAMed) auf die Wunschvorsorge entsprechend anzuwenden sind. Die AME „Wunschvorsorge“ bietet mit zwölf Praxisbeispielen auf anschauliche Art und Weise eine Möglichkeit, Wunschvorsorge fachgerecht anzuwenden. Annegret Schoeller

Vorbemerkung Arbeitsmedizinische Empfehlungen (AME) beruhen auf gesicherten arbeitsmedizinischen Erkenntnissen. Sie werden vom Ausschuss für Arbeitsmedizin (AfAMed) aufgestellt oder angepasst und vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) veröffentlicht. Im Gegensatz zu den Arbeitsmedizinischen Regeln (AMR) haben AME keine Vermutungswirkung, sondern allein Empfehlungscharakter. Im...

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